Die Seele kommt aus einer Parallelwelt
neben unserer. Sie besteht aus einem Material das wir mit unserem beschränkt
sichtbarem und messtechnisch erfassbaren nicht registrieren können.
sichtbares
Licht
Aufgabe
und Wirken der Seele.
Wie
sieht das Jenseits aus ?
Was
ist die Seele ?
Die
Seele ist Gott !?
Um
in unserer Welt wirken zu können, benötigt die Seele unseren Körper.
Unser Körper wird von der Seele vergleichs- weise wie eine Maschine
genutzt. DieProgrammiersprache
ist der Traum. Der Traum ist die übersetzte Sprache zwischen Seele und
Mensch. Hierdurch erhält unser Gehirn die Kommandos von der Seele für
unserer Tun und Handeln.
Unser Gehirn scheint niemals zu
ruhen. Auch während der Schlafphasen bleibt die elektrische Hirnaktivität
aktiv, allerdings auf andere Weise als im Wachzustand. Und hier ist möglicherweise
die Erklärung für die Kommunikation zwischen Seele und unser Gehirn zu
finden, sagt der Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz.
Ein kritischer Haupteffekt besteht
aber darin, dass elektromagnetische Strahlungen die Zeitspanne bis zum
Eintritt der ersten, von Träumen begleiteten REM-Phase
verringert und den
Anteil der REM-Phasen an der gesamten Schlafdauer von 17 auf unter 14
Prozent herabsetzt. Speziell im REM-Schlaf erhöht sich auch die
Ausschlagsweite (Amplitude) der Hirnstromkurven, was anzeigt, dass mehr
Nervenzellen im gleichen Takt Impulse abfeuern und daher nicht für die
Verarbeitung komplexer Daten zur Verfügung stehen, sagt Kolbatz.
Es
gibt zwar noch keine allgemein anerkannte Theorie über die Funktion der
REM-Phasen, doch sprechen viele Befunde dafür, dass im Traum neue
Informationen sortiert, mit alten verglichen und im Langzeitgedächtnis
abgespeichert werden. Man muss also durchaus die Möglichkeit erwägen,
dass elektromagnetischen Strahlungen„Traumkiller“ sind und die Kommunikation zwischen Seele und
unser Gehirn dadurch gestört wird. Durch die fehlenden Kommandos werden
wir ziellos und im handeln verwirrt. Unsere Seele (wir nennen es Psyche)
leidet. Unausgeglichenheit, Aggressivität,Depressionen,
Burn-out bis hin zu Suizidgedanken sind die Folgen, sagt Kolbatz.
Die Hirnforschung ist dabei, in die innersten Bereiche
des Menschseins vorzudringen. Sie sucht im Gehirn das Phänomen „Bewusstsein“.
Also das, was uns als Menschen ausmacht: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen,
Wünsche und Pläne, unsere Selbst-Wahrnehmung: Unser „ICH“!
Mein Bewusstsein bin ich. Das ist meine Wirklichkeit.
Lebe ich nur im Hier und Jetzt? Welche Rolle spielt die Vergangenheit?
Meine Niederlagen, meine Verletzungen; meine Glücksmomente – all meine
guten und schlechten Erfahrungen. Sind nicht gerade sie es, die mich
ausmachen?
Kolbatz glaubt, dass im Laufe der Evolution unser Gehirn
diese Systeme entwickelt hat, weil Religion auch der Selbsterhaltung des
Menschen dient. Sie lässt uns Ängste und Krankheiten besser aushalten,
sie fördert soziale Netze und sie legt
ethisches Verhalten fest. Das gemeinsame Leben wird durch Religion besser
aufrechterhalten. Was bedeutet das Ganze nun?
Auf ihrer Suche nach Gott im Gehirn stehen die
Hirnforscher noch ganz am Anfang. Kolbatz glaubt, dass uns tatsächlich
Gott und/oder unsere Seele mit der Programmiersprache "Traum"
steuert.
Manche Totenbuchsprüche wurden mit so
genannten „Vignetten“ illustriert. Hier die Vignette zu
Totenbuchspruch 89. Der Verstorbene liegt auf der Bahre. Der „Ba“
genannte Vogel mit dem Menschenkopf symbolisiert die Seele des
Verstorbenen. Die Ba-Seele löst sich nach dem Tod vom Menschen,
vereinigt sich aber danach wieder mit einen neuen Körper.
Sie schlüpft in einem
neugeborenem Baby umihm dadurch ihre Kräfte zur Verfügung zu
stellen und zu lenken.
Die Geister von Tschernobyl:
Filmaufnahmen in dem explodierten Reaktorblock
zeigen unerklärliche Gestallten. Hier wird vermutet das die
radioaktive Bestrahlung andere Dimensionen sichtbar macht.
Älteste Aufnahme einer menschlichen
Stimme entdeckt
Bisher galt Edisons Aufnahme von „Mary had a
little lamb“ als früheste Aufzeichnung einer menschlichen Stimme.
Historiker entdeckten nun ein noch älteres Tondokument - eingeritzt
in den Rauchablagerungen einer Öllampe auf einem Blatt Papier.
Forschern in Berkeley, die auch schon an Edisons
in Zügen aufgenommenen Phonautografen gearbeitet hatten, gelang es
aber die in den Rauch einer Öllampe auf Papier mit einer Nadel
geschriebenen Schallwellen erklingen zu lassen. „Als ich die
Aufnahme das erste Mal hörte, war es magisch, himmlisch“, sagte
Giovanni. „Es ist tatsächlich in Rauch aufgezeichnet. Die Stimme
kommt aus diesem Film von auditivem Rauch.“ ....weiter
zu Stimme - anhören -
Spruch:
Die
Seele hat den Körper nur geleast.
Träume
kommen von der Seele und steuern den Körper.
Die
Symbiose ergibt das Tun und Handeln des Individuums.
Stirbt
eines von Beiden, dann stirbt nicht das Andere.
von K.-P. Kolbatz
Links:
Datum:
01/01/1937 und 31/12/1937
Autor:
Einstein, Albert
Inhalt:
Körper und Seele sind nicht zwei verschiedene Dinge
wenn sie
diese Zeilen aufmerksam gelesen haben, werden Sie auch verstehen,
weshalb einige von „Seelenwanderung“, andere von „mir ist im
Traum ein Engel erschienen“ oder wiederum andere sagen „Gott ist
in uns“. Ich glaube alle haben Recht. Sie kommunizieren alle mit
uns, in unserer Eigenschaft als ihre Maschine oder ihr Werkzeug und
somit ohne freien
Willen, in
der Traumsprache, die auch Traumdeuter nur schwer verstehen.
Worte in höchster Reinheit
Das Thomas
Evangelium, das bis in die dreißiger Jahre nach Christi zurückreicht,
ist wohl die wichtigste und älteste, authentischste Zeugnis
über Jesus Christus.
Die
kostbaren Zeugnisse gehörten einst zu einer
Klosterbibliothek. Wahrscheinlich versteckten Mönche die
Schriften in den einsamen Grabhöhlen. Als gesichert gilt,
dass im Jahr 367 alle Berichte über Jesus verbrannt werden
mussten, die nicht aus der Feder der Evangelisten stammten.
Das Evangelium wurde von Gelehrten auf der
ganzen Welt, als die authentischste Niederschrift der
Worte des Historischen Jesus deklariert.
Es
war von ca. 390 bis 1945 im Wüstensand Ägyptens bei Nag
Hammadi verborgen und blieb so dem Zugriff all derer, die in
anderen Evangelien die Worte Jesu zensiert haben, entzogen.
Man
bezeichnet sie als „Die
geheimen Worte Jesu“ oder auch als Thomas
– Evangelium.
Worte
in höchster Reinheit
Jesus
sprach:
Das
Reich Gottes ist in Dir und um dir herum,
nicht
in prachtvollen Gebäuden aus Holz und Stein.
Spalte
ein stück Holz und ich bin da.
Hebe
einen Stein und Du wirst mich darunter finden.
Wem
sich die Bedeutung der Worte entschlüsselt,
der
wird nicht des Todes sein.
Wie frei ist der freie Wille?
Wie autonom ist der Mensch?
Forscher zweifeln am freien Willen -
Studie nährt Zweifel an freiem Willen
Der Mensch will eine Entscheidung fällen,
doch die Würfel sind längst gefallen: Forscher haben anhand
der Hirnaktivitäten sieben Sekunden vor der vermeintlich
bewussten Wahl vorhergesagt, wofür sich ein Mensch
entschieden hat. Ist der freie Wille nur eine Illusion?
Leipzig - Kann der Mensch gar nicht frei
entscheiden? Die Ergebnisse der Wissenschaftler um John-Dylan
Haynes vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und
Neurowissenschaften in Leipzig legen diesen Schluss nahe.
Lange bevor wir glauben, eine bewusste Entscheidung zu
fällen, sind bereits an der Entscheidung beteiligte
Hirnregionen aktiv, haben sie herausgefunden. Die Forscher
waren sogar in der Lage, vorauszusagen, welche Entscheidung
ein Proband treffen würde - mehrere Sekunden vor dem
Zeitpunkt, zu dem er sich selbst darüber bewusst war.
Schon vor mehr als 20 Jahren hatte der
amerikanische Neurophysiologe Benjamin Libet ein Signal im
Gehirn gemessen, das einer bewussten Entscheidung um einige
Millisekunden vorausging. Libets Ergebnisse hatten eine
heftige Debatte darüber ausgelöst, ob der freie Wille nur
eine Illusion ist. Die Daten von Libet waren allerdings
umstritten. Manche Wissenschaftler hatten bezweifelt, dass
sich ein Unterschied von nur einigen hundert Millisekunden
sicher messen lässt. Die Ergebnisse der aktuellen Studie
könnten diese Zweifel nun ausräumen, da weit längere
Zeiträume beobachtet wurden.
Die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung
werfen nun mehr und mehr Fragen auf. Sind wir dem Spiel der
Neuronen gänzlich ausgeliefert? Besitzen wir in Wahrheit gar
keinen freien Willen? Wird unser Willen durch die Seele
gesteuert ?
Kolbatz unterstützt die These und sagt
hierzu: Täglich stürzt eine Flut von Eindrücken auf uns
ein. Die phänomenale Leistung unseres Gehirns besteht darin,
diese tausendfachen Reize zu filtern und zu sortieren. Es
entwirft sozusagen ein eigenes Bild der Umwelt - seine eigene
Realität. Die Seele verarbeitet die Sinneseindrücke, -bewertet
sie und steuert das Gehirn durch ihre "Programmiersprache
Traum".
Manche Wissenschaftler glauben auch, dass
viele Entscheidungen nicht das Ergebnis des freien Willens
sind. Denn bevor ein Mensch eine Entscheidung fällt, soll das
Gehirn schon blitzschnell und völlig unbewusst, auf Basis
aller bisher gesammelten Erfahrungen, wichtige
Vorentscheidungen getroffen haben. So sollen bestimmte
Erregungszustände des Gehirns eine Handlung ankündigen, noch
bevor sich der Mensch überhaupt bewusst ist, dass er handeln
will. Das Gehirn scheint so den freien Willen nur
vorzutäuschen - ganz gleich, ob es sich um berufliche
Entscheidungen handelt, um den nächsten Spielzug beim Schach
oder sogar um das Ja-Wort bei der Hochzeit.
Freier Wille - nur eine Illusion?
Heißt das nun, dass unser Denken und unsere
Entscheidungen nicht frei bestimmt sind? Trifft unsere Seele
alle Entscheidungen und gaukelt nur uns einen freien Willen
vor? Nach Meinung mancher Wissenschaftler handelt jeder Mensch
so, wie es seine Persönlichkeit - also die Summe aus Genen,
Hirnentwicklung, frühkindlicher Erfahrung und seinem weiteren
Umfeld - vorschreibt. Diese Theorie ist äußerst umstritten,
denn sie rüttelt an den Grundfesten unseres Selbst- und
Menschenbildes: dem Glauben an die Willensfreiheit.
Wie das Ich manipuliert werden kann
Aus Sicht der Wissenschaft ist das Ich eine
Konstruktion des Gehirns, und dieses Konstrukt lässt sich von
außen beeinflussen. Durch technische und biochemische
Eingriffe kann man inzwischen Krankheiten heilen, aber auch
die Persönlichkeit des Menschen verändern.
Egal ob wir gerade fröhlich, traurig,
verliebt oder enttäuscht sind: Unsere Gefühle sind allesamt
komplexe Prozesse im Gehirn. Zum Beispiel das Lachen: Ein Reiz
von außen - eine komische Situation oder ein erzählter Witz
- wird als Signal in verschiedenen Hirnarealen verarbeitet.
Dann wird der Befehl an die Muskeln weitergegeben, die für
das Lachen zuständig sind. Die Belohnung folgt sofort: Dabei
schüttet das Gehirn Stoffe aus, die uns das Gefühl geben,
glücklich zu sein.
Wie wäre es, wenn sich diese
Glücksgefühle beliebig oft abrufen oder negative Gefühle
wie Ängste oder Enttäuschung unterdrücken ließen? Die
Anfänge dazu sind gemacht: Durch Tiefenhirnstimulation
können Krankheiten dort behandelt werden, wo sie entstehen.
Auf diese Weise kann man zum Beispiel Patienten mit schwersten
Depressionen helfen, die auf keine andere Therapie ansprechen.
Bei einer Depression gerät das gesamte
Gefühlsleben durcheinander und manche sagen hierzu, "die
Seele ist Krank". Die betroffenen Menschen haben
keinen Antrieb mehr, das Leben erscheint finster, ohne
Perspektive oder Hoffnung. Eine Ursache für depressive
Erkrankungen können spezielle Abläufe im Gehirn: Die
Neuronen geben unkontrolliert Signale ab. Als Folge entstehen
Angstgefühle, die nicht zu unterdrücken sind. Mit Hilfe von
Elektroden sollen diese Signale wieder unter Kontrolle
gebracht werden. Die Elektroden werden operativ an
ausgewählten Stellen im Gehirn untergebracht. Von außen
zugeführte elektrische Spannungspulse sollen dann das Chaos
im Gehirn unterdrücken.
Mit solchen Hirnschrittmachern lassen sich
je nach Platzierung der Elektroden verschiedenste Nervennetze
im Gehirn steuern. Bei Parkinson-Kranken wird diese Therapie
schon seit längerem mit Erfolg angewendet. Ein Problem bleibt
jedoch auch hierbei bestehen: Mit der elektrischen Stimulation
wird die Krankheit nicht geheilt - schaltet man den Strom ab,
ist alles wieder wie vorher.
Die grundsätzliche Möglichkeit, in die
Psyche des Menschen einzugreifen, besteht. Sie beschränkt
sich aber nicht auf Elektroden: Auch die biochemischen
Prozesse im Gehirn, die unserer Fühlen, Denken und Handeln
entscheidend prägen, lassen sich von außen beeinflussen.
Neuronale Netze
Von Geburt an werden die Netze aus
Nervenzellen geknüpft, die unser Selbst ausmachen. Am
stärksten wachsen diese neuronalen Netze in der Kindheit und
Jugend. Aber auch im Erwachsenenalter verändern sie sich
ständig. Das Gehirn formt sich ein Leben lang. Dazu kommen
biochemische Abläufe im Gehirn, die uns bestimmen. Wie sehr,
das zeigt sich, wenn diese Abläufe aus dem Gleichgewicht
geraten, zum Beispiel bei depressiv Kranken.
Depressionen können auch durch eine
Veränderung der Konzentration von Serotonin im Gehirn
verursacht werden, sagt Kolbatz. Serotonin ist ein so genannter
Neurotransmitter oder Botenstoff, der den Transport von
Informationen von einer Nervenzelle zur anderen ermöglicht.
Dieser Informationstransport erfolgt über die Synapsen, die
Verbindungsstellen der Neuronen untereinander.
In der Diskussion von Longitudinal- und
Skalarwellen begibt man sich auf schwankenden Boden. Mit Berufung
auf Pioniere ihrer Erforschung, wie Prof. Meyl und Nikola Tesla,
wird dabei für gewöhnlich mit Halbwissen argumentiert.
Ulrich Warnke hat ein Buch veröffentlicht, das
geeignet sein dürfte, mehr Systematik und Orientierung in das
Verständnis der Begriffe und Zusammenhänge zu bringen. Darin
stellt er dem von der Klassischen Physik beschriebenen Realitätsverständnis
von Energie und Materie das Erkenntnismodell der Neuen Physik
gegenüber, das im Wesentlichen auf der Atom- und Quantenphysik
beruht. Danach bestehen der Mensch, die Materie und das Universum
im Wesentlichen aus energieerfülltem leerem Raum, dem Vakuum. Nur
ein verschwindend kleiner Teil dessen, was uns als feste Materie
erscheint, besteht aus materialisierten Teilchen. Welche
physikalischen Gesetzmäßigkeiten im leeren Raum herrschen, darüber
wissen die Physiker inzwischen eine ganze Menge. Warnke formuliert
anhand dieser Erkenntnisse ein Modell, wie Energiezustände und
deren Materialisierungen von unserer vierdimensionalen
Raum-Zeit-Realität auf das Vakuum einwirken und umgekehrt.
weiter....>
Kosmologen entdeckten eine kalte Zone in der kosmischen
Hintergrundstrahlung. Nun vermuten US-Forscher, das ungewöhnliche
Phänomen könne durch den Einfluss eines Paralleluniversums kurz
verursacht werden.
Was sie auf der Himmelkarte sahen, die von dem
Satelliten WMAP (für Wilkinson Microwave Anisotropy Probe) stammt,
verblüffte die Astronomen. Sie zeigt winzige Temperaturunterschiede in
der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung. In dem in Falschfarben dargestellten
Muster tauchte eine ausgeprägte blaue Zone auf. Sie signalisiert, dass
das Universum in seiner Jugend dort besonders kalt war. Doch nach den
gängigen Theorien dürfte es eine solche Temperaturanomalie gar nicht
geben.
Die Hintergrundstrahlung durchzieht das All ziemlich
gleichmäßig. Sie gilt als das Nachleuchten des Urknalls. Unmittelbar
nach der Entstehung des Kosmos war die Materie darin so heiß, dass sie
als Plasma vorlag, die Elektronen waren also von den Atomkernen getrennt.
Ein Plasma ist elektrisch leitfähig und absorbiert Licht. Erst als sich
das Universum 380 000 Jahre nach dem Urknall auf etwa 3000 Kelvin
abgekühlt hatte, konnten sich Elektronen und Atomkerne zu vollständigen
Atomen verbinden. Jetzt wurde das Licht nicht mehr absorbiert, sondern
konnte die nunmehr elektrisch neutrale Materie ungehindert durchfliegen
– der Kosmos wurde durchsichtig.
Diese erste freie Strahlung gibt es heute noch. Sie
wurde durch die Rotverschiebung in den Mikrowellenbereich des Spektrums
verschoben und schwächte sich stark ab; ihre Strahlungstemperatur
beträgt noch 2,7 Kelvin. Doch ihr wurden Informationen von Prozessen
aufgeprägt, die sich in jener frühen Phase im Universum abspielten. So
setzte bereits damals die Strukturbildung ein. Die unsichtbare Dunkle
Materie formierte sich unter dem Einfluss der Schwerkraft zu großen
Wolken. Diese zogen die normale, sichtbare Materie an, die auf der Dunklen
Materie ähnlich schwimmt wie Schaumkronen auf den Wellen im Meer. Die
resultierenden Materieanhäufungen waren die Keimzellen der heutigen
Galaxien und Galaxienhaufen.
Die Kosmologen erkannten rasch, dass die großräumige
Verteilung der Materie winzige Temperaturschwankungen in der
Hintergrundstrahlung herbeiführen müsste. Tatsächlich zeigte der 1989
gestartete Satellit COBE diese Unterschiede, wenngleich noch recht grob.
Die WMAP-Mission, die den Strahlungshintergrund seit 2001 misst, lieferte
demgegenüber ein hochaufgelöstes Bild der Temperaturverteilung. Ihre
Instrumente können noch Temperaturunterschiede von wenigen Millionsteln
Grad aufspüren.
Kalte, leere Welt
Im Jahr 2004, als die erste WMAP-Karte vorlag, fiel den
Projektwissenschaftlern der blaue Fleck sogleich ins Auge. Die Temperatur
in diesem Segment lag um 20 bis 45 Prozent unter dem Durchschnittswert
für den gesamten Himmel. Dies war ein Hinweis darauf, dass es in diesem
Bereich nur sehr wenig Materie geben sollte. Astronomen kennen solche
Leerräume, die sich zwischen Galaxienhaufen und – superhaufen oder den
„großen Mauern“ erstrecken. Das sind Verbände von
Galaxienansammlungen, die einige Hundert Millionen Lichtjahre lang sind.
Doch die Größe des neu entdeckten Leerraums ließ sich aus den
WMAP-Daten nicht ermitteln, weil seine Entfernung nicht bekannt war.
Das änderte sich, als andere Forscher eine Karte der
dreidimensionalen Verteilung der Galaxien im All analysierten. Der
Leerraum, so fanden sie heraus, liegt etwa acht Milliarden Lichtjahre von
der Erde entfernt im Sternbild Eridanus am Rand des Nordhimmels. Er hat
900 Millionen Lichtjahre Durchmesser und enthält bis zu 45 Prozent
weniger Galaxien, als in diesem Volumen zu erwarten wären. Der
Astrophysiker Lawrence Rudnick von der University of Minnesota in
Minneapolis bestätigte das Ergebnis in einer weiteren Studie,
veröffentlicht im August 2007, bei der er sogenannte Radiogalaxien in der
fraglichen Region untersuchte. Am Ort des kalten Flecks waren fast keine
zu finden.
Nur fünf Prozent des Alls sind von Galaxienhaufen
ausgefüllt, 95 Prozent seines Volumens bestehen aus Leerräumen. Doch
diese sind gewöhnlich deutlich kleiner als die nun entdeckte Superblase.
Die Strukturen im Kosmos wurden bereits unmittelbar nach dem Urknall
angelegt, als Quantenfluktuationen kleine Verdichtungen in der brodelnden
Materiesuppe hervorriefen. Kurz darauf blähte sich das Universum jäh
auf. Bei diesem als „Inflation“ bekannten Prozess vergrößerten sich
auch die Dichtefluktuationen in vielen Größenordnungen, doch einen
Leerraum von der Ausdehnung des kalten Flecks dürfte es dem
Standardmodell der Kosmologie zufolge nicht geben.
Webfehler in der Raumzeit
Zunächst vermuteten die Astronomen, ein „kosmischer
Defekt“ habe den riesigen Leerraum erzeugt. So bezeichnen sie eine Art
Webfehler in der Raumzeit, der sich über große Distanzen erstrecken
kann. Kurz nach dem Urknall kühlte sich das expandierende Universum ab.
Dabei durchlief es einige Phasenübergänge, wobei sich die ursprünglich
einheitlichen Naturkräfte voneinander trennten, so wie gasförmiger
Wasserdampf zu flüssigem Wasser kondensiert und dann zu festem Eis
gefriert. In Eiswürfeln können sich indes Sprünge bilden, etwa wenn das
Wasser ungleichmäßig erstarrt.
Ähnlich könnten „Defekte“ auch im All entstanden
sein, als einzelne Teilchen sich aus dem heißen Plasma des frühen
Universums lösten. Einer dieser theoretischen Defekte, als „Textur“
bezeichnet, gleicht einem dreidimensionalen Energieball, in dem
Energiefelder auf eine bestimmte Weise verdrillt vorliegen. Texturen
müssten als Temperaturabweichung in der Hintergrundstrahlung zu erkennen
sein. Diese Theorie entwarf der Astrophyiker Neil Turok von der
Universität von Cambridge bereits vor 18 Jahren. Jetzt konstatierte ein
spanisch-britisches Forscherteam, der kalte Fleck besitze alle
Eigenschaften, die auch eine Textur aufweisen würde. „Wir sind noch
keinesfalls sicher, dass es sich hier um eine solche handelt“, bremst
Neil Turok den Enthusiasmus seiner Kollegen. Beim Kalten Fleck könne es
sich auch um einen statistischen Ausreißer handeln. Die
Wahrscheinlichkeit dafür betrage aber weniger als zwei Prozent.
Jetzt bekam die Textur-Hypothese Konkurrenz durch eine
noch viel fantastischere Idee. Sie stammt von der Kosmologin Laura
Mersini-Houghton von der University of North Carolina in Chapel Hill. „Es
ist der unmissverständliche Einfluss eines anderen Universums auf unser
eigenes All“, erklärt sie. Ihr Modell begründet die US-Forscherin mit
der String-Theorie. Diese ist ein Kandidat für eine „Weltformel“, die
das ganze Universum beschreiben kann. Allerdings erlaubt das Formelwerk
eine ganze „Landschaft“ von Paralleluniversen; bis zu 10 500 (eine
eins mit fünfhundert Nullen) könnte es davon geben.
Paralleluniversen
in unserer NäheEinige dieser
Parallelräume müssten in der Nähe unseres Kosmos liegen. Sie könnten
sogar aus dem gleichen Urknall hervorgegangen sein, doch wurden sie durch
die Inflation hinter den „kosmischen Horizont“ getrieben. Das ist der
Radius, in dem wir noch Signale aus anderen Bereichen des Universums
empfangen können, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Er beträgt
42 Milliarden Lichtjahre. Im Urknall standen die verschiedenen kosmischen
Domänen in Wechselwirkung miteinander. Dabei könnten sie sich
miteinander verschränkt haben, meint Mersini-Houghton. Dieser mysteriöse
Vorgang lässt sich experimentell an Lichtteilchen (Photonen) nachweisen,
die gemeinsam erzeugt werden. Auch sie sind miteinander verschränkt. Das
bedeutet, dass sie nicht mehr als einzelne Teilchen mit definierten
Zuständen beschrieben werden können. Sie treten stattdessen nur noch als
Gesamtsystem in Erscheinung. Jede Messung eines Quantenzustands bei einem
Photon führt ohne Zeitverzögerung dazu, dass sich beim verschränkten
Partner der gegenteilige Zustand einstellt – auch wenn beide Lichtjahre
voneinander entfernt sind. Der Wiener Physikprofessor Anton Zeilinger
machte die Verschränkung durch seine Experimente zur „Teleportation“
von Quantenzuständen weltbekannt.
In gleicher Weise, so die Theorie Mersini-Houghtons,
könnten auch die Nachbarkosmen miteinander verschränkt sein. Die
geisterhafte Verbindung sollte dazu führen, dass sich die Nachbarkosmen
wechselseitig beeinflussen können. Dies erfolgt über die Dunkle Energie.
Diese geheimnisvolle Kraft wirkt wie eine Art Antigravitation, welche die
Expansion unseres Universums beschleunigt. Da sie auch in den
Paralleluniversen existiert, üben diese Druck aufeinander aus. Um diesen
Stand halten zu können, musste im frühen Universum die abstoßende Kraft
großräumig stärker werden. Dabei verdünnte sich die Materie in vielen
kosmischen Gebieten. Die Galaxienbildung darin kam nahezu zum Erliegen,
sodass große Leerräume entstanden.
Ein Irrtum wäre möglich
Den Berechnungen Mersini-Houghtons zufolge sollten die
galaxienarmen Räume mehr als 500 Millionen Lichtjahre groß sein und
ungefähr in der jetzt beim kalten Fleck beobachteten Distanz liegen. Ihre
Theorie lässt sich überprüfen. Denn sie erfordert mindestens einen
weiteren, ebenso großen Leerraum am entgegengesetzten Himmelspol. Dieser
sollte ebenfalls als kalter Fleck in den WMAP-Daten auftauchen. Jetzt
wollen die Forscher gezielt danach suchen.
Vielen Kosmologen gehen die Schlussfolgerungen der
US-Forscherin indes zu weit. Das beginnt damit, dass niemand weiß, ob die
String-Theorie überhaupt zutrifft. Vielleicht sind aber sogar die
WMAP-Daten verfälscht. Zumindest glaubt dies der Physiker Gerrit
Verschuur von der University of Memphis (US-Staat Tennessee). Die von dem
Satelliten gemessenen Temperaturunterschiede in der Hintergrundstrahlung,
sagt er, würden nicht von Dichteschwankungen im frühen Universum
stammen, sondern von Wasserstoffatomen in der Milchstraße.
Zwar ist das letzte Wort darüber noch nicht gesprochen,
denn Verschuurs Analysemethode ist unter Fachkollegen heftig umstritten:
Er verglich Radiowellenkarten unserer heimatlichen Galaxis durch bloßen
Augenschein mit den WMAP-Temperaturkarten des Himmels. Eine statistische
Analyse aber unternahm er nicht. Sollte Verschuur aber Recht behalten und
sollten die WMAP-Daten ein Artefakt sein, müssten die Kosmologen ihre
Modelle vom Universum und seiner Entstehung komplett überdenken.
Kommentar :
Bisher ist vieles nur Theorie
Selbst eine solche Blase wäre theoretisch nach heutigen
Modellen erklärbar. Was aber viel wahrscheinlicher ist, ist die einfache
Tatsache, dass unsere heutigen Theorien auch nicht überleben werden. Seit
Galileo ist dies so und wir sind mit Sicherheit nicht die Generation
Mensch, die die echten Theorien über das Entstehen und den Aufbau des
Universums findet, sagt Kolbatz.
Grund zu Spekulationen gibt auch die "Erich von
Däniken Theorie". Möglicherweise waren es hier unsere Seelen die
sich in menschenähnliche Anzüge (Masken, Raumschiffpiloten) für uns zu
erkennen gegeben haben und den Grundstein für die menschliche Intelligenz
legten, sagt Kolbatz.
Kindererziehung.
- Pro
und Kontra "Kinderkrippe" -. Klaus-Peter
Kolbatz, Book on Demand - 132 Seiten; Erscheinungsdatum:
2007, ISBN-10: 3833498900
Kriegskinder
- Bombenhagel überlebt, Karriere
gemacht und mit Burn-out bezahlt. - Klaus-Peter
Kolbatz, Book on Demand - 180 Seiten; Erscheinungsdatum:
2006, ISBN; 3-8334-4074-0
"Burn-out-Syndrom.
- Infarkt der Seele - wie ich aus meiner
inneren Leere wieder heraus kam" -. Klaus-Peter
Kolbatz, Book on Demand - 148 Seiten; Erscheinungsdatum:
2005, ISBN: 3833420901;
Forschung: Mystisches, Geheimnisvolles, Unerklärliches, Kosmos
Mystisches: Wie sieht das Jenseits aus ?
von Klaus-Peter Kolbatz
Die Seele kommt aus einer Parallelwelt neben unserer. Sie besteht aus einem Material das wir mit unserem beschränkt sichtbarem und messtechnisch erfassbaren nicht registrieren können.
sichtbares Licht
Aufgabe und Wirken der Seele.
Wie sieht das Jenseits aus ?
Was ist die Seele ?
Die Seele ist Gott !?
Unser Gehirn scheint niemals zu ruhen. Auch während der Schlafphasen bleibt die elektrische Hirnaktivität aktiv, allerdings auf andere Weise als im Wachzustand. Und hier ist möglicherweise die Erklärung für die Kommunikation zwischen Seele und unser Gehirn zu finden, sagt der Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz.
Ein kritischer Haupteffekt besteht aber darin, dass elektromagnetische Strahlungen die Zeitspanne bis zum Eintritt der ersten, von Träumen begleiteten REM-Phase verringert und den Anteil der REM-Phasen an der gesamten Schlafdauer von 17 auf unter 14 Prozent herabsetzt. Speziell im REM-Schlaf erhöht sich auch die Ausschlagsweite (Amplitude) der Hirnstromkurven, was anzeigt, dass mehr Nervenzellen im gleichen Takt Impulse abfeuern und daher nicht für die Verarbeitung komplexer Daten zur Verfügung stehen, sagt Kolbatz.
Es gibt zwar noch keine allgemein anerkannte Theorie über die Funktion der REM-Phasen, doch sprechen viele Befunde dafür, dass im Traum neue Informationen sortiert, mit alten verglichen und im Langzeitgedächtnis abgespeichert werden. Man muss also durchaus die Möglichkeit erwägen, dass elektromagnetischen Strahlungen „Traumkiller“ sind und die Kommunikation zwischen Seele und unser Gehirn dadurch gestört wird. Durch die fehlenden Kommandos werden wir ziellos und im handeln verwirrt. Unsere Seele (wir nennen es Psyche) leidet. Unausgeglichenheit, Aggressivität, Depressionen, Burn-out bis hin zu Suizidgedanken sind die Folgen, sagt Kolbatz.
Die Hirnforschung ist dabei, in die innersten Bereiche des Menschseins vorzudringen. Sie sucht im Gehirn das Phänomen „Bewusstsein“. Also das, was uns als Menschen ausmacht: Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Wünsche und Pläne, unsere Selbst-Wahrnehmung: Unser „ICH“!
Mein Bewusstsein bin ich. Das ist meine Wirklichkeit. Lebe ich nur im Hier und Jetzt? Welche Rolle spielt die Vergangenheit? Meine Niederlagen, meine Verletzungen; meine Glücksmomente – all meine guten und schlechten Erfahrungen. Sind nicht gerade sie es, die mich ausmachen?
Kolbatz glaubt, dass im Laufe der Evolution unser Gehirn diese Systeme entwickelt hat, weil Religion auch der Selbsterhaltung des Menschen dient. Sie lässt uns Ängste und Krankheiten besser aushalten, sie fördert soziale Netze und sie legt ethisches Verhalten fest. Das gemeinsame Leben wird durch Religion besser aufrechterhalten. Was bedeutet das Ganze nun?
Auf ihrer Suche nach Gott im Gehirn stehen die Hirnforscher noch ganz am Anfang. Kolbatz glaubt, dass uns tatsächlich Gott und/oder unsere Seele mit der Programmiersprache "Traum" steuert.
Filmaufnahmen in dem explodierten Reaktorblock zeigen unerklärliche Gestallten. Hier wird vermutet das die radioaktive Bestrahlung andere Dimensionen sichtbar macht.
Schauen Sie sich den Film selber an und stoppen ihn bei 1:28 bis 1:35. Was sehen Sie? weiter zu "der Geist von Tschernobyl".
Bisher galt Edisons Aufnahme von „Mary had a little lamb“ als früheste Aufzeichnung einer menschlichen Stimme. Historiker entdeckten nun ein noch älteres Tondokument - eingeritzt in den Rauchablagerungen einer Öllampe auf einem Blatt Papier.
Forschern in Berkeley, die auch schon an Edisons in Zügen aufgenommenen Phonautografen gearbeitet hatten, gelang es aber die in den Rauch einer Öllampe auf Papier mit einer Nadel geschriebenen Schallwellen erklingen zu lassen. „Als ich die Aufnahme das erste Mal hörte, war es magisch, himmlisch“, sagte Giovanni. „Es ist tatsächlich in Rauch aufgezeichnet. Die Stimme kommt aus diesem Film von auditivem Rauch.“ ....weiter zu Stimme - anhören -
Spruch:
Die Seele hat den Körper nur geleast.
Träume kommen von der Seele und steuern den Körper.
Die Symbiose ergibt das Tun und Handeln des Individuums.
Stirbt eines von Beiden, dann stirbt nicht das Andere.
von K.-P. Kolbatz
Links:
Datum: 01/01/1937 und 31/12/1937
Autor: Einstein, Albert
Inhalt: Körper und Seele sind nicht zwei verschiedene Dinge
©Klaus-Peter Kolbatz, Titiseestr. 27,
D-13469 Berlin
wenn sie diese Zeilen aufmerksam gelesen haben, werden Sie auch verstehen, weshalb einige von „Seelenwanderung“, andere von „mir ist im Traum ein Engel erschienen“ oder wiederum andere sagen „Gott ist in uns“. Ich glaube alle haben Recht. Sie kommunizieren alle mit uns, in unserer Eigenschaft als ihre Maschine oder ihr Werkzeug und somit ohne freien Willen, in der Traumsprache, die auch Traumdeuter nur schwer verstehen.
Das Thomas Evangelium, das bis in die dreißiger Jahre nach Christi zurückreicht, ist wohl die wichtigste und älteste, authentischste Zeugnis über Jesus Christus.
Die kostbaren Zeugnisse gehörten einst zu einer Klosterbibliothek. Wahrscheinlich versteckten Mönche die Schriften in den einsamen Grabhöhlen. Als gesichert gilt, dass im Jahr 367 alle Berichte über Jesus verbrannt werden mussten, die nicht aus der Feder der Evangelisten stammten.
Das Evangelium wurde von Gelehrten auf der ganzen Welt, als die authentischste Niederschrift der Worte des Historischen Jesus deklariert.
Es war von ca. 390 bis 1945 im Wüstensand Ägyptens bei Nag Hammadi verborgen und blieb so dem Zugriff all derer, die in anderen Evangelien die Worte Jesu zensiert haben, entzogen.
Man bezeichnet sie als „Die geheimen Worte Jesu“ oder auch als Thomas – Evangelium.
Worte in höchster Reinheit
Jesus sprach:
Das Reich Gottes ist in Dir und um dir herum,
nicht in prachtvollen Gebäuden aus Holz und Stein.
Spalte ein stück Holz und ich bin da.
Hebe einen Stein und Du wirst mich darunter finden.
Wem sich die Bedeutung der Worte entschlüsselt,
der wird nicht des Todes sein.
Wie frei ist der freie Wille? Wie autonom ist der Mensch?
Forscher zweifeln am freien Willen - Studie nährt Zweifel an freiem Willen
Der Mensch will eine Entscheidung fällen, doch die Würfel sind längst gefallen: Forscher haben anhand der Hirnaktivitäten sieben Sekunden vor der vermeintlich bewussten Wahl vorhergesagt, wofür sich ein Mensch entschieden hat. Ist der freie Wille nur eine Illusion?
Leipzig - Kann der Mensch gar nicht frei entscheiden? Die Ergebnisse der Wissenschaftler um John-Dylan Haynes vom Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig legen diesen Schluss nahe. Lange bevor wir glauben, eine bewusste Entscheidung zu fällen, sind bereits an der Entscheidung beteiligte Hirnregionen aktiv, haben sie herausgefunden. Die Forscher waren sogar in der Lage, vorauszusagen, welche Entscheidung ein Proband treffen würde - mehrere Sekunden vor dem Zeitpunkt, zu dem er sich selbst darüber bewusst war.
Schon vor mehr als 20 Jahren hatte der amerikanische Neurophysiologe Benjamin Libet ein Signal im Gehirn gemessen, das einer bewussten Entscheidung um einige Millisekunden vorausging. Libets Ergebnisse hatten eine heftige Debatte darüber ausgelöst, ob der freie Wille nur eine Illusion ist. Die Daten von Libet waren allerdings umstritten. Manche Wissenschaftler hatten bezweifelt, dass sich ein Unterschied von nur einigen hundert Millisekunden sicher messen lässt. Die Ergebnisse der aktuellen Studie könnten diese Zweifel nun ausräumen, da weit längere Zeiträume beobachtet wurden.
Die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung werfen nun mehr und mehr Fragen auf. Sind wir dem Spiel der Neuronen gänzlich ausgeliefert? Besitzen wir in Wahrheit gar keinen freien Willen? Wird unser Willen durch die Seele gesteuert ?
Kolbatz unterstützt die These und sagt hierzu: Täglich stürzt eine Flut von Eindrücken auf uns ein. Die phänomenale Leistung unseres Gehirns besteht darin, diese tausendfachen Reize zu filtern und zu sortieren. Es entwirft sozusagen ein eigenes Bild der Umwelt - seine eigene Realität. Die Seele verarbeitet die Sinneseindrücke, -bewertet sie und steuert das Gehirn durch ihre "Programmiersprache Traum".
Manche Wissenschaftler glauben auch, dass viele Entscheidungen nicht das Ergebnis des freien Willens sind. Denn bevor ein Mensch eine Entscheidung fällt, soll das Gehirn schon blitzschnell und völlig unbewusst, auf Basis aller bisher gesammelten Erfahrungen, wichtige Vorentscheidungen getroffen haben. So sollen bestimmte Erregungszustände des Gehirns eine Handlung ankündigen, noch bevor sich der Mensch überhaupt bewusst ist, dass er handeln will. Das Gehirn scheint so den freien Willen nur vorzutäuschen - ganz gleich, ob es sich um berufliche Entscheidungen handelt, um den nächsten Spielzug beim Schach oder sogar um das Ja-Wort bei der Hochzeit.
Freier Wille - nur eine Illusion?
Heißt das nun, dass unser Denken und unsere Entscheidungen nicht frei bestimmt sind? Trifft unsere Seele alle Entscheidungen und gaukelt nur uns einen freien Willen vor? Nach Meinung mancher Wissenschaftler handelt jeder Mensch so, wie es seine Persönlichkeit - also die Summe aus Genen, Hirnentwicklung, frühkindlicher Erfahrung und seinem weiteren Umfeld - vorschreibt. Diese Theorie ist äußerst umstritten, denn sie rüttelt an den Grundfesten unseres Selbst- und Menschenbildes: dem Glauben an die Willensfreiheit.
Wie das Ich manipuliert werden kann
Aus Sicht der Wissenschaft ist das Ich eine Konstruktion des Gehirns, und dieses Konstrukt lässt sich von außen beeinflussen. Durch technische und biochemische Eingriffe kann man inzwischen Krankheiten heilen, aber auch die Persönlichkeit des Menschen verändern.
Egal ob wir gerade fröhlich, traurig, verliebt oder enttäuscht sind: Unsere Gefühle sind allesamt komplexe Prozesse im Gehirn. Zum Beispiel das Lachen: Ein Reiz von außen - eine komische Situation oder ein erzählter Witz - wird als Signal in verschiedenen Hirnarealen verarbeitet. Dann wird der Befehl an die Muskeln weitergegeben, die für das Lachen zuständig sind. Die Belohnung folgt sofort: Dabei schüttet das Gehirn Stoffe aus, die uns das Gefühl geben, glücklich zu sein.
Wie wäre es, wenn sich diese Glücksgefühle beliebig oft abrufen oder negative Gefühle wie Ängste oder Enttäuschung unterdrücken ließen? Die Anfänge dazu sind gemacht: Durch Tiefenhirnstimulation können Krankheiten dort behandelt werden, wo sie entstehen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel Patienten mit schwersten Depressionen helfen, die auf keine andere Therapie ansprechen.
Bei einer Depression gerät das gesamte Gefühlsleben durcheinander und manche sagen hierzu, "die Seele ist Krank". Die betroffenen Menschen haben keinen Antrieb mehr, das Leben erscheint finster, ohne Perspektive oder Hoffnung. Eine Ursache für depressive Erkrankungen können spezielle Abläufe im Gehirn: Die Neuronen geben unkontrolliert Signale ab. Als Folge entstehen Angstgefühle, die nicht zu unterdrücken sind. Mit Hilfe von Elektroden sollen diese Signale wieder unter Kontrolle gebracht werden. Die Elektroden werden operativ an ausgewählten Stellen im Gehirn untergebracht. Von außen zugeführte elektrische Spannungspulse sollen dann das Chaos im Gehirn unterdrücken.
Mit solchen Hirnschrittmachern lassen sich je nach Platzierung der Elektroden verschiedenste Nervennetze im Gehirn steuern. Bei Parkinson-Kranken wird diese Therapie schon seit längerem mit Erfolg angewendet. Ein Problem bleibt jedoch auch hierbei bestehen: Mit der elektrischen Stimulation wird die Krankheit nicht geheilt - schaltet man den Strom ab, ist alles wieder wie vorher.
Die grundsätzliche Möglichkeit, in die Psyche des Menschen einzugreifen, besteht. Sie beschränkt sich aber nicht auf Elektroden: Auch die biochemischen Prozesse im Gehirn, die unserer Fühlen, Denken und Handeln entscheidend prägen, lassen sich von außen beeinflussen.
Neuronale Netze
Von Geburt an werden die Netze aus Nervenzellen geknüpft, die unser Selbst ausmachen. Am stärksten wachsen diese neuronalen Netze in der Kindheit und Jugend. Aber auch im Erwachsenenalter verändern sie sich ständig. Das Gehirn formt sich ein Leben lang. Dazu kommen biochemische Abläufe im Gehirn, die uns bestimmen. Wie sehr, das zeigt sich, wenn diese Abläufe aus dem Gleichgewicht geraten, zum Beispiel bei depressiv Kranken.
Depressionen können auch durch eine Veränderung der Konzentration von Serotonin im Gehirn verursacht werden, sagt Kolbatz. Serotonin ist ein so genannter Neurotransmitter oder Botenstoff, der den Transport von Informationen von einer Nervenzelle zur anderen ermöglicht. Dieser Informationstransport erfolgt über die Synapsen, die Verbindungsstellen der Neuronen untereinander.
Diesseits und Jenseits der Raum-Zeit-Netze
In der Diskussion von Longitudinal- und Skalarwellen begibt man sich auf schwankenden Boden. Mit Berufung auf Pioniere ihrer Erforschung, wie Prof. Meyl und Nikola Tesla, wird dabei für gewöhnlich mit Halbwissen argumentiert.
Ulrich Warnke hat ein Buch veröffentlicht, das geeignet sein dürfte, mehr Systematik und Orientierung in das Verständnis der Begriffe und Zusammenhänge zu bringen. Darin stellt er dem von der Klassischen Physik beschriebenen Realitätsverständnis von Energie und Materie das Erkenntnismodell der Neuen Physik gegenüber, das im Wesentlichen auf der Atom- und Quantenphysik beruht. Danach bestehen der Mensch, die Materie und das Universum im Wesentlichen aus energieerfülltem leerem Raum, dem Vakuum. Nur ein verschwindend kleiner Teil dessen, was uns als feste Materie erscheint, besteht aus materialisierten Teilchen. Welche physikalischen Gesetzmäßigkeiten im leeren Raum herrschen, darüber wissen die Physiker inzwischen eine ganze Menge. Warnke formuliert anhand dieser Erkenntnisse ein Modell, wie Energiezustände und deren Materialisierungen von unserer vierdimensionalen Raum-Zeit-Realität auf das Vakuum einwirken und umgekehrt. weiter....>
Kosmos
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Haben wir Nachbarn da draußen?
Kosmologen entdeckten eine kalte Zone in der kosmischen Hintergrundstrahlung. Nun vermuten US-Forscher, das ungewöhnliche Phänomen könne durch den Einfluss eines Paralleluniversums kurz verursacht werden.
Was sie auf der Himmelkarte sahen, die von dem Satelliten WMAP (für Wilkinson Microwave Anisotropy Probe) stammt, verblüffte die Astronomen. Sie zeigt winzige Temperaturunterschiede in der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung. In dem in Falschfarben dargestellten Muster tauchte eine ausgeprägte blaue Zone auf. Sie signalisiert, dass das Universum in seiner Jugend dort besonders kalt war. Doch nach den gängigen Theorien dürfte es eine solche Temperaturanomalie gar nicht geben.
Die Hintergrundstrahlung durchzieht das All ziemlich gleichmäßig. Sie gilt als das Nachleuchten des Urknalls. Unmittelbar nach der Entstehung des Kosmos war die Materie darin so heiß, dass sie als Plasma vorlag, die Elektronen waren also von den Atomkernen getrennt. Ein Plasma ist elektrisch leitfähig und absorbiert Licht. Erst als sich das Universum 380 000 Jahre nach dem Urknall auf etwa 3000 Kelvin abgekühlt hatte, konnten sich Elektronen und Atomkerne zu vollständigen Atomen verbinden. Jetzt wurde das Licht nicht mehr absorbiert, sondern konnte die nunmehr elektrisch neutrale Materie ungehindert durchfliegen – der Kosmos wurde durchsichtig.
Diese erste freie Strahlung gibt es heute noch. Sie wurde durch die Rotverschiebung in den Mikrowellenbereich des Spektrums verschoben und schwächte sich stark ab; ihre Strahlungstemperatur beträgt noch 2,7 Kelvin. Doch ihr wurden Informationen von Prozessen aufgeprägt, die sich in jener frühen Phase im Universum abspielten. So setzte bereits damals die Strukturbildung ein. Die unsichtbare Dunkle Materie formierte sich unter dem Einfluss der Schwerkraft zu großen Wolken. Diese zogen die normale, sichtbare Materie an, die auf der Dunklen Materie ähnlich schwimmt wie Schaumkronen auf den Wellen im Meer. Die resultierenden Materieanhäufungen waren die Keimzellen der heutigen Galaxien und Galaxienhaufen.
Die Kosmologen erkannten rasch, dass die großräumige Verteilung der Materie winzige Temperaturschwankungen in der Hintergrundstrahlung herbeiführen müsste. Tatsächlich zeigte der 1989 gestartete Satellit COBE diese Unterschiede, wenngleich noch recht grob. Die WMAP-Mission, die den Strahlungshintergrund seit 2001 misst, lieferte demgegenüber ein hochaufgelöstes Bild der Temperaturverteilung. Ihre Instrumente können noch Temperaturunterschiede von wenigen Millionsteln Grad aufspüren.
Kalte, leere Welt
Im Jahr 2004, als die erste WMAP-Karte vorlag, fiel den Projektwissenschaftlern der blaue Fleck sogleich ins Auge. Die Temperatur in diesem Segment lag um 20 bis 45 Prozent unter dem Durchschnittswert für den gesamten Himmel. Dies war ein Hinweis darauf, dass es in diesem Bereich nur sehr wenig Materie geben sollte. Astronomen kennen solche Leerräume, die sich zwischen Galaxienhaufen und – superhaufen oder den „großen Mauern“ erstrecken. Das sind Verbände von Galaxienansammlungen, die einige Hundert Millionen Lichtjahre lang sind. Doch die Größe des neu entdeckten Leerraums ließ sich aus den WMAP-Daten nicht ermitteln, weil seine Entfernung nicht bekannt war.
Das änderte sich, als andere Forscher eine Karte der dreidimensionalen Verteilung der Galaxien im All analysierten. Der Leerraum, so fanden sie heraus, liegt etwa acht Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Eridanus am Rand des Nordhimmels. Er hat 900 Millionen Lichtjahre Durchmesser und enthält bis zu 45 Prozent weniger Galaxien, als in diesem Volumen zu erwarten wären. Der Astrophysiker Lawrence Rudnick von der University of Minnesota in Minneapolis bestätigte das Ergebnis in einer weiteren Studie, veröffentlicht im August 2007, bei der er sogenannte Radiogalaxien in der fraglichen Region untersuchte. Am Ort des kalten Flecks waren fast keine zu finden.
Nur fünf Prozent des Alls sind von Galaxienhaufen ausgefüllt, 95 Prozent seines Volumens bestehen aus Leerräumen. Doch diese sind gewöhnlich deutlich kleiner als die nun entdeckte Superblase. Die Strukturen im Kosmos wurden bereits unmittelbar nach dem Urknall angelegt, als Quantenfluktuationen kleine Verdichtungen in der brodelnden Materiesuppe hervorriefen. Kurz darauf blähte sich das Universum jäh auf. Bei diesem als „Inflation“ bekannten Prozess vergrößerten sich auch die Dichtefluktuationen in vielen Größenordnungen, doch einen Leerraum von der Ausdehnung des kalten Flecks dürfte es dem Standardmodell der Kosmologie zufolge nicht geben.
Webfehler in der Raumzeit
Zunächst vermuteten die Astronomen, ein „kosmischer Defekt“ habe den riesigen Leerraum erzeugt. So bezeichnen sie eine Art Webfehler in der Raumzeit, der sich über große Distanzen erstrecken kann. Kurz nach dem Urknall kühlte sich das expandierende Universum ab. Dabei durchlief es einige Phasenübergänge, wobei sich die ursprünglich einheitlichen Naturkräfte voneinander trennten, so wie gasförmiger Wasserdampf zu flüssigem Wasser kondensiert und dann zu festem Eis gefriert. In Eiswürfeln können sich indes Sprünge bilden, etwa wenn das Wasser ungleichmäßig erstarrt.
Ähnlich könnten „Defekte“ auch im All entstanden sein, als einzelne Teilchen sich aus dem heißen Plasma des frühen Universums lösten. Einer dieser theoretischen Defekte, als „Textur“ bezeichnet, gleicht einem dreidimensionalen Energieball, in dem Energiefelder auf eine bestimmte Weise verdrillt vorliegen. Texturen müssten als Temperaturabweichung in der Hintergrundstrahlung zu erkennen sein. Diese Theorie entwarf der Astrophyiker Neil Turok von der Universität von Cambridge bereits vor 18 Jahren. Jetzt konstatierte ein spanisch-britisches Forscherteam, der kalte Fleck besitze alle Eigenschaften, die auch eine Textur aufweisen würde. „Wir sind noch keinesfalls sicher, dass es sich hier um eine solche handelt“, bremst Neil Turok den Enthusiasmus seiner Kollegen. Beim Kalten Fleck könne es sich auch um einen statistischen Ausreißer handeln. Die Wahrscheinlichkeit dafür betrage aber weniger als zwei Prozent.
Jetzt bekam die Textur-Hypothese Konkurrenz durch eine noch viel fantastischere Idee. Sie stammt von der Kosmologin Laura Mersini-Houghton von der University of North Carolina in Chapel Hill. „Es ist der unmissverständliche Einfluss eines anderen Universums auf unser eigenes All“, erklärt sie. Ihr Modell begründet die US-Forscherin mit der String-Theorie. Diese ist ein Kandidat für eine „Weltformel“, die das ganze Universum beschreiben kann. Allerdings erlaubt das Formelwerk eine ganze „Landschaft“ von Paralleluniversen; bis zu 10 500 (eine eins mit fünfhundert Nullen) könnte es davon geben.
Paralleluniversen in unserer NäheEinige dieser Parallelräume müssten in der Nähe unseres Kosmos liegen. Sie könnten sogar aus dem gleichen Urknall hervorgegangen sein, doch wurden sie durch die Inflation hinter den „kosmischen Horizont“ getrieben. Das ist der Radius, in dem wir noch Signale aus anderen Bereichen des Universums empfangen können, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Er beträgt 42 Milliarden Lichtjahre. Im Urknall standen die verschiedenen kosmischen Domänen in Wechselwirkung miteinander. Dabei könnten sie sich miteinander verschränkt haben, meint Mersini-Houghton. Dieser mysteriöse Vorgang lässt sich experimentell an Lichtteilchen (Photonen) nachweisen, die gemeinsam erzeugt werden. Auch sie sind miteinander verschränkt. Das bedeutet, dass sie nicht mehr als einzelne Teilchen mit definierten Zuständen beschrieben werden können. Sie treten stattdessen nur noch als Gesamtsystem in Erscheinung. Jede Messung eines Quantenzustands bei einem Photon führt ohne Zeitverzögerung dazu, dass sich beim verschränkten Partner der gegenteilige Zustand einstellt – auch wenn beide Lichtjahre voneinander entfernt sind. Der Wiener Physikprofessor Anton Zeilinger machte die Verschränkung durch seine Experimente zur „Teleportation“ von Quantenzuständen weltbekannt.
In gleicher Weise, so die Theorie Mersini-Houghtons, könnten auch die Nachbarkosmen miteinander verschränkt sein. Die geisterhafte Verbindung sollte dazu führen, dass sich die Nachbarkosmen wechselseitig beeinflussen können. Dies erfolgt über die Dunkle Energie. Diese geheimnisvolle Kraft wirkt wie eine Art Antigravitation, welche die Expansion unseres Universums beschleunigt. Da sie auch in den Paralleluniversen existiert, üben diese Druck aufeinander aus. Um diesen Stand halten zu können, musste im frühen Universum die abstoßende Kraft großräumig stärker werden. Dabei verdünnte sich die Materie in vielen kosmischen Gebieten. Die Galaxienbildung darin kam nahezu zum Erliegen, sodass große Leerräume entstanden.
Ein Irrtum wäre möglich
Den Berechnungen Mersini-Houghtons zufolge sollten die galaxienarmen Räume mehr als 500 Millionen Lichtjahre groß sein und ungefähr in der jetzt beim kalten Fleck beobachteten Distanz liegen. Ihre Theorie lässt sich überprüfen. Denn sie erfordert mindestens einen weiteren, ebenso großen Leerraum am entgegengesetzten Himmelspol. Dieser sollte ebenfalls als kalter Fleck in den WMAP-Daten auftauchen. Jetzt wollen die Forscher gezielt danach suchen.
Vielen Kosmologen gehen die Schlussfolgerungen der US-Forscherin indes zu weit. Das beginnt damit, dass niemand weiß, ob die String-Theorie überhaupt zutrifft. Vielleicht sind aber sogar die WMAP-Daten verfälscht. Zumindest glaubt dies der Physiker Gerrit Verschuur von der University of Memphis (US-Staat Tennessee). Die von dem Satelliten gemessenen Temperaturunterschiede in der Hintergrundstrahlung, sagt er, würden nicht von Dichteschwankungen im frühen Universum stammen, sondern von Wasserstoffatomen in der Milchstraße.
Zwar ist das letzte Wort darüber noch nicht gesprochen, denn Verschuurs Analysemethode ist unter Fachkollegen heftig umstritten: Er verglich Radiowellenkarten unserer heimatlichen Galaxis durch bloßen Augenschein mit den WMAP-Temperaturkarten des Himmels. Eine statistische Analyse aber unternahm er nicht. Sollte Verschuur aber Recht behalten und sollten die WMAP-Daten ein Artefakt sein, müssten die Kosmologen ihre Modelle vom Universum und seiner Entstehung komplett überdenken.
Kommentar :
Bisher ist vieles nur Theorie
Grund zu Spekulationen gibt auch die "Erich von Däniken Theorie". Möglicherweise waren es hier unsere Seelen die sich in menschenähnliche Anzüge (Masken, Raumschiffpiloten) für uns zu erkennen gegeben haben und den Grundstein für die menschliche Intelligenz legten, sagt Kolbatz.
LINK zu Erich von Däniken...>
weiter mit "Auf der Suche nach den verborgenen Paralleluniversen"
Informationen zu weitere Forschungsprojekte
LITERATUR:
"Kapitalverbrechen an unseren Kindern - Das Geschäft mit der Zerstörung -" -. Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 328 Seiten; Erscheinungsdatum: 2004, ISBN: 3833406240
Kindererziehung. - Pro und Kontra "Kinderkrippe" -. Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 132 Seiten; Erscheinungsdatum: 2007, ISBN-10: 3833498900
"Burn-out-Syndrom. - Infarkt der Seele - wie ich aus meiner inneren Leere wieder heraus kam" -. Klaus-Peter Kolbatz, Book on Demand - 148 Seiten; Erscheinungsdatum: 2005, ISBN: 3833420901;