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Golfstrom

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Abschnitt 1
Vorwort
Stand der Wissenschaft
Rückblick Smog 1952

Maßnahmen gegen Smog

Klimaerwärmung steigt weiter.

Rückzug der Wissenschaftler

 

Abschnitt 2
Ursache Mikrowelle 

Gegendarstellung

Sendeenergie erwärmt die Luftmoleküle

Chlorgas und Ozonloch

Chloralkalielektrolyse

9000 Satelliten

Problemlösung

Antw. v. BM Prof. Dr. Töpfer

Das Haarp-Projekt

Angriff auf eine Radiostation

Hochfrequenzwaffen

Nuclear/Hightech-Waffen

Bevor es den Menschen gab..

Stürme/Überschwemmungen

Waldbrände

Tschernobyl/Klimawandel

HIV-Stechmücken

WMO/Hitzewelle

Klimawandel

Gletscher schmelzen

Antarktis schmilzt

Baume sterben

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Unsere Beiträge zum Naturschutz "muna 2003:

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Planetensystem

Polarlichter

Universum/Zukunft

 

Abschnitt 3
Wissenschaftliche Studien

Tierversuche

Hirnschäden

92V auf das Gehirn

Blutbild 

Mobilfunk

Hautkrebs

Blut-Hirn-Schranke

Dr. Reinhard Munzert

REM-Schlaf/Stressschlaf

Burn-out-Syndrom

Kernreaktion/Energie

 

Impressum

Klaus-Peter Kolbatz

Titiseestr. 27

D-13469 Berlin

 

 

Der Golfstrom als Motor für unsere globale Zentralheizung

von Klaus-Peter Kolbatz

Ausgabe 1988, überarbeitet 1990/2008

 

"Globale Meeresströmungen" - " Golfstrom" und "Erdrotation" - "warum dreht sich die Erde".

Horrormeldungen die wir täglich lesen.

Steht Europa vor einer neuen Eiszeit? Die Besorgnis der Wissenschaft wächst! Der Golfstrom als Motor für unser Überleben beginnt zu stottern.  

Jede Sekunde transportiert er 50 Millionen Kubikmeter Wasser – 30 mal mehr als alle Flüsse der Erde. Ein Strom der Superlative, der 10.000 Km zurücklegt – von den Tropen bis in die eisige Arktis. Der Golfstrom - oder wissenschaftlich korrekter: der "Nordatlantische Strom" beliefert uns kostenlos mit der Energie von 1 Million Kernkraftwerken. Ihm haben wir saftige Wiesen, reiche Getreidefelder und üppige Wälder zu verdanken – bis hinauf nach Skandinavien. Käme der Golfstrom zum Erliegen, was eine Reihe von Wissenschaftlern befürchtet , würde es arktisch kalt in Europa und gewaltige Eisberge kreuzten vor unseren Küsten.

Wie funktioniert diese globale Zentralheizung angeblich?

 Video
Schwungrad und Pumpe
Modem DSL
Realplayer
Windows Media Player
In den arktischen Regionen des Atlantiks soll das vom Südpol ankommende warme mit besonders viel Salz angereichertes Wasser in die Tiefe gezogen werden. Dieser Sog soll dazu führen, dass wärmeres Meerwasser aus den südlicheren Gebieten des Atlantiks nachströmt. Dieses zuströmende Wasser verdrängt angeblich seinerseits das kalte Wasser des  Nordatlantiks nach Süden, so dass der ewige Kreislauf unserer irdischen Zentralheizung zu zirkulieren beginnt  soll. Ich habe erhebliche Zweifel an diese Theorie, weil bisher Details der Meeresströmungen und Wassertemperaturen aus größerer Tiefe fehlen und warmes Wasser grundsätzlich immer nach oben steigt.

Offensichtlich wurde hierbei etwas übersehen.  

1.) Eis schmilzt wenn es mit Salz in Berührung kommt

Eisberge sind in der Arktis oder Antarktis aus Niederschlägen ( Regen, Schnee) entstanden und schwimmen in Salzwasser. 

Das Eis schmilzt wenn es mit Salz in Berührung kommt und so wird, entgegen aller bisheriger Meinungen, der Golfstrom nach meiner Ansicht angetrieben. 

Im Versuch können Sie die exakte Menge Salz bestimmen, die zum Schmelzen von einem Liter Wassereis nötig ist.

Nicht zu unterschätzen ist hierbei auch das regelmäßige Heben und Senken der

Wassermassen in den Ozeanen durch die Anziehungskraft des Mondes. 

Problem ist: Seit einigen Jahren schmilzt mehr Eis als durch die Klimaerwärmung nachwachsen kann. Damit verliert der Golfstrom die Antriebskraft mit Folgewirkungen auf das Klima auf der gesamten Erde.

Die Fließgeschwindigkeit des Golfstroms hat sich zwischen 1957 und 2004 um etwa 30 Prozent verlangsamt, durch den nachlassenden Druck in der Meerenge von Gibraltar fließt weniger Wasser in das Mittelmeer und das Tote Meer trocknet zwangsläufig aus. Weiter mit "Das Tote Meer: "Der Wasserpegel fällt pro Jahr um 70 Zentimeter".

© Klaus-Peter Kolbatz 2007

2.) Die Erdrotation ist die Drehbewegung der Erde um ihre eigene Achse. Die Erde dreht sich mit einer 

     Geschwindigkeit von 1.667 Stundenkilometern, also der 1,3-fachen Schallgeschwindigkeit, nach

     Osten, was sich durch Orientierung mit einem Kompass bei Sonnenaufgang leicht überprüfen lässt.

     Vom Polarstern aus betrachtet dreht sich die Erde entgegen dem Uhrzeigersinn, also rechtläufig.

     Entsprechend wird auch der Golfstrom durch eine Art Mitnahmeeffet angetrieben. Die Strömung stößt

     in der Mitte auf stehendes Wasser das durch die Landmassen Afrika und Europa nicht weg kann und

     sucht sich den geringsten Widerstand, in dem sich der Strom teilt und nach Norden-Osten als

    "Golfstrom und nach Ost-Süd als Subtropischer Rückfluss ausweicht. 

© Klaus-Peter Kolbatz 2007

Zoom

 

© Klaus-Peter Kolbatz 1990

 
ZOOM

3.) Wie der dicke Bauch eines Kinderkreisels, der verhindert, dass

     dessen Achse zu stark taumelt, stabilisiert der Mond auch die

     Rotation der Erde. In 40.000 Jahren schwankt die irdische Drehachse

     gerade einmal um 1,3 Grad.

 

     Der Erdtrabant stabilisiert aber nicht nur, er bremst auch die

     Wassermassen: Zwei Flutberge kreisen fortwährend um die Erde,

     einer auf der dem Mond zugewandten und einer auf der ihm

     abgewandten Seite.

 

     Diese Wassermassen reiben sich unweigerlich an den Kontinenten des

     rotierenden Planeten.

     Ich glaube hier wirken auch die Magnetfelder Sonne/Erde mit. Da die

     Erde, insbesondere durch die Ozeane, nicht völlig starr ist, wird sie

     entlang der Linie zum Mond gestreckt. Der Effekt wirkt sich auf das

     Wasser aus, so daß die Wasserausbuchtungen höher sind und zu

     fließen beginnen.

     Auch hier sollte die Anziehungskraft des Mondes als Motor für

     den Golfstrom berücksichtigt werden. Der Mond geht im Osten auf

     und im Westen unter. Damit ist die Fließrichtung (1) u.(2) des

     Golfstroms in beide Richtungen erklärbar. 

Play

Erdbeobachtung

Landkarte der Gravitation
Nummer eins von sechs: GOCE, der erste einer Reihe neuer Esa-Satelliten, soll eine exakte Karte des Schwerefelds der Erde erstellen. Von FOCUS-Online-Redakteurin C. Steinlein weiter

© Klaus-Peter Kolbatz 2007

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Erdrotation - Warum dreht sich die Erde eigentlich ?

  - von Klaus-Peter Kolbatz -

Ausg. Oktober 1993 Bk11/93

Die Erde dreht sich nicht immer gleich schnell. Die Veränderung der Erdrotation ist sehr klein, unter einer Millisekunde. 

Ein Grund für die unterschiedliche schnelle Erdrotation sollen die Blätter der Bäume sein. Im Sommer hängen die Blätter an den Ästen - also über dem Boden. Die Erde dreht sich langsamer. Im Herbst fallen die Blätter. Liegen sie dann auf dem Boden, sind sie näher am Erdmittelpunkt und die Erde rotiert schneller. Es ist kaum zu glauben, aber das fallende Laub verändert das Trägheitsmoment der Erde. 

Genau weiß man das aber nicht: Ich gehe bei meinen Überlegungen noch weiter als bisher vermutet und behaupte das die Erde und auch alle anderen Planeten ein eigenes Magnetfeld besitzen. Auf diese Magnetfelder trifft das Magnetfeld der Sonne. Beide Magnetfelder stoßen sich ab und die (frei schwebenden) Planeten müssen sich somit nach meiner Meinung zwangsläufig drehen.

Ich glaube meine Theorie kann ich hier auch wie folgt nachweisen:. Zur Zeit schwächt sich das Magnetfeld ab und parallel hierzu hat sich, wie ich es erwartet habe, die Zirkulation des Golfstroms zwischen 1957 und 2004 um etwa 30 Prozent verlangsamt. Berücksichtige ich nun noch die Trägheit der Masse, dann werde ich mit meiner Annahme bestärkt: "Der Antrieb der Erdrotation sind die Magnetfelder und damit fließt entsprechend auch der Golfstrom".

Während sich die Erde dreht, lässt die Schwerkraft des Mondes das Wasser der Ozeane ständig ansteigen und abfallen. Hierdurch entsteht Reibung und die Erde wird mit jeder Umdrehung um einen winzigen Bruchteil verlangsamt. Geodäten und Astronomen schätzen, dass sich die Drehung der Erde derzeit täglich um drei bis vier Zentimeter verlangsamt, was ungefähr einer Millisekunde pro Tag entspricht.

Das Magnetfeld der Erde entspricht einem Stabmagneten, der an der Rotationsachse der Erde ausgerichtet ist. Das zähflüssige Eisen im äußeren Erdkern ist der eigentliche Motor des Erdmagnetfelds. Wie in einem Dynamo erzeugen die Fließbewegungen des Eisens starke elektrische Ströme. Sie wandern nach außen und umgeben die Erde mit dem messbaren, magnetischen Feld.

Der Ursprung des irdischen Magnetfeldes liegt im äußeren Erdkern. Diese Zone besteht aus einer geschmolzenen Legierung aus Eisen und Nickel. Sie beginnt unterhalb des Erdmantels in etwa 2900 Kilometer Tiefe und reicht bis zum inneren Erdkern in knapp 5000 Kilometer Tiefe. 

Die Hitze des Erdkerns sorgt dafür, dass es innerhalb dieser Zone zu Konvektionsbewegungen kommt. Die Konvektionsströme verhalten sich dabei wie elektrische Ströme, weil die Schmelze aus elektrisch leitfähigen Metallen besteht, und werden deshalb bei ihrer Bewegung von einem Magnetfeld begleitet.

Man konnte die Erddrehung übrigens schon sehr früh messen. Und zwar mit dem "Foucaultschen Pendel". Das ist eine Masse, beispielsweise eine Kugel, die an einem Draht oder Faden in alle Richtungen frei schwingen kann. Der Draht des Foucaultschen Pendels bewegt sich normalerweise in einer Ebene, der Schwingungsebene.

ZOOM Die Sonne schleudert ständig energiereiche Teilchen ins All. Wie ein Schutzschild und Filter hält das Erdmagnetfeld diese Partikel ab, bevor sie auf der Erde auftreffen. Diese elektrisch geladenen Teilchen werden als Sonnenwind bezeichnet. Das Erdmagnetfeld kann die gefährliche Teilchenstrahlung ablenken. Dadurch wird das Erdmagnetfeld deformiert und es entsteht ein mehrerer Millionen Kilometer langer magnetischer Schweif. Träfe der gefährliche Sonnenwind ungehindert auf die Erde, würde alles tödlich verstrahlt.

© Klaus-Peter Kolbatz 1993

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AUDIO "Sonnensturm"

flash "Planetensystem"

online Meditation

VIDEO "Polarlichter Geräusche"

 
08. August 2008 - Erdmagnetfeld - Zitternde Vektoren

Das Magnetfeld der Erde ist keineswegs so unveränderlich, wie es die ruhige Kompassnadel vermuten lässt. Polarlichter und magnetische Stürme auf der Sonne führen zu kurzzeitigen Variationen des Vektors der magnetischen Feldstärke, die Minuten oder Stunden dauern können. Aber auch Veränderungen im tiefen Erdinneren sorgen für eine – wenngleich wesentlich langsamere – Änderung des Magnetfeldes. So wandern beispielsweise die magnetischen Pole um einige Dutzend Kilometer pro Jahr. Zwei Forscher haben nun erstmals nachgewiesen, dass Unregelmäßigkeiten innerhalb des Erdinneren auch zu Fluktuationen des Magnetfeldes führen können, die nur einige Tage oder Wochen anhalten.

Der Ursprung des irdischen Magnetfeldes liegt im äußeren Erdkern. Diese Zone besteht aus einer geschmolzenen Legierung aus Eisen und Nickel. Sie beginnt unterhalb des Erdmantels in etwa 2900 Kilometer Tiefe und reicht bis zum inneren Erdkern in knapp 5000 Kilometer Tiefe. Die Hitze des Erdkerns sorgt dafür, dass es innerhalb dieser Zone zu Konvektionsbewegungen kommt. Die Konvektionsströme verhalten sich dabei wie elektrische Ströme, weil die Schmelze aus elektrisch leitfähigen Metallen besteht, und werden deshalb bei ihrer Bewegung von einem Magnetfeld begleitet.

Auch schnelle Veränderungen

Bisher hatten die Geowissenschaftler angenommen, dass die enorme Zähigkeit des Eisen-Nickel-Breis im äußeren Erdkern nur recht langsame Bewegungen zulässt, die sich an der Erdoberfläche in den extrem langsamen Veränderungen des Magnetfeldes äußern. Solche Sekularvariationen haben Perioden von Jahren oder Jahrzehnten. Dass es im äußeren Erdkern auch kurz anhaltende Änderungen geben kann, haben jetzt Nils Olsen vom dänischen Raumfahrtzentrum in Kopenhagen und Mioara Mandea vom Geoforschungszentrum in Potsdam nachgewiesen.

Die Forscher haben dazu die Messreihen von drei Satelliten untersucht, welche die Erde seit einigen Jahren umkreisen. Diese Satelliten, darunter auch das deutsch-amerikanische Gemeinschaftsprojekt Champ, haben empfindliche Sensoren an Bord, mit denen die magnetische Feldstärke kontinuierlich gemessen wird. Die Messfühler zeichnen auf diese Weise nicht nur eine äußerst präzise Weltkarte des magnetischen Feldes auf. Mit den drei Satelliten haben die Forscher auch zeitliche Veränderungen des Magnetfeldes mit bisher unerreichter Genauigkeit erfasst.

Aufwallende Felder

Wie die beiden Wissenschaftler jetzt in der Zeitschrift „Nature Geosciences“ (Bd. 1, S. 390) schreiben, ereigneten sich im Messzeitraum mindestens zweimal zeitlich und örtlich begrenzte Aufwallungen des Magnetfeldes. Im Sommer des Jahres 2003 kam es unter dem Indischen Ozean zu einer flüchtigen, nur wenige Wochen dauernden Veränderung des Magnetfeldes. Knapp 15 Monate später fingen die Magnetnadeln unter dem südlichen Afrika an, für einige Monate zu schwanken.

Die beiden Forscher simulierten diese Schwankungen des Erdmagnetfeldes mit Computerprogrammen, welche die Strömungen der Metallschmelze im äußeren Erdkern beschreiben. Unerwartet starke, aber nur kurz anhaltende Schwankungen in den Konvektionsströmen führten bei diesen Modellrechnungen zu den gemessenen Variationen des Magnetfeldes. Offen bleibt aber, welche Vorgänge im Erdinneren denn überhaupt dazu führen, dass die Schmelzströme tief unter unseren Füßen gelegentlich überschwappen.

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Im Folgendem wird schematisch dargestellt welchen Einfluss Mikrowellen auf das Klimageschehen haben könnte. Die anliegende Spannung am Gitte (g1) wird durch Hochfrequenzen (Mikrowellen) gespeist. In unserem großen Big Brother-Haus „Erde“ – spielt sich im Prinzip nichts anderes ab als im Beispiel links. 

Übertragen in der Natur bedeutet dieses:

Nach Kolbatz' Ansicht würde der Einsatz von Hochfrequenzen durch Rundfunksender und die HAARP-Anlage in Alaska zur Klimaerwärmung mit einhergehenden verheerenden Naturgewalten führen. Elektromagnetische Wellen würden, über einen von ihm bereits im Jahre 1988 erfundenen Prozess, Energie an Luftmoleküle weitergeben und versetzten die Luft in Schwingungen, was zur Erderwärmung führe. Je schneller sich Luftmoleküle bewegen, desto wärmer würde es. Eine wärmere Atmosphäre führe zu einem stärkeren Wasserzyklus, was Orkane und Überschwemmungen als Folge elektromagnetischer Strahlung hätte.

 

VIDEO "Wie schmilzt eigentlich das Eis?"

Klima - Erdmagnetfeld beeinflusst Klima

 Das schwächer werdende Magnetfeld der Erde hat Einfluss auf den Treibhauseffekt. Das wiesen Geophysiker in einer Studie mit Meerwasser nach.

 Die globale Erwärmung wird seit Jahren in Zusammenhang mit dem veränderten Erdmagnetfeld gebracht. Wie dieser Zusammenhang zustande kommt, war jedoch unklar. Forscher von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München haben nun einen möglichen Mechanismus entdeckt, der den Einfluss des Magnetfelds auf das Klima erklären könnte. Sie untersuchten, ob nicht nur das CO2 für den Klimawandel verantwortlich ist, sondern auch die elektromagnetische Umpolung unseres Planeten eine Rolle dabei spielt.

 Der Biophysiker Alexander Pazur und der Geophysiker Michael Winklhofer beobachteten, dass Meerwasser weniger Kohlendioxid aufnehmen kann, wenn die Einwirkung eines Magnetfelds schwächer ist. Kleinste Veränderungen des Magnetfelds verändern nach ihren Ergebnissen die Löslichkeit von Gasen im Wasser. Die Stärke des Magnetfelds beeinflusst nach der Meinung von Michael Winklhofer den Gasaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre. Folglich könnte bei einem schwächer werdenden Erdmagnetfeld, wie es derzeit der Fall ist, mehr von dem Treibhausgas in die Erdatmosphäre gelangen und zu einer Klimaerwärmung beitragen. „Wir schließen aus den Ergebnissen, dass die Stärke des Magnetfelds den Gasaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre beeinflusst“, sagt Winklhofer.

 Die Methode

Pazur und Winklhofer untersuchten erstmals, wie sich das Erdmagnetfeld auf die Löslichkeit von Kohlendioxid im Meerwasser auswirkt, indem sie Meerwasser entgasten und es unterschiedlich starken Magnetfeldern aussetzten, die in der Größenordnung der natürlichen zeitlichen Schwankungen des Erdmagnetfelds lagen. Dabei maßen Pazur und Winklhofer, wie viel Gas die Flüssigkeit aufnahm, wenn sie mit normaler Luft in Kontakt gebracht wurde. Die Temperatur des Meerwassers wurde während des Experiments konstant auf vier Grad gehalten. Bei den Versuchen stellte Michael Winklhofer fest: „Wenn das Magnetfeld schwächer war, lösten sich 15 Prozent weniger Luft im Wasser als bei einem stärkeren Magnetfeld. Für Kohlendioxid war der beobachtete Effekt sogar doppelt so stark.“

Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt

Kohlendioxid ist als Treibhausgas bekannt, und sein Anteil in den Ozeanen und in der Atmosphäre spielt eine wichtige Rolle für die Temperaturen auf der Erde. Treibhausgase erhöhen die mittlere Temperatur auf der Erdoberfläche von circa −18 Grad auf +15 Grad. Kohlenstoffdioxid hat einen Anteil von etwa neun bis 26 Prozent an diesem Gesamteffekt. Das Treibhausgas absorbiert einen Teil der Wärmestrahlung, während der größte Teil der kurzwelligen Sonnenstrahlung passieren kann. Das Erdmagnetfeld beeinflusst diesen Effekt. Laut den Forschern hat die Stärke des Magnetfelds der Erde seit Beginn der Messungen vor 150 Jahren kontinuierlich abgenommen.

Es sei aber absurd, das schwächer werdende Erdmagnetfeld für den Klimawandel verantwortlich zu machen, betont Michael Winklhofer. Zwar war die vom Forscherteam beobachtete CO2-Menge im Vergleich zum Kohlendioxid-Ausstoß durch den Menschen relativ gering, „dennoch könnte die Berücksichtigung dieses Faktors dazu beitragen, Klimamodelle zu verbessern“, sagt Winklhofer.

Eine Abschwächung des Erdmagnetfelds um ein Prozent pro Jahrzehnt würde ihm zufolge dazu führen, dass 0,35 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr mehr freigesetzt werden. Der Beitrag des Menschen zu den CO2-Emissionen in der Atmosphäre sei mit sieben Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr deutlich höher.

Kommentar schreibt Bernd (10.10.2008)

Diese Experiment finde ich wirklich interessant, da es eine physikalische Erklärung vorbehält. Mehr Energie in der Atmosphäre bedeutet auch mehr Wind und eine verstärkte Aufnahme von CO2 in Wasser um ein vielfaches. Es werden meist Tatsachen veröffentlicht, die als politisches Legitmationsmittel Ängste in der Bevölkerung schüren und den Klimaforschern die Subventionstöpfe sichern.

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Die Melodie der Welt

Die Erde klingt. Mal ist es stärker, mal schwächer - doch ein untergründiges Brummen ist stets vorhanden. Geologen sind dem rätselhaften Phänomen auf der Spur.

Im Stollen eines aufgegebenen Erzbergwerkes nahe Schiltach im Schwarzwald haben sie hochempfindliche Sensoren installiert. Sie nehmen ein unentwegtes Brummen auf. Auf der ganzen Welt haben Forscher das Geräusch inzwischen aufgezeichnet. Es handelt sich um die Melodie des Planeten.

Vor zehn Jahren entdeckten japanische Seismologen, dass die Erde auch ohne Starkbeben stetig schwingt. Alle zwei bis fünf Minuten beult sie sich um wenige Tausendstel Millimeter aus, dann zieht sie sich wieder zusammen.

Obwohl sich der Planet bewegt, verbraucht er dabei nur 500 Watt, also die Leistung von fünf Glühbirnen. Die zarten Wellen schwingen äußerst langsam mit der Frequenz von drei bis sieben Milli-Hertz.

Die Geophysiker haben entdeckt, dass die Melodie der Erde von mehr Instrumenten intoniert wird als angenommen.

Der Planet schwingt nicht nur auf und ab, sondern auch auf komplexe Weise hin und her. (Geophysical Research Letters, Bd. 35, S. L06304, 2008): Wie ein Ball, dessen obere Hälfte zunächst nach links und dessen untere nach rechts verdreht wird, um dann in jeweils umgekehrter Richtung zurückzupendeln. 

Diese Schwingungen können nicht durch eine Massage der Erdkruste von oben entstehen. Sie werden von Kräften erzeugt, die waagerecht auf den Boden treffen - der Boden wird gedehnt. "Um welche Kräfte es sich handelt, wissen wir nicht", sagt Kurrle.

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06.03.2009 - Das Tote Meer schrumpft in dramatischem Tempo: 

ZOOM

Die Straße von Gibraltar ist eine Meerenge, die das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet. Sie ist 14 bis 44 km breit und etwa 60 km lang. Sie erreicht eine Tiefe von 300 m bis 900 m unter dem Meeresspiegel und das Mittelmeers hat gegenüber dem Atlantik ein etwa 1,4 m niedrigeres Niveau.

 

Der Wasserpegel fällt pro Jahr um 70 Zentimeter. 

In den vergangenen 30 Jahren ist der See um 21 Meter abgesunken.

Die Fließgeschwindigkeit des Golfstroms hat sich zwischen 1957 und 2004 um etwa 30 Prozent verlangsamt, durch den damit auch nachlassenden Druck in der Meerenge von Gibraltar fließt weniger Wasser in das Mittelmeer und das Tote Meer trocknet zwangsläufig aus. Zurück zu "Antriebskraft des Golfstroms"....>>>

Viele der Kurhotels, die einst mit ihrer Uferlage warben, liegen mittlerweile Hunderte Meter landeinwärts.

Das Gewässer schrumpft, weil den Zuflüssen zu viel Wasser entnommen wird. Wasserknappheit zwingt Israel und Jordanien dazu, einen Großteil des Jordan-Flusses und anderer Ströme als Trinkwasser sowie für Plantagen und Industrie abzuzweigen. Auch die Salzgewinnung im Toten Meer senkt den Pegel, so die einhellige Meinung der Wissenschaftler.

Ich glaube hier liegt ein anderer Grund vor:

Das Mittelmeer und somit auch das Tote Meer wird durch die Meerenge von Gibraltar mit Wasser versorg.

Durch das Nadelöhr strömt an der Oberfläche Atlantikwasser herein, darunter fließt das salzigere Mittelmeerwasser hinaus. Eine Blockade der Passage schneidet das Mittelmeer von seiner Quelle ab, das Wasser verdunsten; zurück blieben Salzlaken. Eine leichte Absenkung des Wasserpegels reichte dann aus, um die Austrocknung des Mittelmeers unumkehrbar zu machen.

Rückblick und Ursache:

In den sechziger Jahren redete noch niemand über Klimagase oder Erderwärmung. Öl, Kohle, Gas, alles wurde verbrannt. Filter gegen Schwefeldioxid (SO2) oder Staub gab es kaum. Die Menschheit blies enorme Mengen CO2 in die Atmosphäre, die CO2-Konzentration stieg - doch die Temperaturen erhöhten sich bis Ende der siebziger Jahre kaum.

Als dann Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre immer mehr Kohlekraftwerke mit Filtern ausgerüstet wurden, ging die Schutzwirkung der Aerosole zurück. Mehr Sonnenenergie erreichte die Erdoberfläche, ein starker Anstieg der Temperaturen setzte ein.

 „Die Treibhausschutzmaßnahmen sind somit kontraproduktiv und fördern die Klimaerwärmung“.

Nach meiner Ansicht kommt aber noch ein nicht zu unterschätzender Faktor hinzu. Über einen von mir bereits im Jahre 1988 erfundenen Prozess, wird Energie an Luftmoleküle weitergeben und versetzten die Luft in Schwingungen, was zur Erderwärmung führt. Je schneller sich Luftmoleküle bewegen, desto wärmer wird es. Eine wärmere Atmosphäre führe zu einem stärkeren Wasserzyklus, was Orkane und Überschwemmungen als Folge elektromagnetischer Strahlung hat.

Das erklärt auch die starke Zunahme der Hurrikans über den Golfstrom und damit vermehrten Wasseraufnahme. Mehr Wasser in der Luft bedeutet der Meeresspiegel sinkt und der Wasserzufluss bei Gibraltar wird entsprechend weniger. Im Ergebnis: Das Tote Meer schrumpft in dramatischem Tempo: Der Wasserpegel fällt pro Jahr um 70 Zentimeter. In den vergangenen 30 Jahren ist der See um 21 Meter abgesunken.

Ich gehe also davon aus, dass die Luftmoleküle, insbesondere durch gepulste Mikrowellen zum Schwingen gebracht werden und so Wärme erzeugen. Siehe hierzu auch die „Kolbatz-Theorie“.

Ich gehe auch davon aus, dass durch Elektromagnetische Wellen, Meersalze in Chlorgas umgewandelt wird und so die Ozonschicht schädigt. Entsprechendes hatte ich bereits 1988 nachgewiesen und auch (im Auszug) auf meiner Homepage veröffentlicht.  

Der Prozess beginnt im Nanobereich und wird in einem Art „Dominoeffekt“ auf größere Moleküle übertragen. Siehe hierzu auch das VIDEO (11.866KB): „So schmilzt das Eis“ und das VIDEO (6.145KB): „Dominoeffekt“.

 

Staudammprojekt an der Straße von Gibraltar 

Europäisches Gemeinschaftsprojekt.

Staudammprojekt in der Straße von Gibraltar"

Projekt zur Sicherung der Energiewirtschaft und Abschaltung der AKW's

von Prof.h.c. Dr.h.c. Klaus-Peter Kolbatz

03/2009

Zur Sicherung der Energiewirtschaft und Regulierung der Strömungen kann ein Staudammprojekt an der Straße von Gibraltar beitragen. Durch mehrere Kraftwerke könnten viermal soviel Strom erzeugt werden, wie z.Zt. in Deutschland erzeugt wird.
Mit diesem Projekt hätte Deutschland und Europa erstmals wieder Aussicht auf Vollbeschäftigung und würde entscheidend zum Klimaschutz beitragen. 

Für Investoren wird dieses Großprojekt auch im Hinblick der künftigen Elektroautos besonders interessant sein und die Werke von Opel-Deutschland  in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern könnten hierbei eine Schlüsselfunktion einnehmen. weiter...>>>

Durch ein etwa 1,4 m niedrigeres Niveau des Mittelmeers gegenüber dem Atlantik strömen pro Sekunde über 1 Million Kubikmeter Wasser aus dem Atlantischen Ozean ins Mittelmeer. In die Gegenrichtung strömt etwas weniger Wasser aus dem Mittelmeer in Richtung Atlantik.

In der Antike konnten nur durch diese Gegenströmung, die mit einem Treibanker als Antrieb nutzbar gemacht wurde, Schiffe vom Mittelmeer in den Atlantik segeln.

Die Straße von Gibraltar ist 14 bis 44 km breit und etwa 60 km lang. Sie erreicht eine Tiefe von 300 m bis 900 m unter dem Meeresspiegel. weiter...>>>

© Klaus-Peter Kolbatz

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Antarktis 01.04. 2008- Kleines Mädchen hält Pazifik kühl

Geoforscher beobachten derzeit außergewöhnlich niedrige Wassertemperaturen im Pazifik. Ursache ist La Niña, die Gegenspielerin zum Klimaphänomen El Niño.

La Niña, die Gegenspielerin zu El Niño, wiederum wird von einem anderen langfristigen Klimaereignis beeinflusst: der sogenannten Pazifischen Dekaden-Oszillation (PDO). Der Pazifik befindet sich derzeit in den Anfängen einer PDO-Kühlphase. Etwa alle 5 bis 20 Jahre wechseln sich im Pazifik warme und kalte Phasen ab. In den achtziger und neunziger Jahren befand sich der Ozean in einer Warmphase, die inzwischen aber zu Ende gegangen ist.

 

BILD::

La Niña (Kleines Mädchen): Bereiche mit niedrigem Wasserstand und kühleren Temperaturen sind blau gekennzeichnet

 
02.Mai 2008 - Klimawandel - Die Fernheizung lässt nach

Ein australischer Forscher vermutet, dass der Klimawandel in ganz Europa, Nordamerika und im Nordatlantik eine Pause einlegen wird. Verantwortlich sind Meeresströmungen im Atlantik.

In Kiel wird es im kommenden Jahrzehnt etwas kühler, ist Noel Keenlyside überzeugt. Und nicht nur dort: In ganz Europa, Nordamerika und im Nordatlantik werde der Klimawandel eine Pause einlegen, sagt er.

Dabei gehört der Australier nicht zu jenen Skeptikern, die den Klimawandel bestreiten. Er ist Mitarbeiter von Mojib Latif vom Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel und betont, "dass die natürlichen Veränderungen des Klimas nicht aufhören, weil Menschen die Erde aufheizen".

Seit Jahren bemüht sich der Physiker, den Effekt von Ozeanströmungen zu erfassen und vorherzusagen. Sie sind, speziell in Europa, für das Klima entscheidend. Die Strömung durch den Nordatlantik bringt dem Kontinent große Mengen Wärme.

Wie das wirkt, erfassen Klimamodelle nur ungenügend, weil Details der Meeresströmungen fehlen, zum Beispiel Messungen der Wassertemperaturen aus größerer Tiefe. Das Forscherteam hat nun erprobt, ob Daten von der Oberfläche helfen: Es hat den Wärmegehalt tiefer Schichten einfach anhand gemessener Oberflächentemperaturen geschätzt (Nature, Bd.453, S.84, 2008).

Zunächst standen "Hindcasts" an, nachträgliche Voraussagen. Der Computer wurde mit Daten der Vergangenheit gefüttert, die Ergebnisse der Simulation mit dem bekannten Verlauf der Klimas verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Prognosen vor allem für Mitteleuropa, Nordamerika und -atlantik besser wurden. Die letzte der Rechnungen ergab dann, dass sich die Strömungen im Rahmen einer natürlichen Variation in der kommenden Dekade abschwächen werden, wodurch auch die Temperaturen in den genannten Regionen leicht sinken.

Dieser Studie sollen weitere Versuche folgen, Klimasimulationen zu verbessern. Noch ist Keenlyside selbst unzufrieden. Auch Richard Wood von der britischen Wetterbehörde Metoffice mahnt in einem Kommentar Verbesserungen an. Aber jede Verbesserung der Prognosen helfe, sich auf die Zukunft einzustellen.

Keenlyside möchte nicht missverstanden werden. "Wenn es in den kommenden zehn Jahren nicht wärmer wird, bedeutet das nicht, dass es keine vom Menschen ausgelöste globale Erwärmung gibt", sagt er. "Der Effekt wird nur durch natürliche Fluktuationen überdeckt." Sobald das Pendel zurückschwingt, heißt das, spürt Europa den Klimawandel umso deutlicher

Meine Prognose:

Schon länger ist bekannt, dass die Sauerstoffverteilung im Ozean nicht gleichmäßig ist, bzw. die Schichten vermischen sich durch die Klimaerwärmung nicht mehr so stark. An den östlichen und westlichen Rändern der tropischen Ozeane existieren in etwa 200 bis 800 Metern Tiefe Zonen ein reduzierter Sauerstoffgehalt, die Sauerstoffminimumzonen genannt werden. Hier muss mit einem erhöhten Algenwachstum gerechnet werden. Ich rechne auch mit bisher unbekannte Tiere die nicht mehr lebensfähig aus größerer Tiefe auftauchen.   

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Wie funktioniert der Dynamo im Erdinnern ? - Warum driften die Kontinentalplatten auseinander ? - 

Es sollte indes noch bis in die 60er-Jahre dauern, bis Wegeners grandioses und weitsichtiges Gedankengebäude globale Anerkennung fand. Damals hatten Forschungsschiffe Zonen entdeckt, in denen neue ozeanische Kruste zwischen den auseinanderdriftenden Kontinenten gebildet wird, Geologen nennen das Ozeanbodenspreizung. Wie sich zeigte, schiebt aus dem Erdmantel aufquellendes Magma die Kontinentalplatten auseinander. Damit war klar, dass tektonische Prozesse die Erdoberfläche gestalten.

Das Aufquellen des Magmas wiederum wird durch Temperaturunterschiede im Erdmantel bewirkt. Diese lösen Ausgleichsströmungen im zähen Material des Mantels aus. Bei dieser sogenannten Mantelkonvektion steigt Magma, das am glühenden äußeren Erdkern in 2900 Kilometer Tiefe aufgeheizt wird, nach oben zur Erdkruste, wo es sich abkühlt und wieder absinkt. Der Erdkern speichert noch immer die Wärme aus der Entstehungszeit der Erde, die durch die Gravitationskraft (sie komprimierte die Materie), den Einschlag von Meteoriten sowie den Zerfall kurzlebiger radioaktiver Elemente aufgeheizt wurde. Langlebige radioaktive Elemente wie Uran-235, Thorium und Kalium-40 zerfallen noch heute und tragen so zur Erwärmung des Erdinnern bei.

Bei diesem Prozess bilden sich sogenannte Mantle Plumes, das sind heiße, eng umgrenzte Magmaströme, die im Erdmantel aufsteigen und sich an der Erdkruste pilzförmig ausbreiten. Dies lässt sich am Beispiel ein Topfs Brei veranschaulichen, der auf einer Herdplatte köchelt. So wie darin heiße Blasen zur Oberfläche emporsteigen, tragen die Plumes Magma zur Erdoberfläche, wo es als Lava austritt und erkaltet. Auf diese Weise sind vermutlich Vulkaninseln wie Hawaii, Island und Teneriffa entstanden.

Bei ihrer Ausbreitung ziehen die Plumes die Kontinentalplatten mit. Dies lässt sich mit Styroporplatten in die Mitte eines Gefäßes mit heißem Wasser illustrieren. Unter den größeren Styroporplatten gibt es einen Wärmestau, da sie das Wasser zur Luft hin gut isolieren. Das wärmere Wasser unter den größeren Styroporplatten weicht zur Seite aus. Dadurch treiben die kleineren Plättchen von den größeren weg und landen nach kurzer Zeit am Gefäßrand. Die Kontinentaldrift erfolgt auf gleiche Weise: Mit einer Geschwindigkeit von wenigen Zentimeter pro Jahr gleiten die Platten über den Erdmantel. Wo sie aufeinandertreffen, schieben sie sich übereinander, sodass eine Platte zurück in den Erdmantel gedrückt wird, wo ihr Gestein schmilzt und wieder zu Magma wird. Diesen Vorgang nennen die Geologen „Subduktion“.

Wie kam die Plattentektonik überhaupt in Gang?

Als die in der Urzeit glutflüssige Erde abkühlte, bedeckte eine zähflüssige und schließlich erstarrte Gesteinskruste die Erde recht gleichmäßig. Heute sehen wir aber, wie sich die Platten an Rissen in der Kruste über- und untereinanderschieben. Irgendwie müssen diese Spalten also entstanden sein.

Nach der Entstehung des Sonnensystems vor 4,56 Milliarden Jahren schwirrten darin noch viele große Objekte herum, nämlich sogenannte Planetesimale, die es nicht zum fertigen Planeten schafften. Sie hagelten auf die ausgewachsenen Trabanten herab. Diese Zeit des sogenannten großen Bombardements dauerte bis vor 3,9 Milliarden Jahren. Nach dieser Zeit hatte sich eine stabile Erdkruste ausgebildet und so weit abgekühlt, dass sich Wasser auf ihr sammeln konnte. Offenbar setzte auch die Subduktion zur gleichen Zeit ein. Darauf deutet jedenfalls eine Gesteinsprobe aus Grönland hin, die von den Geologen auf ein Alter von 3,8 Milliarden Jahren datiert wird. Es handelt sich um ein „Ophiolit“ genanntes Mineral, das typischerweise bei Subduktionsprozessen entsteht.

Die neuen Erkenntnisse der Geologen können auch erklären, warum es auf unseren Nachbarplaneten Venus und Mars keine Plattentektonik gibt. Auf dem Mars dürfte der Prozess zwar zunächst eingesetzt haben, wodurch die Tiefländer auf seiner Nordhalbkugel entstanden. Doch der kleine Planet kühlte schnell ab. Die Kruste wurde so dick und rigide, dass die Kontinentaldrift bald wieder zum Erliegen kam. Bei der Venus war vermutlich die chemische Zusammensetzung des Krustengesteins entscheidend. Es enthält kaum Wasser, wodurch es wesentlich spröder ist als das Oberflächengestein der Erde. Selbst mächtige Meteoriteneinschläge ließen die Venus-Kruste im Wesentlichen intakt, sodass keine Subduktionsprozesse beginnen konnten.

Möglicherweise verdanken wir der Plattentektonik auch unsere Existenz. In 3,85 Milliarden Jahre altem Gestein, das im Nordwesten Australiens gefunden wurde, entdeckten Geologen Strukturen, die versteinerte Cyanobakterien sein könnten. Dies bedeutet, dass das Leben sehr rasch entstanden sein musste, als die Erde so weit abgekühlt war, dass sich an ihrer Oberfläche flüssiges Wasser halten konnte. Eine der Theorien zur Entstehung von Leben besagt, dass sich die ersten primitiven Organismen an „Schwarzen Rauchern“ am Meeresgrund bildeten. Diese Thermalquellen, die Wärme und mineralische Nährstoffe aus der Tiefe der Erdkruste liefern, konnten aber erst in Erscheinung treten, als durch aufsteigendes Magma die Verschiebung der Platten in der Erdkruste einsetzte.

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Das Haarp Projekt, Kapitalverbrechen an unseren Kindern v. Klaus-Peter Kolbatz
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Ist die Klimaerwärmung durch Industrieabgase eine Ente !? v. Klaus-Peter Kolbatz
Mobilfunktürme heizen das ErdKlima auf! von Sophia Iten
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Der Golfstrom als Motor für unsere globale Zentralheizung v. K.-P. Kolbatz

 

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