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Tsunami - Frühwarnsystem | klimaforschung.net

 

Suche nach Frühwarnsystem für "Tsunami" - "Riesenflutwelle" - 

- Deutscher Erfinder von “POOLALARM” bietet seine Hilfe bei dem  Aufbau von einem "Tsunami Frühwarnsystem"  im Indischen Ozean an. -

VIDEO TSUNAMI

Auszug aus dem Beitrag von K.-P. Kolbatz  zum „ZDF - muna 2003 – Naturschutzpreis“ 

 

Blog für Querdenker

Abschnitt 1
Vorwort
Stand der Wissenschaft
Rückblick Smog 1952

Maßnahmen gegen Smog

Klimaerwärmung steigt weiter.

Rückzug der Wissenschaftler

 

Abschnitt 2
Ursache Mikrowelle 

Gegendarstellung

Sendeenergie erwärmt die Luftmoleküle

Chlorgas und Ozonloch

Chloralkalielektrolyse

9000 Satelliten

Problemlösung

Antw. v. BM Prof. Dr. Töpfer

Das Haarp-Projekt

Angriff auf eine Radiostation

Hochfrequenzwaffen

Nuclear/Hightech-Waffen

Bevor es den Menschen gab..

Stürme/Überschwemmungen

Waldbrände

Tschernobyl/Klimawandel

WMO/Hitzewelle

Klimawandel

Gletscher schmelzen

Antarktis schmilzt

Baume sterben

Wale stranden 

Artenvielfalt

Naturgewalten

Regenmacher/Silberjodid

Sonnenwinde/Polarlichter

 

Unsere Beiträge zum Naturschutz "muna 2003:

Klimaerwärmng "muna 2003"

Dachbegrünung "muna 2003"

Tsunami "muna 2003"

 

Interaktv:

Hurrikan  Interaktiv

EL-Nino Interaktiv   

Wetterküche Island

Flash Sturm USA

Nuclear Reaktor

CO2/Lebenserwartung

Planetensystem

Polarlichter

Universum/Zukunft

 

Abschnitt 3
Wissenschaftliche Studien

Tierversuche

Hirnschäden

92V auf das Gehirn

Blutbild 

Mobilfunk

Hautkrebs

Blut-Hirn-Schranke

Dr. Reinhard Munzert

REM-Schlaf/Stressschlaf

Burn-out-Syndrom

Kernreaktion/Energie

 

mailto:Kolbatz

 

Link:

poolalarm

webdesign

kooperation

kinderschutz

Irak-Krieg Teil 4

Irak-Krieg Teil 5

 

WebBlog:

© Klaus-Peter Kolbatz

 

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VIDEO Tsunami - Riesenwellen

Foto: Nur 100 Meter raus aufs offene Meer und die gefährdeten Menschen

sind in Sicherheit, sagt der Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz.

 

Es ist nicht nur die Welle die Gefahr bringt, sondern das Wasser kommt auch

aus dem Erdreich, sagt Kolbatz. 

 

02.04.2007

Mehrere Tote nach Tsunami im Pazifik

Schweres Beben auf Salomonen-Inseln löst Flutwelle aus

Auf den Salomonen-Inseln im Pazifik hat ein schweres Erdbeben der Stärke 8,0 einen Tsunami ausgelöst und die Küsten der westlichen Inseln überschwemmt. Auf den Salomonen-Inseln im Pazifik hat ein schweres Erdbeben der Stärke 8,0 einen Tsunami ausgelöst und die Küsten der westlichen Inseln überschwemmt. Die Behörden sprachen von mindestens 28 Todesopfern.    900 Häuser seien zerstört worden, etwa 5.000 Menschen waren ohne Obdach.

Das Tsunami-Warnzentrum in Hawaii hatte nach dem Erdstoß um 22.39 Uhr MESZ Tsunamiwarnungen für den ganzen Südpazifikraum herausgegeben. Ein zweites Beben rund acht Minuten später erreichte eine Stärke von 6,7. Mindestens sechs Nachbeben folgten nach Messungen der US-Geologiebehörde USGS. Das Epizentrum des Bebens lag rund 350 Kilometer west-nordwestlich der Hauptstadt Honiara in zehn Kilometern Tiefe.

Eine tödliche Gefahr für alle Küstenstaaten weltweit sind die Riesenflutwellen - "Tsunamis". Allein in den vergangenen hundert Jahren kamen über 260.000 Menschen in den Fluten der todbringenden Wellen ums Leben. Sie werden über 60 Meter hoch und sind schnell wie ein Jet.

Tsunamis sind riesige Wellen, die in der Regel von Erdbeben oder Vulkanausbrüchen ausgelöst werden. (siehe hierzu auch "das Haarp-Projekt") Auf dem offenen Meer spürt man oft nur ein sanftes Wiegen. Doch wenn die Wogen auf die Küste treffen, machen sie fast alles dem Erdboden gleich.

    Am 17. Juli 1998 erschüttert in Papua-Neuguinea ein schweres Seebeben die Nordküste. Nur Minuten später rollen drei bis zu 15 Meter hohe Riesenwellen heran. Drei Ortschaften werden völlig zerstört, über 2000 Menschen verlieren ihr Leben.

  Am häufigsten treten die unbeherrschten Wassermassen im Pazifik auf. Der Ozean gehört zu den tektonisch aktivsten Gebieten der Erde, das heißt hier ist die Gefahr von Beben am höchsten. Besonders gefährdet sind Japan und Chile. 

So kamen im Jahr 1896 durch einen Tsunami an der Ostküste der japanischen Insel Honshu 27.000 Menschen ums Leben, 1933 waren es noch einmal etwa 3000. Auf Java und Sumatra starben 1883 beim Ausbruch des Vulkanes Krakatau 36.000 Menschen allein an den Folgen der Riesenwellen.

    Seit 1990 haben im Pazifik elf Riesenwellen Schäden im dreistelligen Millionenbereich angerichtet und rund 4000 Menschenleben gefordert. Indes rollten im gleichen Zeitraum weltweit etwa 80 Tsunamis über die Meere, die meisten trafen jedoch menschenleere Gebiete. Glimpflich ging ein Vorfall 1958 in Alaska aus: 

Ein Erdbeben verursachte einen riesigen Erdrutsch. Mehrere Millionen Kubikmeter Felsen rutschten ins Wasser und setzten eine Riesenwelle in Gang. Sie traf auf eine menschenverlassene, bergige Küste und rasierte sie noch in einer Höhe von über 500 Metern völlig kahl.

VIDEO TSUNAMI

  VIDEO So entsteht ein Tsunami

               1.) Interaktive Grafik: Die Geburt der Todeswelle

            2.) Interaktive Tsunami

Bei einem Tsunami kann nicht früh genug reagiert werden.

Zwei Jahre nachdem auf Hawaii 1946 eine Impulswelle 159 Menschenleben forderte, begann die USA mit der Einrichtung des Pacific Tsunami Warning Center (PTWC). Dort ist heute der Knotenpunkt eines Informationssystems, in dem 26 Staaten eingebunden sind. Erdbeben am Meeresboden lösen ab der Stärke sechs auf der Richterskala eine Vorwarnung aus.

Messstationen bestimmen den Gezeitenpegel in Küstennähe, ein Netz von seismischen Fühlern überspannt den Meeresboden. Gehen die Experten davon aus, dass eine Riesenwelle drohen könnte, wird die Tsunami-Warnung ausgelöst. 

Radio und Fernsehen fordern die Bevölkerung auf, höher gelegene Areale aufzusuchen, an den Stränden des bedrohten Gebietes heulen die Sirenen. Doch bis das geschieht, vergehen nicht selten bis zu fünf Minuten. Viel Zeit, wenn man bedenkt, dass ein Tsunami eine Geschwindigkeit von 1000 Kilometer pro Stunde erreichen kann.

In der Vergangenheit traten Riesenwellen auf, die ganze Kulturen auslöschten. Heutzutage suchen weltweit Experten nach Möglichkeiten die gigantischen Wellen vorherzusagen. Eine Forschergruppe der National Oceanic & Atmospheric Administration (NOAA) in den USA arbeitet an einem System von seismischen Instrumenten in Verbindung mit Drucksensoren auf dem Meeresboden, genannt DART.

 

Berlin, den  02. Januar 2005

 Deutscher Erfinder von “POOLALARM” bietet seine

 Hilfe bei dem Aufbau von einem Tsunami Frühwarnsystem

 im Indischen Ozean an.  

Die ersten Schritte wurden mit dem GeoForschungsZentrum Potsdam, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bundesminister des Auswärtigen, National Weather Service Pacific Region Headquarters, UN/ ISDR-PPEW eingeleitet.

Der Wissenschaftler und Projektleiter von klimaforschung.net, Klaus-Peter Kolbatz beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem horizontalem Strömungsverhalten unterhalb der Wasseroberfläche und ist Erfinder der weltweit ersten Schwimmbadalarmanlage. Er entdeckte bereits 1986, dass, wenn ein Kind in den Pool fällt, die Wellen sich unterhalb der Wasseroberfläche wie bei einem heute bekannten Tsunami ausbreiten.  

 

Diese Erfahrungen könnten bei dem geplanten Aufbau eines Frühwarnsystems in den Indischen Ozean von großer Bedeutung sein und die veraltete Technik der Drucksensoren bei dem DART-System im Atlantik ablösen.  

Das größte Problem bei dem Einsatz von Drucksensoren ist das aggressives Salzwasser und der Druck, der sich alle 1.000 Meter um etwa 100 bar erhöht. Beides stellt höchste Anforderungen an die eingesetzten Materialien und die Wartung ist sehr Kostenintensiv. (Kosten ca. 20 Mio. Dollar für den Indischen Ozean)

 

Kolbatz hat mit seiner Technik die Probleme gelöst und stellt sein wesentlich preiswerteres POOLALARM-System zur Verfügung. (Kosten weit unter 13 Mio. Dollar für den Indischen Ozean) Ein weitere Vorteil ist, dass das POOLALARM-System im Meer keine Signale sendet und somit das Ortungssystem z.B. bei Wale nicht beeinflusst.  

 

Das Gerät ist mit dem bestehenden DART-Warnsystem im Atlantik/Pazifik zu 100% kompatibel und in jeder Meerestiefe ohne besondere Einstellung oder Wartung voll funktionsfähig. Fest verankerte Bojen werden bei dem von Kolbatz entwickeltem Konzept nicht benötigt (eine Boje zur Messung des Wellengangs kostet bei dem DART-Warnsystem rund 100.000 US-Dollar), so dass herbei auch die Schifffahrt nicht beeinträchtigt wird.

 

Die Sensoren von POOLALARM werden nach einem ausgeklügeltem Koordinatensystem im Meeresboden fest verankert und registrieren einen Tsunami. Richtung und Geschwindigkeit der Flutwelle können fortlaufend an die Warnzentralen übermittelt werden. Jede neue Welle wird von Poolalarm registriert und was dort im Entstehen ist, wird an Satelliten in die Erdumlaufbahn gefunkt und von dort an die Länder um den Ozean weitergeleitet. In den Warnzentralen kann dann schnell erkannt werden, was sich dort im Meer zusammenbraut. Alarmmeldungen gehen raus an Rundfunkstationen, Behörden und Ferienzentren. Radio- und Fernsehsender unterbrechen ihre Programme für Warnmeldungen. An den Stränden heulen die Sirenen. Die Ampeln schalten auf Rot, Gasleitungen werden geschlossen und Züge halten an. Gefährdete Regionen können auch sofort je nach Bedarf per Internet, E-Mail oder SMS gewarnt werden.

 

 

 

Tsunami Flutwelle

Nur 100 Meter raus aufs offene Meer und 

die gefährdeten Menschen sind in Sicherheit !

VIDEO Flutwelle in Sri Lanka  (7.64 MB)

 

02.Januar 2005

In seinem Konzept hat Kolbatz auch an die Fluchtmöglichkeiten der gefährdeten Bewohner gedacht.            Als Ergänzung zu seinem Frühwarnsystem und zum Schutz der betroffenen Küstenbewohner bietet Kolbatz in seinem Konzept auch Evakuierungspläne und Notfallübungen an. Auch an die organisierte Flucht aufs offene Meer ist gedacht. 

 

Wie Fischer auf dem Ozean berichten, haben sie von einer Riesenwelle nichts bemerkt, obwohl diese in Jetgeschwindigkeit unter ihnen hinweg raste.

 

In der Praxis sieht es leider so aus, dass es in den gefährdeten Regionen nur selten erreichbares und ausreichend erhöhtes Hinterland gibt das Schutz vor 5 Meter oder 10 Meter oder sogar 30 Meter hohe Riesenflutwellen für alle Betroffenen bietet. Selbst wenn es einen Hügel geben würde, wie viele Menschen haben darauf platz und wie lange benötigen sie dort hinauf zu kommen ? 

 

Der Kürzeste und sicherste Weg ist ein par 100 Meter raus aufs Meer und sie überstehen die Katastrophe notfalls sogar auf einer Luftmatratze. Diese Idee von Kolbatz kann mit Sicherheit zusätzlich noch mehr Menschenleben retten.  

© Klaus-Peter Kolbatz 

 

© Klaus-Peter Kolbatz

© Klaus-Peter Kolbatz

Dieses System wurde u.v.a. Auszeichnungen auch von den Professoren, Prof.Dr.-Ing.J.STERNBERG und Prof.Dr.-Ing.A.H.FRITZ der UNI-Berlin als sehr empfehlenswert bewertet.  

 

 

Info: The “Kolbatz theory” for climatic heating up
Co-operation with: climatic-research, nature-protection,  pool-alarm, pool-airbag, pool-industry, klimaforschung,

Info: The “Kolbatz theory” for climatic heating up - greenhouse gas - climatic change with forces of...
http://www.climatic-research.com/info.html

Publikationen und Auszug aus interne Schriftwechsel (pdf):
Das Haarp Projekt, Kapitalverbrechen an unseren Kindern v. Klaus-Peter Kolbatz
Ist die Klimaerwärmung durch Industrieabgase eine Ente !? v. Klaus-Peter Kolbatz
Mobilfunktürme heizen das ErdKlima auf! von Sophia Iten

 

Petition 22.02.2008 "Klaus-Peter Kolbatz" – Petitionsausschuss -

Öffentliche Petitionen

Hauptpetent: Klaus-Peter Kolbatz

22.02.2008 "Mit der Petition soll eine Ergänzung der Klimaschutzverordnungen durch den Deutschen Bundestag auf Nachrichten-Satelliten und andere Sendeeinrichtungen erreicht werden," 

Aus aktuellem Anlaß wird folgendes Programm für den Naturschutz vorgeschlagen: 

Mit unserem DWSZ-Finanzierungskonzept haben wir erstmals die Möglichkeit die Klimaerwärmung zu stoppen. 

MACHEN AUCH SIE MIT ! weiter.....>

 

Pressemitteilung von POOLALARM +++ STOP +++ POOLALARM sucht promovierte Informationstechniker mit IT-Kenntnissen und Entwicklungsingenieure für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit bei dem Aufbau eines Tsunami Frühwarnsystems. +++ STOP +++ Weitere Informationen unter :  http://www.pool-industry.com/jobs.htm +++ STOP +++

 

Urkatastrophe Sintflut. Die Geschichte von der "Arche"

Wissenschaftler bestätigen die biblische Erzählung von der Sintflut.

Jahrhunderte lang ist klar, dass Moses die gigantische Überschwemmung genau so beschrieben hat, wie sie sich zugetragen hat. Die Menschen gehen davon aus, dass Gott persönlich Moses die Sätze der Bibel diktiert hat.

Ein Mann erhält von Gott den Auftrag ein großes Schiff zu bauen. Er soll darin seine Familie und jeweils ein Paar von allen Tieren vor einer großen Flut retten.  Das zeigt, dass die biblische Erzählung durchaus aktuell ist, und dass es sich lohnt, sie in diesem Zusammenhang zu hören. Jedes Detail stimmt mit der biblischen Erzählung überein und ist heute mit den "Tsunamis" übertragbar, sagt der Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz.  .

Kolbatz fragt sich, war damals schon bekannt, dass bei einem Tsunami der sicherste Weg "raus aufs offene Meer" war ?

Aus der Geschichte ist bekannt, dass einer der bisher größten Tsunamis 1628 v. Chr. nach dem Explosionsausbruch der griechischen Kykladeninsel Santorin entstand. Er schuf einen Kraterkessel von 80 km2 Ausdehnung. Eine Flutwelle von 30 m Höhe brandete gegen die Küste Kretas und erreichte eine Stunde später das Nildelta in Ägypten. Spekulationen wollen den Untergang von Atlantis auf diese größte mittelmeerische Katastrophe zurückführen. Auch die in vielen Urzeitmythen vorkommenden Erzählungen von einer »Sintflut« könnten sich auf ein solches Ereignis beziehen. Interessant ist ja, dass in der biblischen Erzählung die Wasser nicht nur von oben, sondern auch von unten kommen. Auch bei einem Tsunami steigt der Grundwasserspiegel und sorgt zusätzlich für Überschwemmungen auf dem Land, sagt Kolbatz. Deshalb sieht er auch die besten Überlebenschancen 100 Meter raus aufs offene Meer.  

 

Tsunami: Entstehung/ Verlauf


ZOOM

Ein Tsunami entsteht, wenn plötzlich große Wassermassen im Meer bewegt werden, z.B. durch ein ruckartiges Auf oder Ab des Meeresbodens, ausgelöst durch ein Seebeben ab Stärke 7,5 auf der Richter-Skala. Erst ab dieser Stärke reicht die Energie aus, die darüberliegenden Wassermassen ruckartig hochzuheben.

Nicht jedes starke Seebeben führt automatisch zu einem Tsunami: verursacht das Seebeben nur einen seitlichen Versatz des Meeresbodens, wird vergleichsweise wenig Wasser bewegt und es entsteht kein Tsunami. 

Der Ausbruch eines Unterwasser-Vulkans kann ebenfalls einen Tsunami verursachen, falls das ausgestoßene Material (Asche, Lava) in kurzer Zeit eine große Wassermasse verdrängt. Auch Auswirkungen von außen auf das Meer können Ursache für einen Tsunami sein, z.B. großvolumige Erdrutsche nach Vulkanausbrüchen wie beim Krakatau am 27.8.1883 in der Sundastraße zwischen Java und Sumatra.

(siehe hierzu auch "das Haarp-Projekt")

 Auch der Einschlag von großen Meteoriten oder gar Kometen ins Meer haben in der Erdgeschichte die größten Tsunamis aller Zeiten verursacht. Tsunamis breiten sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000 km/h im Meer aus. Bei Tsunamis, die durch ein Seebeben entstehen, hängt die Geschwindigkeit von der Meerestiefe ab.

 

Wassertiefe (m)
6000
2000
200
20
Geschwindigkeit (km/h)
800
500
150
50
Formel für die Geschwindigkeit einer Tsunami-Welle / Wellenphysik
 =>
Wellenphysik

 

 

Beim Tsunami im Indischen Ozean am 26.12.2004 betrug die Laufzeit der Welle zwischen einer Viertel bis über sechs Stunden (je nach Region), wie die Infografik zeigt: (ungefähre Werte, aus der Infografik abgelesen)
1/4 Stunde: Region Aceh in Nordsumatra
1 Stunde: Badeort Phuket in Süd-Thailand
2 Stunden: Ostküste Sri Lankas
3 Stunden: Madras (Ost-Küste Indiens)
4 Stunden: Malediven  /   nördlicher Golf von Bengalen, Bangladesch
5 Stunden: Lakkadiven (Inselgruppe, Westküste Indiens)
6 Stunden: Mogadischu ( Somalia)

 

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Tsunami-Welle hängt nur ab von der Tiefe des Meeresboden und berechnet sich
nach der Formel:


 Formel für die Geschwindigkeit einer Tsunami-Welle / Wellenphysik v = Ausbreitungsgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde (m/s)
h = Tiefe des Meeresbodens in Metern (m)
g = 9,81 m/s2, Gravitationskonstante

Berechnungsbeispiele:
h = 6000 m:
    v = Wurzel(6000 m
9,81m/s2) = 242,6m/s = 242,6 3,6 km/h = 873,4 km/h.
h = 200 m:   
     v = Wurzel(200 m
9,81m/s2) = 44,3m/s = 44,3 3,6 km/h = 159,5 km/h.
h = 20 m:   
     v = Wurzel(20 m
9,81m/s2) = 14,0m/s = 14,0 3,6 km/h = 50,4 km/h.

Aus der obigen Formel folgt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit in Strandnähe stark nachlässt. Nach dem Energieerhaltungssatz der Physik geht aber keine Energie verloren. Die Energie, die in der Tsunami-Welle steckt, wandelt sich zum geringen Teil durch innere Reibung des Wassers und durch Reibung am Meeresboden sowie an der Küste (z.B. Korallenriffe) in Wärmeenergie um, zum größeren Teil bleibt sie jedoch in der Welle erhalten. Je stärker sich die Welle verlangsamt, desto mehr wandelt sich die verbleibende Energie in potentielle Energie (also Erhöhung der Welle) und in kinetische Energie des Wassers (starke Strömung landeinwärts) um.
Diese Strömung erreicht Geschwindigkeiten bis über 30 km/h, Menschen können ihr also nicht durch Weglaufen entkommen. Außerdem entfaltet sie beim Auftreffen auf Hindernisse eine große Wucht, die selbst Häuser niederreißen kann.


Aus der Wellenphysik folgt, dass bei einer Welle im offenen Meer keinerlei Strömung (Transport von Wasser) stattfindet. Was sich ausbreitet ist die "Welle", also das Muster der Veränderung der Höhe des Wasserpegels samt der Energie, die in der Welle steckt. Bei Tsunamis, die durch ein Seebeben entstanden sind, ist die Amplitude (= Unterschied zwischen höchstem und niedrigstem Pegel) im offenen Meer relativ klein: sie beträgt meistens nicht mehr als wenige Dezimeter (Zehntel Meter), selten etwa 1 Meter, im Extremfall bis zu etwa 2 Metern. Daher sind z.B. selbst kleine Boote auf offener See nicht gefährdet. Sie bemerken den Tsunami oft gar nicht. Gefährlich wird es erst, wenn die Welle auf feststehende Hindernisse im Meer (kleine Inseln, Bohrinseln, Leuchtürme) trifft oder in den immer flacher werdenden Küstenbereich größerer Landmassen einläuft.
Nähert sich zuerst ein Wellental dem Land, fließt Wasser vom Strand in das Wellental. Dadurch wird der Strand oft großflächig trockengelegt. Dieses Naturphänomen ist derart auffallend, dass es selbst bei Mini-Tsunamis (z.B. am 25.8.2004 im Mittelmeer) nicht unbemerkt bleibt. Wer diese Erscheinung richtig deutet, hat noch Zeit, seine Umgebung zu warnen und vom Strand zu flüchten, denn bei der großen Wellenlänge (= Abstand zweier Wellenberge: zwischen 100 bis 300 km im offenen Meer) des Tsunamis dauert es zig Minuten bis zu 1/2 Stunde, bis dann die zerstörerische Flutwelle kommt. Es baut sich dann in kurzer Zeit eine ansteigende Flutwelle auf, die am Strand bis zu 30 m Höhe erreichen kann. Dieser typische Ablauf ergibt sich aus Gesetzen der Wellenphysik. Ebenso folgt aus diesen Naturgesetzen, dass sich im flachen Wasser in Strandnähe eine sehr starke Strömung in Landrichtung herausbildet, die für die enormen Zerstörungen verantwortlich ist, die Tsunamis immer wieder verursachen.


Der ersten Welle folgen meistens weitere, z.T. noch gefährlichere als die erste. Gefährlich sind nicht nur die Wellenberge sondern auch die Wellentäler. Obwohl die Welle durch Bremsung auf dem Meeresgrund und an der Küste schwächer wird, fließt das Wasser in den immer noch weiten Wellentälern mit einem ungeheuren Sog ab, der Dutzende von Kilometern weit ins Meer hinausreicht. Meeresboden fällt weit über das Maß einer normalen Ebbe trocken und Hafenbecken entleeren sich bis auf den Grund.

 

 

Betroffen sind in erster Linie die Strände an den Küsten: z.B. zerstörte der Tsunami am 26.12.2004 in Phuket (Süd-Thailand) einen Küstenstreifen von bis zu 300 Metern. Über Flussmündungen kann die Welle jedoch auch kilometerweit ins Landesinnere gelangen. Besonders gefährdet sind immer enger werdende Buchten oder Fjorde, wo sich die Wassermassen bei verringertem Ausbreitungsraum um so höher türmen müssen.


Verheerend wirken sich Tsunamis auch auf flache Inseln aus, wie sie z.B. typisch sind für den Indischen Ozean, weil den Menschen schnell erreichbare höher gelegene Fluchtorte fehlen.

 

Hilfe aus Potsdam

Deutschland bietet System für betroffene Länder der Flutkatastrophe an.

Die vorläufigen Kosten wurden auf etwa 45 Millionen beziffert. Diese sollen Teil der von der Bundesregierung zugesagten 500 Millionen Euro an Wiederaufbauhilfe sein.

Quelle: Tip der Woche, Ausgabe 24. Januar 2005 

Warnsystem hätte hohe Opferzahl verhindern können

US-Experten: Keine Tsunami-Sensoren im Indischen Ozean

Die hohe Opferzahl nach der gewaltigen Flutwelle in Südostasien hätte nach Meinung von US-Forschern verhindert werden können, wenn die besonders betroffenen Länder Indien und Sri Lanka an ein internationales Warnsystem angeschlossen gewesen wären. "Sie haben keine Flutbojen und kein Alarmsystem", sagte der Geologe Waverly Person vom Nationalen Erdbebenzentrum in Colorado. "Es gibt überhaupt keine Warnbojen im Indischen Ozean, und dort ist es zu der verheerenden Tsunami gekommen."

Die Tod bringende Welle war durch ein Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala am Sonntagmorgen vor Sumatra ausgelöst worden. Über 150.000 Menschen kamen in fünf Ländern der Region ums Leben.

Warnsystem nur für Pazifik

DART-System

Ein Warnsystem für entsprechende Katastrophen gibt es bislang nur für den Pazifik, weil Beben dort häufiger sind. Nach der Ortung eines Erdbebens kann das System Länder warnen, dass binnen drei bis 14 Stunden Flutwellen auf ihre Küsten zurasen könnten. Dies wird mit Hilfe von Computersimulationen errechnet.

Zwar wurde das Beben vor Sumatra früh registriert. Doch wegen fehlender Sensoren gab es keine Möglichkeit, die Richtung, Geschwindigkeit oder Stärke der Tsunami zu bestimmen und entsprechende Evakuierungen der betroffenen Gebiete zu veranlassen. Nur eine einzige Warnstation südlich des Epizentrums registrierte eine kleine Flutwelle mit Kurs auf Australien, wie Forscher mitteilten.

Wale stranden

Gefahr des DART-Systems für Wale !

Viele Walarten verwendeten zur Orientierung ein Sonarsystem, mit dem sie hochfrequente Laute im Bereich von 30 bis 120 Kilohertz und einer Intensität von 160 bis 188 Dezibel erzeugen. Diese werden dann von Objekten in der Umgebung zurückgeworfen und liefern so detaillierte Informationen über die Umwelt. Das hier die vom Menschen erzeugten Kommunikationswellen bei dem Leittier zu Irritationen führen, liegt auf der Hand. Wale finden so ihrer Route nicht und stranden in flaches Wasser wo sie elendiglicht verenden.

Diese Gefahr besteht bei dem POOLALARM-System nicht !. 

 

USGS Earthquake World Map

VIDEO : ZDFspezial: Die Todesflut Ein schweres Seebeben vor Sumatra hat riesige Flutwellen ausgelöst und in mehreren Ländern Südasiens tausende Menschen in den Tod gerissen.

Wenige Male im Jahrhundert
     Das Beben vom Sonntag, das schwerste seit 40 Jahren, ereignete sich tief unter der Küste von Sumatra. Wahrscheinlich sei ein Graben von fast 1000 Kilometern Länge in Bewegung geraten, sagte Charles McCreary, Leiter des Pazifischen Flutwellen-Warnzentrums bei Honolulu. "Und dadurch werden Tsunamis gebildet." Fluten wie am Sonntag ereigneten sich nur wenige Male in einem Jahrhundert.

Es habe sich um eine große Tsunami gehandelt, sagte McCreary. Bislang sei es aber nicht möglich, über die Anzahl der Wellen Auskunft zu geben oder den Hergang der Katastrophe zu rekonstruieren. Normalerweise verlaufen die Wellen entgegengesetzt zur Erdbebenlinie. Das Sumatra-Beben lief in Nord-Süd-Richtung. Entsprechend breitete sich die Tsunami nach Osten und Westen aus.

1965 eingerichtet
     Das internationale Flutwellen-Warnsystem wurde 1965 eingerichtet. Ein Jahr zuvor hatte eine Tsunami, die von einem Beben der Stärke 9,2 verursacht worden war, die Küste Alaskas heimgesucht und 107 Menschen in den Tod gerissen. Zu den Mitgliedstaaten gehören alle größeren Pazifikländer in Nordamerika, Asien, Südamerika sowie die Pazifischen Inseln und Australien und Neuseeland.

Indien und Sri Lanka sind laut McCreary nicht angeschlossen, weil sich im Indischen Ozean nur sehr selten entsprechende Katastrophen ereigneten. Eine trügerische Annahme. Besonders tragisch erwies sich dies für Thailand: Der Staat gehört dem internationalen Warnsystem an. Dennoch wurde die Westküste am Sonntag völlig unvorbereitet von der Welle getroffen. Der Grund: Die Sensoren für Flutwellen sind nur vor der Ostküste installiert.

Erdbeben, Taifune, Fluten
Katastrophenjahr 2004  

Erdbeben, Taifune und Überschwemmungen - die Reihe der Naturkatastrophen, unter denen die Völker Asiens im zu Ende gehenden Jahr zu leiden hatten, ist lang. Schon Anfang Januar bebte die Erde zum ersten Mal in Indonesien und versetzte die Menschen in Angst und Schrecken. Einen Monat später kamen bei einem Erdbeben in der ostindonesischen Provinz Papua mindestens 26 Menschen ums Leben, wenige Tage später starben im Nordwesten Pakistans 15 Menschen, als dort die Erde bebte.
 
Ein schweres Erdbeben erschütterte Anfang April Pakistan und Afghanistan. Zur Mitte des Monats fegte der erste heftige Tornado der Saison über Bangladesch hinweg und richtete schwere Schäden an. Mindestens 57 Tote und 1000 Verletzte waren die Bilanz. Ende Juni kamen bei Unwettern in Zentralchina 28 Menschen ums Leben, und 180 000 mussten in Notquartiere gebracht werden.
 
Das bis dahin folgenschwerste Unwetter des Jahres suchte im August Indien und Bangladesch heim. Mehr als 1500 Menschen starben, 135 000 Familien mussten von Hilfsorganisationen mit dem Nötigsten versorgt werden. Wenig später kamen an der ostchinesischen Küste beim schlimmsten Taifun seit sieben Jahren 160 Menschen ums Leben, mehr als 460  000 wurden bei Evakuierungen in Sicherheit gebracht. Ende August tobte der nächste Wirbelsturm über Taiwan, der chinesischen Küste und den Philippinen. Wieder wurden eine halbe Million Chinesen in Sicherheit gebracht.
 
Anfang September setzte sich die Serie der Unwetter in China mit einer riesigen Flutwelle auf dem Jangtse-Strom fort. 180 Menschen starben. Nach schweren Regenfällen wurden Mitte September in Bangladesch 500 Fischer vermisst. Ende September riss ein Taifun in Japan 16 Menschen in den Tod, Mitte Oktober erschütterte ein schweres Erdbeben die Inseln Taiwan und Okinawa. Ende Oktober traf es erneut Japan: Erst brachte ein Taifun für 67 Menschen den Tod und für das Land Verwüstung, dann gab es bei einem Erdbeben über 30 Tote und Tausende von Verletzten.
 
Von Mitte bis Ende November folgten weitere Katastrophen: Bei einem Erdbeben in Indonesien starben mindestens 16 Menschen, bei einem Taifun auf den Philippinen 37, bei einem weiteren Beben in Indonesien 10 Menschen. Anfang Dezember tobten schwere Unwetter auf den Philippinen und in Indonesien. Allein auf den Philippinen kamen etwa 800 Menschen ums Leben.

 

 

Flash: Flutkatastrophe in Asien 

 

Dienstag, 28. Dezember 2004
Mehr als 120.000 Tote
Zehntausende noch vermisst  

Die Flutkatastrophe in Asien wird zu einer Tragödie von unvorstellbarem Ausmaß. Bislang melden die Behörden der betroffenen Länder mehr als 240.000 Tote. Als vermisst gelten knapp 18.000 Menschen, 1,12 Millionen Menschen sind obdach- oder heimatlos, teilte das UNO-Amt für die Koordination humanitärer Hilfe (OCHA) in Genf mit. Es ist zu befürchten, dass diese Zahl noch deutlich steigen wird. Unterdessen sind Millionen Menschen in den Katastrophengebieten von Seuchen bedroht.
 

Seebeben in Südasien

Die betroffenen Länder

Die verheerenden Flutwellen haben in Südasien ganze Küstenregionen zerstört. Auch in Ostafrika sind Menschen in den Wassermassen umgekommen. Eine Übersicht der betroffenen Länder.

Karte Asien

Indonesien

Der Inselstaat hat die höchsten Opferzahlen zu beklagen. Die Zahl der Toten liegt nach offiziellen Angaben inzwischen bei mehr als 80.000. Die Behörden rechnen jedoch damit, dass die Zahl auf mehr als 100.000 steigen wird. Besonders schwer getroffen hat die Naturkatastrophe die Provinz Aceh. Dort sind viele Gebiete noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. An der Westküste der Insel Sumatra, die 65 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt liegt, seien ganze Gegenden "ausgelöscht", sagte der Militärkommandeur von Aceh.

Karte Indonesien

Sri Lanka
In dem Inselstaat starben nach offiziellen Angaben fast 29.000 Menschen in den Flutwellen. Mindestens eine Million Menschen wurden laut Schätzungen obdachlos. Vor allem die Ostküste Sri Lankas - von Jaffna im Norden bis zu den beliebten Touristenstränden im Süden - wurden von den Flutwellen verwüstet.

Karte Sri Lanka

Indien

In Indien ist die Opferzahl nach offiziellen Angaben auf 11.942 gestiegen. Tausende Opfer werden auch auf den zu Indien gehörenden Inselgruppen der Nikobaren und Andamanen vermutet.

Karte Indien

Thailand

Nach Einschätzung von Ministerpräsident Thaksin Shinawatra könnte die Opferzahl noch auf fast 7000 steigen. Die neueste offizielle Stellungnahme gab die Zahl der Toten mit rund 4500 an. Die Zahl der getöteten Ausländer liegt demnach bei mindestens 2230. Am meisten betroffen ist vor allem die Westküste des Landes - hier neben Khao Lak auch die beliebten Urlaubsinseln Phuket und Phi Phi.

Karte Thailand

Malediven
Die auch bei Deutschen sehr beliebten Urlaubsgebiete sind ebenfalls von meterhohen Wellen überschwemmt worden. Betroffen ist vor allem die Hauptstadt Male. Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa kamen mindestens 73 Menschen ums Leben. Mehrere Menschen werden noch vermisst. Zu einigen der rund 200 Inseln des Landes gibt es bislang noch keinen Kontakt. Der deutsche Reiseveranstalter TUI meldete, alle seine Reisenden auf den Malediven seien wohlauf.

Malaysia
Nach Medienberichten kamen hier mindestens 72 Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. An den Stränden der Insel Penang wurden Menschen von den Flutwellen ins Meer gerissen. Auf dem Festland sind die Regionen Kedah und Perak ebenfalls von den Zerstörungen betroffen.

Karte  Malaysia

Birma (Myanmar)
Rund 53 Menschen sind nach bisherigen Angaben in Folge der Flutwelle ums Leben gekommen. Betroffen ist die südöstliche Küste des Landes.

Birma

Bangladesch
Zwei Menschen starben laut Agenturberichten. Einzelheiten über betroffene Regionen oder das Ausmaß der Schäden sind nicht bekannt.

Bangladesch

Kenia
An der tausende Kilometer vom Epizentrum des Seebens entfernten Ostküste wurde ein Mensch getötet. Zudem werden Vermisste gemeldet. Die Flutwelle erreichte die Strände ohne Vorwarnung. Anschließend wurden viele Urlauber vorsorglich aus den Hotels von Mombasa und Malindi in Sicherheit gebracht.

Tansania
Zehn Menschen sind in Tansania von der Flutwelle in den Tod gerissen worden. Die meisten der Opfer seien zum Zeitpunkt des Unglücks am Strand der Hafenstadt im Wasser gewesen, erklärte Polizeisprecher Alfred Tibaigana in Daressalam. Ihr Boot sei gekentert. Eine unbekannte Zahl weiterer Menschen werde auf See vermisst.

Somalia
Mehr als 200 Menschen sind nach Regierungsangaben im ostafrikanischen Staat Somalia von der gewaltigen Flutwelle des Sumatra-Erdbebens getötet worden. Dies sei die Zahl der geborgenen Leichen, erklärte Präsidentensprecher Yusuf Mohamed Ismail. Viele weitere Menschen würden aber noch vermisst.

Somalia

Seychellen
Auf der Inselgruppe stieg der Meeresspiegel um zwei Meter an und überspülte die Küstenregionen. Dort starben mindestens drei Menschen. Telefonleitungen und Stromversorgung brachen zusammen.

 

Auch für deutsche Urlauber sind die Folgen der Flutwellen dramatischer als zunächst angenommen. "Wir müssen Schlimmes befürchten", sagte Außenminister Joschka Fischer in Berlin. Er sprach von einer "Jahrhundert-Katastrophe". Man gehe von einer "dreistelligen Zahl" von vermissten Deutschen aus, sagte Fischer.
 
In Indonesien stieg die Zahl der Opfer des Erdbebens stark an. Bislang seien 27.174 Leichen gezählt worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch (Ortszeit). 1.164 Menschen würden noch vermisst. Die ufernahen Gegenden um die Provinzhauptstadt Banda Aceh im Norden der Insel Sumatra sind völlig verwüstet.
 
Nach offiziellen Angaben vom Dienstag starben in Sri Lanka mehr als 18.500 Menschen. Dort entgleiste ein Zug mit mehr als 1.000 Passagieren, nachdem die Wassermassen die Schienen weggerissen hatten. Angesichts der hohen Opferzahl finden überall im Land Massenbegräbnisse statt. Allerdings sind die meisten Leichen weiterhin nicht identifiziert. Wegen der Seuchengefahr müssen sie trotzdem bald beerdigt werden.
 
Das Deutsche Rote Kreuz richte sich auf einen mindestens zweijährigen Einsatz in Sri Lanka ein, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters der Münsteraner Zeitung "Westfälische Nachrichten".
 
In Indien sind nach Angaben des staatlichen Fernsehens rund 9.500 Todesopfer zu beklagen. Allein auf den Inseln Andaman und Nicobar in der Bucht von Bengalen gab es 3.000 Tote. Weitere 3.000 Menschen werden dort noch vermisst.
 
Die Regierung von Thailand rechnet nach der Flutwelle nun mit mehr als 2.000 Toten. Mehr als 1.000 Menschen würden noch vermisst, sagte Premierminister Thaksin Shinawatra nach einem Besuch in der Katastrophenregion. Mehr als 100 Menschen sind auch im ostafrikanischen Staat Somalia nach Regierungsangaben von der Flutwelle getötet worden. 34 Tote wurden aus Birma gemeldet, 65 aus Malaysia und 50 von den Malediven.
 
"Es muss schnell gehandelt werden"
 
Nach UN-Angaben sind Millionen von Menschen von Krankheiten bedroht. Das Trinkwasser sei für Millionen ungenießbar. Am schlimmsten betroffen sind arme Fischerdörfer an den Küsten Südindiens und Sri Lankas. Mindestens ein Drittel der Toten sind Kinder. Die UN forderte alle Staaten, die zur Hilfe in der Lage sind, zu großzügiger Unterstützung auf. "Die Situation ist weit dramatischer als bisher angenommen. Es muss schnell gehandelt werden", sagte Martin Baumann von der Deutschen Welthungerhilfe am Dienstag in Sri Lanka.
 
Warnung vor weiteren Flutwellen
 
Meteorologen warnten unterdessen vor Nachbeben und weiteren Flutwellen. Bis Montagabend hat das indische meteorologische Institut 31 schwerere Nachbeben registriert. Sie haben aber anscheinend keine katastrophalen Tsunami-Wellen ausgelöst. Derweil erreichten die Tsunamis vom Sonntag auch das mehr als 8.000 Kilometer entfernte Neuseeland. Auch an den Westküsten Australiens registrierten Meteorologen einen erhöhten Wellengang.

 

Tote am Strand von Vailanganni, nahe Nagapattinam (Indien)
Mehr als 1.000 Passagiere starben bei einem Zugunglück in Sri Lanka

 

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 Übrig ist nur Schutt

80 Prozent der Gäste des Luxushotels in Khao Lak kamen angeblich aus dem deutschsprachigen Raum. 300 Menschen sollen hier ums Leben gekommen sein. (Abendschau, 01:56 min)

Was passiert bei einem Erdbeben?

Drei Erdplatten laufen unter dem Indischen Ozean aufeinander zu und verhaken sich. Die Konsequenz: Es kommt zum Erdbeben. Gespräch mit Joachim Wassmann, einem Wissenschaftler der Erdbebenwarte Fürstenfeldbruck. (Treffpunkt Oberbayern, Bayern 1, 04:53 min)

 

Erde ins Wanken gebracht

Das starke Seebeben in Südostasien hat der ganzen Erde einen leichten Schlag versetzt: Amerikanische Geoforscher gehen davon aus, dass sich die Kontinentalplatten um bis zu 30 Meter bewegt haben. Dadurch wurden auch Sumatra und einige Inselgruppen verschoben. Sogar die Lage der Erdachse und die Geschwindigkeit der Erdrotation haben sich durch das Beben vermutlich verändert.

Seebeben von Sumatra © BR Klicken Sie hier für eine vergrößerte Version des Bildes
Ken Hudnut vom Amerikanischen Geologischen Institut USGS hat in den letzten Tagen Satelliten-Aufnahmen der Erdbebenregion in Südostasien ausgewertet und in einer Modellsimulation errechnet, welche geologischen Veränderungen durch das Beben entstanden sein müssten. Die indische Kontinentalplatte schiebt sich in dieser Region unter die eurasische und die kleinere birmanische Platte. Die sich aufbauenden Spannungen dieser Kontinentalplattenbewegung führt zu Erdbeben. Bei dem Seebeben mit einer Stärke von 9,0 vom 26. Dezember bei Sumatra riss der Meeresboden auf einer Länge von 1.000 Kilometern auf, eine so genannte Subduktionszone entstand.

Richtung Ozean verschoben

Hudnut vermutet, dass sich die Kontinentalplatten bei diesem Beben um rund dreißig Meter bewegt haben - und mit ihnen einige Inseln. Nach seinen Berechnungen haben sich die Inselgruppe der Nikobaren nördlich von Sumatra und die Simeulue-Inseln südwestlich von Sumatra um etwa zwanzig Meter nach Südwesten verschoben, die Nordspitze von Sumatra sogar um 36 Meter.

Inseln angehoben

Sein Kollege Stuart Sipkin ergänzte, dass die Inseln jetzt auch einige Meter höher über dem Meeresspiegel liegen müssten als vor dem Beben, da sich ja die indische Kontinentalplatte unter die birmanische Platte geschoben und diese angehoben habe. Sumatra selbst könnte auf einer Seite bis zu dreißig Meter angehoben worden sein. Doch um die genauen Erdbewegungen feststellen zu können, müssen erst noch exakte GPS-Messungen abgewartet werden.

Ganzer Globus gebeutelt

Die Erde © NASA
Das Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena vermutet außerdem, dass das Sumatra-Beben die Erdrotation beschleunigt hat. Aufgrund der starken Erdmassenverschiebung könnte sich die Erde nach Berechnungen um drei Mikrosekunden (Millionstel Sekunden) schneller drehen als zuvor - vielleicht sogar dauerhaft. Auch die Erdachse hat einen Schlag abbekommen und ist um vermutlich 2,5 Zentimeter "verrutscht". Nach neuesten Angaben des Astronomischen Instituts der Universität Bern weicht die Erdachse sogar um acht Zentimeter von ihrer vermuteten Lage ab - die größte Verschiebung durch ein Einzelereignis, die mit den GPS-Daten bisher gemessen wurde. Dennoch wird das nicht weiter auffallen: Die Achse ist nicht fest mit der Erde verbunden, daher verschieben sich die Pole täglich und führen im Lauf der Zeit große Kreisbewegungen von zehn Metern Durchmesser aus. 

Bis zu 1.500 Meter hohe Verwerfungen auf Meeresgrund vor Sumatra
London (AP) Die britische Marine hat digitale Farbbilder vom zerfurchten Meeresboden nach dem verheerenden Seebebens im Indischen Ozean veröffentlicht. Die tektonischen Platten seien am 26. Januar vor Sumatra zusammengestoßen, wie sich ein Teppich zerknülle, sagte Offizier Steve Malcolm von dem Schiff HMS Scott. Die Bilder zeigen bis zu 1.500 Meter Erhebungen im Meeresboden, die bei dem Beben aufgeworfen wurden. Dabei entstanden die Flutwellen. Es war das erste Mal, dass der Meeresboden nach einem derart schweren Beben so schnell dokumentiert werden konnte. Die Besatzung der HMS Scott wurde bei ihrer Arbeit von Wissenschaftlern des Zentrums für Ozeanographie in Southampton und des British Geological Survey unterstützt.

 

 

Dieses war eine Leseprobe aus dem Referenzwerk "Kapitalverbrechen an unsere Kinder

 

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Kategorie(n): Naturwissenschaften & Technik, Politik & Geschichte

Autor/Anschrift: Klaus-Peter Kolbatz

                           Titiseestr. 27

                           D-13469 Berlin

 

Naturkatastrophen

Verheerende Erdbeben seit 1900

Beben mit mehr als 15.000 Toten seit Beginn des 20. Jahrhunderts

Anzahl der Toten* Hauptsächlich betroffene Region Datum Stärke
655.000**
240.000***
Ostchina 27.07.1976 7,5
280.000**** Indonesien / Sri Lanka /
Indien / Thailand
26.12.2004 9,0
200.000 Zentralchina 16.12.1920 8,6
200.000 nördliches Zentralchina 22.05.1927 8,3
mehr als 142.000 Zentraljapan 01.09.1923 8,3
110.000**
20.000***
Turkmenistan 05.10.1948 7,3
mehr als 80.000 Süditalien 28.12.1908 7,5
70.000 nördliches Zentralchina 25.12.1932 7,6
67.000 Zentralperu 31.05.1970 7,8
bis zu
50.000
südwestliches Pakistan 30.05.1935 7,5
40.000 Nordwestiran 20.06.1990 7,7
31.000 Südostiran 26.12.2003 6,5
30.000 Osttürkei 26.12.1939 8,0
30.000 Mittelitalien 13.01.1915 7,5
28.000 Zentralchile 25.01.1939 8,3
25.000 Armenien 07.12.1988 6,9
23.000 Guatemala 04.02.1976 7,5
20.000 Zentralchile 17.08.1906 8,6
20.000 Westindien 26.01.2001 7,7
20.000 Südchina 10.05.1974 6,8
19.000 Himalaya / Indien 04.04.1905 8,6
17.100 Nordwesttürkei 17.08.1999 7,4
15.000 Westiran 16.09.1978 7,8

15.000

Bali

21.01.1917

unbek.































* In den Schätzungen sind auch Opfer inbegriffen, die durch Flutwellen, Feuer oder ähnliche Folgeereignisse ums Leben kamen.

** westliche Schätzungen
*** offizielle Zahlen
**** vorläufige Zahlen

 

Dienstag, 18. Juli 2006

Tsunami in Indonesien
Mehr als 300 Tote


Bei dem Tsunami auf der indonesischen Insel Java sind nach bisherigen Erkenntnissen fast 340 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden fürchten allerdings, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigt.
 
Mehr als 130 Menschen wurden offiziellen Angaben zufolge am Dienstag - einen Tag nach dem schweren Seebeben, das eine heftige Flutwelle auslöste - noch vermisst. Mehr als 34.000 Menschen mussten wegen der Katastrophe ihre Häuser verlassen. Unter den Opfern sind auch vier Ausländer, darunter ein Niederländer. Über deutsche Opfer liegen dem Auswärtigen Amt in Berlin keine Angaben vor.
 
Obwohl nach dem verheerenden Tsunami im Dezember 2004 ein Warnsystem für die seebebengefährdete Pazifikregion installiert werden sollte, wurden die Menschen vor der neuen Riesenwelle nicht gewarnt. Vor anderthalb Jahren hatte der Tsunami etwa 230.000 Menschen das Leben gekostet. Allein 170.000 starben in Indonesien.
 
Viele Touristen und Einwohner erkannten nun aber offenbar die ersten Anzeichen der Flutwelle und flüchteten sich auf höher gelegenes Gebiet, als das Wasser am Montag vom Ufer zurückwich und später mit immenser Gewalt als Riesenwelle auf den Strand zurückprallte. "Als die Welle kam, hörte ich Menschen schreien und ein Geräusch, als würde hier ein Flugzeug abstürzen, und bin einfach gerannt", berichtete Uli Sutarli, ein Plantagenarbeiter aus der am heftigsten betroffenen Region Pangandaran Beach.
 
Ausmaß der Katastrophe noch unklar
 
Dort schleuderte die Welle Autos, Motorräder und Boote in Häuser und Restaurants, überflutete Fischerdörfer, Reisfelder und Ferienanlagen. Bis zu einem halben Kilometer weit ins Landesinnere richtete der Tsunami schwere Schäden an. "Noch ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe unklar", erklärte Bernd Baucks von der Diakonie Katastrophenhilfe. "Die Menschen fliehen in