Sonnenwind lässt den Nachthimmel glühen Polarlichter sind in ganz Nord- und Mitteleuropa zu sehen.

Abschnitt 1
Vorwort
Stand der Wissenschaft
Rückblick Smog 1952

Maßnahmen gegen Smog

Klimaerwärmung steigt weiter.

Rückzug der Wissenschaftler

 

Abschnitt 2
Ursache Mikrowelle 

Gegendarstellung

Sendeenergie erwärmt die Luftmoleküle

Chlorgas und Ozonloch

Chloralkalielektrolyse

9000 Satelliten

Problemlösung

Antw. v. BM Prof. Dr. Töpfer

Das Haarp-Projekt

Angriff auf eine Radiostation

Hochfrequenzwaffen

Nuclear/Hightech-Waffen

Bevor es den Menschen gab..

Stürme/Überschwemmungen

Waldbrände

Tschernobyl/Klimawandel

WMO/Hitzewelle

Klimawandel

Gletscher schmelzen

Antarktis schmilzt

Baume sterben

Wale stranden 

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CO2/Lebenserwartung

Planetensystem

Polarlichter

Universum/Zukunft

 

Abschnitt 3
Wissenschaftliche Studien

Tierversuche

Hirnschäden

92V auf das Gehirn

Blutbild 

Gehirn

Hautkrebs

Blut-Hirn-Schranke

Dr. Reinhard Munzert

REM-Schlaf/Stressschlaf

Burn-out-Syndrom

Kernreaktion/Energie

 

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© Klaus-Peter Kolbatz

                   

In der Nacht zum Dienstag erwarten Astronomen und Meteorologen Polarlichter, die bei klarem Himmel von ganz Nord- und Mitteleuropa aus zu sehen sein könnten. Grund ist die zurzeit starke Aktivität der Sonne, die nach NASA-Angaben am Freitag in einem Zwillingsausbruch große Mengen elektrisch geladener Teilchen ins All geschleudert hatte.

Auch Funkverbindungen könnten weltweit durch die energiereichen Sonnenteilchen gestört werden. 

Polarlichter waren bei Paris sichtbar Die erste der beiden Sturmwolken des Sonnenwinds war in der Nacht zum Montag über die Erde hinweggefegt und hatte den Nachthimmel in einigen Regionen zum Glühen gebracht. Auch bei Paris waren noch Polarlichter sichtbar.

In der Nacht zum Dienstag soll nun die zweite Wolke unseren Planeten erreichen. Die Wetteraussichten für die kommende Nacht sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz allerdings bestenfalls gemischt.

Sonnenwind dringt in Erdatmosphäre ein und Polarlichter entstehen, wenn die elektrisch geladenen Teilchen des Sonnenwinds in die oberen Schichten der Erdatmosphäre eindringen und - ähnlich wie in einer Neonröhre - mit den Atomen und Molekülen der Luft zusammenstoßen. Normalerweise wird der Sonnenwind vom Erdmagnetfeld abgeschirmt und kann allenfalls nahe den Polen die Atmosphäre erreichen, woher der Name Polarlichter rührt.1mHz

Etwa alle elf Jahre erreicht die Sonnenaktivität jedoch ein Maximum wie es derzeit herrscht. Dann können Sonneneruptionen regelrechte Teilchenstürme entfachen, die auch in niedrigeren geographischen Breiten noch in die Atmosphäre eindringen.

Sonnensturm lässt Polarlichter leuchten Meteorologen erwarten Naturphänomen auch kommende Nacht Ungewöhnlich helle Polarlichter haben in der Nacht zum Donnerstag zahlreiche Bürger in Deutschland verunsichert. Ab 19.00 Uhr seien "im Minutentakt" Anrufe besorgter Menschen eingegangen, die über rote bis grünliche Himmelserscheinungen berichteten, sagte Werner Walter von der Mannheimer Ufo-Hotline Cenap.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) registrierte Sichtungen von der Nord- und Ostsee bis zum Westerwald und nach Sachsen.

Stärkster Sonnensturm seit 14 Jahren Ursache ist der ungewöhnlich starke Sonnensturm, der die sonst nur in nördlichen Ländern auftretenden Polarlichter auch in Deutschland sichtbar macht. Der von einer gewaltigen Eruption auf der Sonnenoberfläche ausgelöste Partikelsturm, der am Mittwochmorgen auf die Erde traf, hatte zu Einschränkungen im Satelliten- und Funkverkehr sowie zu Behinderungen im Flugverkehr geführt. Nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde NASA handelte es sich um den gewaltigsten Sonnensturm seit 14 Jahren. In den USA waren Polarlichter bis nach Texas zu sehen. DWD-Meteorologe Uwe Bachmann erwartet, dass das seltene Naturphänomen auch in der Nacht zum morgigen Freitag zu sehen ist. Dies hänge jedoch nicht nur von der Intensität des Sonnensturms ab, auch das Erdmagnetfeld müsse eine bestimmte Ausrichtung haben. Nach Angaben der ESA wird die Erde die Auswirkungen einer weiteren riesigen Sonneneruption am morgigen Freitag zu spüren bekommen.

AUDIO "Sonnensturm"

VIDEO "Sonnensturm"

VIDEO "Polarlichter"

flash "Planetensystem"

 

 

29.10.2003  ERUPTION IM ALL

Die Sonne speit Feuer

In der Nacht zum 29. Oktober ereignete sich auf der Sonne der heftigste koronale Massenauswurf der vergangenen 30 Jahre. Die Wolke aus Gas und geladenen Teilchen war größer als die Sonne selbst.

Optisches Ereignis Polarlichter entstehen, wenn geladene Teilchen von der Sonne auf das Magnetfeld der Erde zufliegen und Sauerstoff- und Stickstoffatome zum Leuchten anregen. Treffen einfallenden Elektronen auf Sauerstoffatome, entsteht ein grünes oder rotes Polarlicht. Werden Stickstoffatome zum Leuchten angeregt, sind vorwiegend blaue und violette Farbtöne zu beobachten.

The University of Iowa
Type-III Radio Burst Produced by the Oct. 28, 2003, X 17 Solar Flare as detected by the Cassini Radio and Plasma Wave Science Instrument


Spectrogram of Type III Radio Burst
Click here to play audio.

The above frequency-time spectrogram shows the type III solar radio burst produced by the very intense solar flare on October 28, 2003. Type III solar radio bursts are produced by very energetic (1 to 100 keV) electrons emitted by a solar flare (see the illustration below). As the energetic electrons from the solar flare move outward from the Sun, they excite oscillations at the electron plasma frequency, fp,which is a characteristic oscillation frequency of the ionized gas (called plasma) that surrounds the Sun. The plasma oscillations in turn generate radio emissions at fp (and also at 2fp) via a mode conversion process. These radio emissions then propagate outward from the generation region at the speed of light, which is about 8 minutes per Astronomical Unit (A.U.). Since the Cassini spacecraft was at a radial distance of 8.67 A.U. from the Sun, these radio emissions took 8.67 x 8 min = 69 minutes to first reach the spacecraft, where they were detected by the Radio and Plasma Wave Science (RPWS) instrument. Because the electron plasma frequency declines rapidly with increasing distance from the Sun, the emission frequency then rapidly decreased as the solar flare electrons moved outward from the Sun, taking about three hours to go from 107 Hz to about 3 x 104 Hz (see the spectrogram).

Since the ear cannot hear frequencies in this frequency range, the frequencies in the audio wave file have been shifted downward into the audio frequency range so that one can hear the radio emission (107 Hz has been scaled down to 104 Hz). Also the 4-hour duration of the recording (11:00 to 15:00 Universal Time) has been shortened to 15 seconds to reduce the recording to a reasonable length.

Don Gurnett
Principal Investigator of the Cassini RPWS

illustration of type III radio burst generation


 

Weltraum: Das Risiko HAARP

 Versuche mit der Ionosphäre An bestimmten Bereichen der Ionosphäre - eine Schicht aus elektrisch geladenen Teilchen, die die Erde umgibt - werden Radiowellen reflektiert und können so die Erdkrümmung überwinden. Wird die Ionosphäre gestört, kann damit der weltumspannende Funkverkehr zusammenbrechen.

HAARP Antennen

Das Haarp-Projekt: Ein riesiger Antennenwald in Alaska kann Radiowellen in die Ionosphäre abstrahlen.

 

 

In den Polregionen kann man ein eindrucksvolles Naturschauspiel beobachten: Polarlichter - Kilometer hohe, flackernde Lichtschleier.

 
 
Polarlicht
dpa
Geladene Teilchen von der Sonne bringen die Luft in Polnähe zum Leuchten.

Polarlichter in der Ionosphäre
     Der Grund für dieses Lichtspektakel sind geladene Teilchen, die von der Sonne kommen, der so genannte Sonnenwind. Dieser trifft auch die Erde und wird normalerweise vom Erdmagnetfeld abgelenkt. Doch ein Teil des Sonnewinds dringt weiter vor. An den Polen, entlang der Magnetfeldlinien, stoßen die geladenen Teilchen von der Sonne tief in Ionosphäre hinab und bringen die Luftmoleküle zum Leuchten.

Zahlreiche elektrisch geladene Teilchen bilden in der Ionosphäre eine Schicht um die Erde, die auch vom Menschen genutzt wird. Radiowellen werden an bestimmtem Schichten dieser Ionosphäre reflektiert und können so die Erdkrümmung überwinden. Kommt es durch starke Sonnenaktivität zu Störungen in der Ionosphärenschicht, so bricht auch dieser Radiowellenempfang zusammen.

 
 
Ionosphäre wird aufgeheizt
Die Ionosphäre wird mit Radiowellen aufgeheizt und dehnt sich an den erwärmten Stellen aus.

HAARP - Antennenwald in Alaska
     Das brachte die Militärs auf eine Idee: In Gakona, Alaska, betreiben die amerikanischen Militärs fernab von jeglicher Zivilisation eine Anlage zur Manipulation der Ionosphäre. Der Name des geheimnisvollen Projekts ist "High Frequency Active Auroral Research Program" - HAARP. Ein riesiger Antennenwald kann Radiowellen in die Ionosphäre abstrahlen. Mit diesen Radiowellen versucht man die Ionosphäre zu verändern. Mit einer Sendeleistung von 3600 Kilowatt - das entspricht der Leistung von 1000 Fernsehsendern - pumpt man Energie in die Schicht aus elektrisch geladenen Teilchen.

Damit wird sie aufgeheizt und dehnt sich an den erwärmten Stellen aus. Das verändert die Reflexionseigenschaften der Ionosphäre. Die Militärs haben so eine Möglichkeit, dem Gegner Schwierigkeiten zu bereiten und seinen Funkkontakt zu stören. HAARP kann aber auch zur Kommunikation genutzt werden. 

 
   

Von dem Antennenwald ausgesendete Radiowellen werden an der Ionosphäre reflektiert und gelangen als extrem lange Radiowellen rund um den Erdball. Auf diese Weise kann man auch mit abgetauchten Atom-U-Booten jederzeit in Funkkontakt bleiben. Denn nur die extrem langen Radiowellen dringen in die Tiefen des Meeres ein.

 
   

Ionosphärenforschung in Norwegen
     Es gibt den Verdacht, dass die starken Sender und die großen Antennenanlagen von HAARP auch für diese militärischen Versuche benutzt werden. Doch offiziell soll HAARP lediglich der Erforschung der Ionosphäre dienen. Auch von Europäern werden in der Nähe von Tromsö in Norwegen Versuche mit der Ionosphäre durchgeführt - zu Forschungszwecken. Mit Hilfe von speziellen Anlagen werden Radarimpulse in die Ionosphäre gesendet.

 
 
Teleskop
Weiter mit: Radioverschmutzung - Astronomen schlagen Alarm

Ein kleiner Teil von diesen Signalen wird vor allem durch die Elektronenströme in der Ionosphäre zurückgestreut und von den Antennen wieder empfangen. Daraus lassen sich Rückschlüsse etwa auf die Dichte, Energie und Bewegung der Elektronen ziehen. Die Ionosphäre, ein Teil des Schutzschildes der Erde, ist hoch komplex. Die Folgen all dieser Aktivitäten, vor allem der militärischen, lassen sich nur schwer abschätzen.

 

Sonneneruptionen stören Handygespräche

Pressetext.at - Mittwoch, 18. Juli, 2007, Kanadische Forscher entdecken überraschenden Zusammenhang

Kingston (pts) - Der Mathematiker David Thomson von der kanadischen Queens University in Kingston http://www.queensu.ca hat in einer Studie die Beeinflussung des Mobilfunknetzes durch Sonnenaktivität beschrieben. Während bisher atmosphärische Störungen, starke Vegetation oder hohe Luftfeuchtigkeit für die Unterbrechung von Handygesprächen verantwortlich gemacht wurden, belegen Thomsons Ergebnisse einen Zusammenhang mit Sonneneruptionen, berichtet das Mobilfunkportal Cellular-News. Einen entsprechenden Fachartikel will der Forscher im Wissenschaftsjournal "Proceedings of the IEEE" veröffentlichen.

In der Studie wurden die ungeklärten Satellitenausfälle in den 90er-Jahren untersucht. Dieser Forschungsansatz führte zu den neuen Erkenntnissen in Zusammenhang mit den Abbrüchen von Telefongesprächen. Die Wissenschaftler nutzten Daten von Radioteleskopen, um die Hochfrequenzemissionen der Sonne zu ermitteln. Demgegenüber stellten sie die Ausfälle des Mobilfunknetzes und die abgebrochenen Telefonate. "Was wir dabei herausgefunden haben ist überraschend und steht im Gegensatz zu den bisherigen Lehrmeinungen", meint Thomson.

Tritt eine Sonneneruption auf und die Mobilfunkantenne ist zur Sonne gerichtet, so steige der Prozentsatz der abgebrochenen Gespräche dramatisch an, erklärt der Forscher. Die Quote liegt hierbei zwischen neun und 20 Prozent. Mithilfe des neuen Radioteleskops am Dach der Universität will das Forscherteam die genauen Auswirkungen und Zusammenhänge klären. Ebenfalls zu hinterfragen gilt es noch, warum Gespräche auch in Abwesenheit von solaren Eruptionen abreißen. "Wir sind der Auffassung, dass dies mit der Energie zusammenhängt, die die Sonne in das Magnetfeld der Erde abstrahlt", so Thomson. Diese Theorie sei allerdings in der Fachwelt noch sehr umstritten, fügt der Forscher hinzu.

Viele Studien zu Systemausfällen in Telekom- und Mobilfunkinfrastrukturen wurden zwischen 70er- und 90-Jahren verfasst. Diese Ergebnisse sollen nun weiter verwertet werden. "Wir beginnen eben erst, die Sonne mit elektronischen Systemen auf der Erde in Zusammenhang zu bringen. Die Ergründung dieser Interaktion ist eine Herausforderung der wir uns nun stellen werden", skizziert Thomson die künftigen Forschungsarbeiten.

 

 

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Kategorie(n): Naturwissenschaften & Technik, Politik & Geschichte

Autor/Anschrift: Klaus-Peter Kolbatz

                           Titiseestr. 27

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