|

|
| Im Mai 2006 benachrichtigte der
Astronaut Jeff Williams das Vulkaninstitut in Alaska über den
Ausbruch des Cleveland Vulkans. Kurz danach schoss er dieses
eindrucksvolle Foto der gigantischen Aschewolke. |
05.05.2008 - Vulkanausbruch in Chile - Die
Geisterstadt
|

|
4000 Menschen sind vor dem Vulkan
Chaitén geflohen. Der lange Jahre inaktive Berg spuckte Lava und
stieß eine 20 Kilometer hohe Rauchwolke aus. Der Ort Chaitén wurde
evakuiert.
Nach dem Ausbruch des Vulkans Chaitén im Süden
Chiles haben die Behörden bis Sonntag fast die gesamte gleichnamige
Kleinstadt evakuiert. Nur etwa 100 der rund 4000 Bewohner der zehn
Kilometer vom Vulkan entfernten Stadt Chaitén weigerten sich, ihre
Häuser zu verlassen.
Der örtliche Gouverneur, Sergio Galilea, sprach
von einer "Geisterstadt". Auch aus Dörfern der Umgebung
wurden Menschen in Sicherheit gebracht. Dichter Rauch und
Vulkanasche hatten bei vielen Menschen Atembeschwerden und
Augenbrennen ausgelöst.
Die meisten Menschen wurden mit Schiffen aus der
Stadt am Pazifik in sicherere Gebiete gebracht. Über dem 1000 Meter
hohen Chaitén stand unterdessen eine bis zu 20 Kilometer hohe
Rauchwolke. Nach Angaben der Leiterin des Katastrophenschutzamtes,
Carmen Fernández, war die weitere Entwicklung des Vulkans völlig
unklar. Auch ein großer Ausbruch mit Lava sei möglich.
|
| Der seit langem inaktive Vulkan etwa
1000 Kilometer südlich von Chiles Hauptstadt Santiago war am
Freitag ausgebrochen und hatte den Himmel verdunkelt. "Die
Sicht war zeitweise gleich Null, es war wie mitten in der
Nacht", wurde Arturo Carvallo, Bürgermeister der chilenischen
Ortschaft Futaleufú, zitiert. Die Asche rieselte vom Himmel,
Wälder und Dörfer sahen aus wie mit Raureif überzogen. Tief aus
der Erde sei ein dumpfes Grollen zu vernehmen, und immer wieder
komme es zu leichteren Erdbeben.
Chiles Präsidentin Michelle Bachelet rief die
Bürger zur Ruhe auf und reiste am Sonntag nach Chaitén. Viele
Menschen im Umkreis des Vulkans hatten panikartig auf den Ausbruch
reagiert. Vor allem haltbare Lebensmittel, Kerzen und Batterien für
Taschenlampen waren in den Geschäften schnell Mangelware. Auch der
einzige Geldautomat am Ort war nach kurzer Zeit leer. Die Behörden
verteilten Atemschutzmasken, Tankwagen versorgten die Menschen mit
Trinkwasser. |

|
|
zurück
nach "Vulkane"
|
|
Erdbeben
|
Montag, 12Mai 2008 -
Erdbeben - Erdstöße in
Metropolen Chinas - mehr als 50.000 Tote
|
|

|
"Wir haben noch nie ein
solches Beben erlebt"
Die Opferzahlen steigen unaufhörlich, der
chinesische Krisenstab befürchtet doppelt so viele Tote, wie
bislang angenommen. Eine "ernste Gefahr" geht zudem
von beschädigten Staudämmen aus. 100.000 Soldaten sind im
Einsatz.
Drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in
China berichten amtliche Medien unter Hinweis auf den Krisenstab
von einer Opferzahl von 50.000 Toten. Noch am Donnerstagmorgen
wurde offiziell von 20.000 Toten berichtet. |
|
|
Für mehr als 20.000 Verschüttete schwinden mit
jedem weiteren Tag die Überlebenschancen. Rund 100.000 Soldaten sind
im Einsatz oder mobilisiert, um bei den Bergungsarbeiten zu helfen.
Den Überlebenden drohte indessen neue Gefahr durch beschädigte
Staudämme. Regierungschef Wen Jiabao entsandte weitere hundert
Hubschrauber.
Über den schwer zugänglichen Orten im
Erdbebengebiet der Provinz Sichuan sprangen Fallschirmspringer ab.
Tonnenweise wurden Hilfsgüter abgeworfen. Rund 65.000 Menschen sind
verletzt worden, davon mehr als 10.000 schwer, wie chinesische Medien
berichteten.
China erlaubte einem japanischen Rettungsteam,
nach Sichuan zu reisen. Auch wurde das Angebot Taiwans,
Bergungsspezialisten zu schicken, angenommen. Zwei russische
Frachtflugzeuge brachten bereits tonnenweise Hilfsgüter in die
Provinzhauptstadt Chengdu. Eine groß angelegte Hilfsaktion ist
angelaufen. Es mangelt den Überlebenden an Trinkwasser, Nahrung,
Medikamenten und Zelten. Einige zehntausend Obdachlose verbrachten die
dritte Nacht unter Planen und notdürftig gezimmerten Unterständen im
Freien.
Der Minister für Wasserressourcen, Chen Lei,
sprach in Peking von einer "ernsten Gefahr" durch
beschädigte Staudämme. Viele der Wasserreservoirs in Sichuan wiesen
"erhebliche Schäden" durch das Erdbeben auf. Diese seien
bislang unbekannt gewesen. Es sei nötig, die potenziellen Gefahren zu
ermitteln, sagte der Minister laut Nachrichtenagentur Xinhua.
|

|
Panik in Chengdu
Das Epizentrum des Bebens lag rund 90
Kilometer nordwestlich der Hauptstadt der dichtbevölkerten
Provinz Sichuan, Chengdu, in etwa zehn Kilometern Tiefe. Das
Beben erreichte die Stärke 7,8 auf der Richterskala. 1976 waren
bei einem Beben mit geringerer Stärke in Sichuan eine
Viertelmillion Menschen ums Leben gekommen.
|
Kleine Wunder
Dies sei entscheidend, um weitere Katastrophen zu verhindern.
"Dammbrüche können zu massenhaft Opfern führen, wenn die
Inspektionen und die Rettungsarbeiten nicht rechtzeitig
erfolgen", warnte auch sein Vizeminister laut China Daily. Im
Landkreis Maoxian waren zwei Staudämme so "schwer
beschädigt", dass Evakuierungen angeordnet wurden.
|

|
Oberhalb der Stadt Beichuan, wo noch tausende Verschüttete
unter Trümmern liegen, wurde der Jianjiang-Fluss durch einen großen
Erdrutsch blockiert. Das Wasser staute sich an der Barriere aus
Geröll und Felsen zu einem See, so dass eine Flutwelle befürchtet
wurde.
"Wenn die Blockade im Fluss bricht, wird eine Flutwelle die
Stadt überschwemmen", warnte ein Experte in chinesischen Medien.
"Die Verschütteten würden alle umkommen." Das
Seismologische Amt in Sichuan berichtete, Experten seien zu der Stelle
gefahren, um die Bedrohung einschätzen zu können. Die
Bergungsarbeiten in der Stadt wurden am Donnerstag trotz aller
Gefahren fortgesetzt.
Durch das Erdbeben kamen auch rund 50 chinesische Touristen ums
Leben. Zwei Reisende aus Taiwan wurden ebenfalls getötet, darunter
ein dreijähriges Kind. Ein 56-Jähriger, der in einer Seilbahn
feststeckte, stürzte bei einer Rettungsaktion 50 Meter in den Tod.
Ein Deutscher, der in der Stadt Deyang im Erdbebengebiet lebte,
starb "an einer natürlichen Krankheit", wie das
Außenministerium erläuterte.
Mehr als 3000 Reisende, darunter rund 700 ausländische
Besucher, wurden aus den zwei beliebten Tourismusregionen Jiuzhaigou
und Wolong in die Provinzhauptstadt Chengdu in Sicherheit gebracht.
Das Militär flog 33 Touristen aus Großbritannien, den USA und
Frankreich mit einem Hubschrauber vom Panda-Reservat in Wolong nach
Chengdu. Das Naturreservat lag nur 30 Kilometer vom Epizentrum des
Erdbebens der Stärke 7,8 am Montag entfernt. Auch alle 86
Riesenpandas in Wolong haben die Erdstöße unbeschadet überstanden. |
|

|
Angesichts der vielen Verschütteten wiesen Experten darauf hin,
dass der Mensch nach einer medizinischen Faustregel in der Regel nur
drei Tage ohne Wasser auskommen kann. Unter Stein- und Schuttmassen
begraben könne die Angst den Stoffwechsel ankurbeln und die
körpereigenen Reserven noch schneller aufbrauchen. Noch gefährlicher
ist die Situation für Kinder. In den Trümmern von mindestens neun
Schulen waren hunderte Schüler begraben worden.
Dennoch gibt es auch hoffnungsvolle Meldungen: Aus den
Erdbebentrümmern ist nach 68 Stunden ein elfjähriges Mädchen lebend
geborgen worden. Das berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur
AFP aus der schwer beschädigten Stadt Yingxiu im Südosten Chinas.
|
China befürchtet Umweltkatastrophe
Nach dem schweren Erdbeben wurden mehrere
Kohlbergwerke, Chemieanlagen und Gaswerke geschlossen, die
Atomkraftwerke werden überprüft.
Nach dem verheerenden Erdbeben in China hat das
Umweltministerium in Peking zur Verhinderung eines Atomunfalls die
Entsendung von Experten in die betroffenen Gebiete im Südwesten und
in der Mitte des Landes angekündigt.
Die Behörde für Arbeitssicherheit erklärte am
Dienstag auf ihrer Webseite, der Betrieb müsse umgehend eingestellt
und die Mitarbeiter in Sicherheit gebracht werden. Die Behörde
äußerte sich nicht dazu, wie groß die Schäden an den Fabriken
sind. Der größte Stromversorger des Landes erklärte, mindestens
Elektrizitätswerke und acht Umspannwerke seien ausgefallen.
|
|
|
|
|
|
Samstag, 17. Mai 2008 - Stärke 6,1 - Nachbeben in
Sichuan
Die Menschen in der chinesischen Provinz Sichuan
kommen nicht zur Ruhe: Ein heftiges Nachbeben der Stärke 6,1 hat die
Erde im Katastrophengebiet für 45 Sekunden zittern lassen, wie das
Geologische Institut der USA mitteilte. Zahlreiche Menschen rannten in
Panik auf die Straßen. Bei dem verheerenden Beben der Stärke 7,9 am
Montag kamen nach offiziellen Angaben mindestens 29.000 Menschen ums
Leben. Die Regierung in Peking befürchtet insgesamt jedoch mehr als
50.000 Tote.
Alle Familien, die durch das Erdbeben Angehörige
verloren haben, sollten zunächst eine Entschädigung von 5.000 Yuan
(460 Euro) bekommen, wie die Regierung bekanntgab. Die Überlebenden
im Katastrophengebiet sollten außerdem eine tägliche Essensration
und zehn Yuan (90 Cent) bekommen. Inzwischen waren nach
Regierungsangaben 148.000 Soldaten und Polizisten bei den
Rettungsarbeiten im Einsatz.
Dammbruch droht
Unterdessen droht neue Gefahr durch einen
Dammbruch. In aller Eile wurde die Stadt Beichuan evakuiert, weil eine
Flutwelle befürchtet wurde. Tausende Menschen und
Bergungsmannschaften flüchteten in höher gelegene Gebiete. Staats-
und Parteichef Hu Jintao besuchte unterdessen die am schlimmsten
betroffenen Gebiete, um sich ein Bild von den Zerstörungen zu machen.
Ein vermisster Deutscher hat das schwere Erdbeben
in Südwestchina unverletzt überlebt. Anders als zuvor berichtet,
musste der Mann jedoch nicht aus Trümmern geborgen werden, wie die
amtliche Nachrichtenagentur Xinhua erklärte. Der 62 Jahre alte Mann
habe bis zum Eintreffen der Rettungskräfte unverletzt zusammen mit
den Bewohnern des Dorfes Taogan ausgeharrt.
"Mit mir ist alles in Ordnung", sagte
der Mann laut Xinhua. Der Bergsteiger war den Angaben zufolge mit zwei
chinesischen Begleitern unterwegs, die ebenfalls wohlauf seien. Die
Reise hatte demnach ein Münchner Tourveranstalter organisiert; wo der
Mann herkommt, wurde nicht mitgeteilt.
Erst jetzt evakuiert
Bereits am Donnerstag sei er in dem Ort Taoguan
im schwer betroffenen Landkreis Wenchuan geortet worden, konnte aber
erst jetzt, 114 Stunden nach dem Erdbeben, bei Evakuierungen in
Sicherheit gebracht werden. Zuvor war er von den Anwohnern mit Nahrung
und Wasser versorgt worden. Nach Angaben eines Militärangehörigen
soll der Deutsche in die Provinzhauptstadt Chengdu gebracht werden,
sobald ein passendes Fahrzeug gefunden sei.
Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin
sagte: "Der Fall ist uns bekannt. Es handelt sich um die Person,
die sich heute bei den deutschen Stellen gemeldet hat." Angaben
zur Person und zu Details des Falles wollte die Sprecherin aus
Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht machen. Das Auswärtige
Amt spricht bisher von "einigen wenigen Vermisstenmeldungen"
Deutscher in der Region.
Bei der Evakuierung der Stadt Beichuan wegen des
drohenden Dammbruchs flüchteten derweil die Bergungsmannschaften und
Tausende Menschen eiligst in höher gelegene Gebiete, wie die ARD-
Korrespondentin Ariane Reimers berichtete, während sie selber mit dem
Kameramann und einer Assistentin den Berg heraufrannte. Die Menschen
riefen "lauft, lauft" oder "schnell, schnell".
"Alle helfen sich gegenseitig, auch an Engpässen." Anfangs
habe es kurz Panik und Hektik gegeben, doch sei die Evakuierung nach
zehn Minuten eher wie ein "geordneter Rückzug" verlaufen.
"Alle ziehen aus der Stadt ab." Kurz zuvor hatten Soldaten
laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, der Wasserstand
steige und der Damm könne "jederzeit brechen". Es müsse
evakuiert werden.
Erdrutsch blockierte Fluss
Die Gefahr droht nach Angaben der
Provinzregierung von einem Damm oberhalb von Beichuan. Bei dem
Erdbeben am Montag hatte ein Erdrutsch einen Fluss blockiert, so dass
sich ein See herausbildete. Experten waren bereits zu diesem
natürlichen Damm aus Geröll, Felsen und Erde gefahren, um die Gefahr
einschätzen zu können. Die Behörden hatten auch das Wasser aus dem
Fluss, der an Beichuan vorbeifließt, abgelassen, möglicherweise um
Platz für eine Flutwelle zu schaffen. "Der Fluss ist leer",
bestätigte Korrespondentin Reimers nur zehn Minuten, bevor plötzlich
Alarm geschlagen wurde. Die Zerstörung in der Stadt, wo nur 10.000
der 30.000 Einwohner überlebt haben, nannte Reimers
"unfassbar". "Alles ist voller Leichen."
Die Zahl der amtlich bestätigten Toten durch das
Erdbeben stieg am Samstag auf fast 29.000. Die Zahl der Verletzten gab
die Regierung mit fast 200.000 an. Im Erdbebengebiet haben rund fünf
Millionen Obdachlose eine fünfte Nacht in meist notdürftigen
Unterständen verbracht. Durch die schlechten hygienischen Bedingungen
stieg bei feuchtwarmem Wetter die Seuchengefahr. Die Leichen können
nicht schnell genug beerdigt oder eingeäschert werden. Trotz der
angelaufenen großen Hilfsaktion mangelt es an ärztlicher Versorgung.
Mehr als 100.000 Soldaten sind im Einsatz, um in den Trümmern nach
Opfern zu suchen und die Hilfe zu organisieren.
Überlebende berichten Unfassbares
Einige Überlebende, die fast 100 Stunden nach
dem Beben noch aus den Trümmern gerettet worden waren, schilderten,
wie sie sich am Leben gehalten haben. Der 46-jährige Peng Zhijun
berichtete, seinen eigenen Urin getrunken und sich von
Papiertaschentüchern und Zigaretten ernährt zu haben. "Ich
musste mich selber retten", sagte der Mann laut Xinhu. Er steckte
mit einem gebrochenen Arm und leichten Beinverletzungen in den
Trümmern eines Gebäudes in der schwer zerstörten Stadt Beichuan
fest. "Ich habe Zigaretten auseinandergebrochen und den Tabak
gegessen. Als die Zigaretten aufgebraucht waren, habe ich die
Papiertaschentücher genommen."
Er habe nur einen Arm bewegen können. "Ich
habe es irgendwie geschafft, meinen Schuh auszuziehen und meinen Urin
zu sammeln." Immer wieder hat Peng Zhijun gegen eine
eingestürzte Wand geklopft, um auf sich aufmerksam zu machen. Als
fast 100 Stunden vorbei waren, habe ihn ein Bergungstrupp gefunden.
"Sie waren begeistert, mich lebend zu finden - so wie ich. Ich
habe laut geweint." Drei andere Überlebende wurden mit ihm
geborgen. Auch sie hatten ihren Urin getrunken. Er habe andere
ermutigt, seinem Beispiel zu folgen, sagte Peng Zhijun. "Aber sie
haben nicht gehört." Mehr als zehn Verschüttete seien um ihn
herum gewesen. "Am Anfang waren sie alle noch am Leben."
|
|
|
|
|
13.01.2010 - Erdbeben auf
Haiti:
Bis zu 200.000 Tote unter
den Trümmern?
|

|
|
Traumatisiert
für das ganze Leben.
Über
40% sind Kinder betroffen. |
Augenzeugen berichten
„Sie sind schreiend und
betend durch die Straßen gelaufen“
Ein
Beitrag vom "Verein
zum Schutz gefährdeter Kinder i. G."
und
Klaus-Peter Kolbatz
|
|
VIDEO
|
|
Bei dem verheerenden Erdbeben
in Haiti sind offiziellen Angaben zufolge bis zu 200.000
Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte die Regierung in
Port-au-Prince mit.
Das Killer-Erdbeben in Haiti:
Beim schwersten Beben seit mehr als 150 Jahren könnten nach
Schätzungen von Ministerpräsident Jean-Max Bellerive mehr als
Hunderttausend Menschen ums Leben gekommen sein.
Er habe über Leichen steigen
müssen und die Schreie von Menschen gehört, die unter
Trümmern begraben seien, schilderte Präsident Preval in einem Interview
des „Miami Herald“ vom Mittwoch.
|
|
|
Überall Trümmer,
Verwüstung, Chaos!
„Das Parlament ist
zusammengestürzt. Die Steuerbehörde ist zusammengestürzt.
Schulen sind zusammengestürzt. Krankenhäuser sind
zusammengestürzt“, sagte der Präsident. „Es gibt eine
Menge von Schulen mit einer Menge von Toten in ihnen.“ Auch
alle Hospitäler seien voller Menschen: „Es ist eine
Katastrophe.“
Das Horror-Beben auf
Haiti. Nur allmählich tritt das ganze Ausmaß der
Tragödie auf der kleinen Inselrepublik zutage. „Die
Toten werden in Hunderten gezählt werden müssen“,
sagte ein Arzt resignierend, der bei dem Erdbeben selbst
verletzt wurde. |
|

|
Frantz Aimé fuhr gerade
durch Port-au-Prince, als die Erde bebte: „Ich spürte
die Erschütterung im Auto. Dann sah ich die Menschen auf
der Straße einfach umfallen.“ Der Mitarbeiter von
Malteser International weiter: „Die Slums auf den
Hügeln sind bei dem Erdstoß wie in einer Schlammlawine
komplett abgerutscht, weil unsere Hauptstadt durch die
Bodenerosion keinen stabilen Untergrund hat.“ Sogar die
stabilsten Gebäude wie der Präsidentenpalast,
Ministerien oder die Kathedrale sind zerstört, berichtet
der Mitarbeiter von Malteser International weiter.
„Ich dachte, ein Lkw kracht gegen
eine Wand.“ So schildert Magalie Boyer, Mitarbeiter von
World Vision auf Haiti, den Killer-Erdstoß. Die
Telefonleitungen brachen sofort zusammen, Trümmer
blockierten die Straßen. Weder Boyer, noch die Kollegen
konnten die Büros verlassen. Boyer weiter: „Die Stadt
ist total zerstört. Die Leute haben Angst in den Häusern
zu bleiben, bereiten sich darauf vor, auf der Straße zu
übernachten.“
Der Koordinator der
Deutschen Welthungerhilfe in Haiti, Michael Kühn,
berichtet, wie die Menschen nach dem Beben reagierten. „Sie
sind schreiend und betend durch die Straßen gelaufen.
Redeten zu Gott, dass sie es überlebt haben und gingen
auf die Suche, denn die Telefonleitungen waren alle tot.
Sie machten sich zu Fuß auf den Weg, um herauszufinden,
was mit ihren Familienangehörigen passiert ist.“ |
|
Der Direktor von World
Vision auf Haiti, Frank Williams: „Die Straßen sind
unpassierbar. Die Trümmer, ganz Wände von den Gebäuden,
sind in die Straßen gefallen, versperren sie.“ Auf
manchen Straßen liegen noch Tote und Verletzte, aber
niemand kann sie bergen. „Die Krankenhäuser sind mit
all diesen Opfern überfordert“, sagte der Arzt
Louis-Gerard Gilles.
Henry Bahn vom
US-Landwirtschaftsministerium sah, wie Häuser einfach in
eine Schlucht stürzte: „Sie ist voller Mauerstücke,
Trümmer und Stacheldraht.“ Er konnte unmittelbar nach
dem Erdstoß kaum etwas sehen: „Der Himmel ist voller
Staub und ganz grau.“
Ingo Radtke von Malteser
International: „Wir müssen jetzt erst mal die
Helligkeit abwarten, um eine Schadenbilanz zu machen. Noch
ist der Flughafen in Port-au-Prince gesperrt. Wir
versuchen aber, über den Landweg aus der Dominikanischen
Republik Hilfskonvois in das Katastrophengebiet zu
schicken.“ |
15. Januar 2010 - Tote, Verletzte,
unfassbares Leid: Nach dem Killer-Erdbeben von Dienstagabend
gleicht Haiti der Hölle auf Erden.
Die Menschen stapeln ihre Toten an den
Straßen, wühlen mit bloßen Händen in Trümmerbergen nach
schreienden Überlebenden.
Über 40% sind Kinder betroffen. Sie werden
für ihr ganzes Leben traumatisiert sein.
(siehe hierzu auch "Burnout
und Depressionen bei Kriegskindern" von
Klaus-Peter Kolbatz........)
|
Erdbeben auf Haiti
Die Hilfswelle
Tod und Zerstörung
nach Killer-Beben Haiti schreit um Hilfe
Internationale
Hilfswelle rollt langsam an +++
Die USA schicken 2000
Marineinfanteristen, zivile Helfer, Schiffe,
Transportflugzeuge und Hubschrauber in den Karibikstaat.
Heute wird die Ankunft des US-Flugzeugträgers „USS
Carl Vinson“ vor der Küste von Haiti erwartet.
Ein Flugzeug der
US-Streitkräfte landete bereits am Mittwoch mit einem
Expertenteam. Die ersten Frachtflugzeuge mit
Nahrungsmitteln, Wasser, Medikamenten, Zelten und
Spürhunden sind ebenfalls auf dem Weg nach
Port-au-Prince.
„Wir müssen in
ihrer Stunde der Not für sie da sein“, sagte
US-Präsident Barack Obama. Außenministerin Hillary
Clinton brach eine Auslandsreise ab, um den Hilfseinsatz
von Washington aus zu koordinieren.
Die Bundesregierung
hat eine Soforthilfe von einer Million Euro
bereitgestellt. Darüber hinaus werde das
Entwicklungshilfeministerium Nahrungsmittelhilfen in
Höhe von rund 500 000 Euro zur Verfügung stellen,
teilte ein Sprecher mit. Auch die Innenministerkonferenz
(IMK) bot den Opfern Hilfe an.
Das Deutsche Rote
Kreuz (DRK) bereitet eigenen Angaben zufolge derzeit den
Einsatz eines mobilen Krankenhauses vor. Außerdem
stünden mobile Gesundheitsstationen und
Trinkwasseraufbereitungsanlagen bereit.
Das Technische
Hilfswerk (THW) entsandte ein vierköpfiges
Erkundungsteam. Die Erdbeben-Experten sollen
einschätzen, wo Hilfe benötigt wird. Die
Welthungerhilfe will mit einer Soforthilfe in Höhe von
100 000 Euro die Bevölkerung der Karibikinsel
mitlebensnotwendigen Hilfsgütern wie Trinkwasser,
Zelten und Nahrungsmitteln versorgen.
Auch der Malteser
Hilfsdienst kündigte an, ein medizinisches Team mit
zwei Ärzten und drei Rettungssanitätern nach Haiti
schicken. Darüber hinaus sei Unterstützung bei der
Aufbauarbeit geplant.
Das
Welternährungsprogramm (WFP) begann, die Überlebenden
mit Lebensmitteln zu versorgen, und startete die Einfuhr
von 86 Tonnen Nahrungsmittel aus El Salvador, die für
eine halbe Million Mahlzeiten ausreichen sollen.
Die Weltbank hat nach
der Erdbebenkatastrophe in Haiti eine Soforthilfe zum
Wiederaufbau des Karibikstaates im Umfang von 100
Millionen Dollar angekündigt.
US-Medienunternehmer
Ted Turner (71) hat dem Nothilfefonds (CERF) der
Vereinten Nationen eine Spende von 1 Million Dollar (690
000 Euro) für die Opfer des des Erdbebens in Haiti
zugesichert.
Bereits vor Ort sind
mehrere hundert kubanische Ärzte, die Verletzte in
Feldlazaretten behandelten. Die Hilfsorganisation Ärzte
ohne Grenzen richtete Zeltkliniken ein, weil ihre
bisherigen medizinischen Einrichtungen beschädigt oder
zerstört wurden.
 |
 |
 |
| Helikopter
der US-Navy kommen aus Florida nach Haiti und
werden die Hilfsgüter per Helikopter nach
Port-au-Prince bringen. |
Die
USA schicken 2000 Marineinfanteristen, zivile
Helfer, Schiffe, Transportflugzeuge und
Hubschrauber nach Haiti. Heute wird die Ankunft
des US-Flugzeugträgers „USS Carl Vinson“ vor
der Küste von Haiti erwartet |
In
Halifax in Kanada packen Helfer Hilfspakete auf
ein Schiff nach Haiti |
 |
 |
 |
| Auch
China hilft: Mit Hundestaffeln können mögliche
Überlebende aus den Trümmern gerettet werden |
China
kann sich ein wenig nationalistischen Pomp nicht
verkneifen, als die erste Gruppe von 60 Helfern
und drei Spürhunden nach Haiti aufbricht |
Die
ersten Hilfsgüter sind bereits eingetroffen:
Helfer entladen ein Flugzeug, das aus Venezuela
gekommen ist. Hilfe kommt außerdem unter anderem
aus den USA, Island, Frankreich, Spanien,
Deutschland, China, Kuba |
|
|
Retter:
"...als ob Gott meine Hand drücken
würde"
20.01.2010 - Haiti: Noch
immer werden Überlebende geborgen
Kleines Wunder in Haiti: Eine
Woche nach dem verheerenden Erdbeben haben
deutsche und mexikanische Rettungskräfte eine
Frau lebend aus den Trümmern der zerstörten
Kathedrale von Port-au-Prince geborgen. Das
bestätigte das Mitglied der mexikanischen
Rettungstruppe, Rodolfo Nuñez. Die Frau ist
etwa 60 bis 70 Jahre alt. Sie ist bei
Bewusstsein, hieß es. Der sichtlich bewegte
mexikanische Retter Javier Vazquez beschrieb,
wie bei der Suche in den Trümmern plötzlich
jemand seine Hand ergriff und sie fest drückte.
"Es fühlte sich an, als ob Gott selbst
meine Hand drücken würde." Die Retter
vermuten noch mehr Überlebende unter den
Trümmern.
Bis Dienstag hatten 52
Rettungsteams mit 1.820 Helfern und 175 Hunden
nach UN-Angaben insgesamt rund 90 Menschen
lebend gerettet. Katastrophal nannten Helfer die
Situation in der Umgebung von Haitis Hauptstadt.
So sind in dem etwa 50.000 Einwohner zählenden
Ort Léogâne, 30 Kilometer westlich von
Port-au-Prince, rund 90 Prozent der Gebäude
zerstört.
|
|
|
|
|
Hier
werden sieben Tage nach dem Erdbeben in
einer spektakuläre Rettungsaktionen von
US-Helfern die kleinen Kiki (8) und
seiner Schwester Sabrina (10) unverletzt
aus den Trümmern gezogen. |
|

|
Deutscher
Hund rettet Frau aus Trümmern
Pablo
ist der Held von Haiti
20.01.2010 - Er
kommt aus Nordrhein-Westfalen,
heißt Pablo. Rasse:
portugiesischer Wasserhund – so
wie der Hund der Obamas.
Er ist erst vier
Jahre jung und hat in Deutschland
gerade erfolgreich die Ausbildung
als Suchhund abgeschlossen.
Es ist sein erster
Einsatz – und jetzt ist er einer
der Helden von Haiti!
Dank seiner
Spürnase konnte eine
verschüttete Frau sieben Tage
nach dem Erdbeben gerettet werden!
|
 |
|
|
Dienstag, 13.13 Uhr
Ortszeit Port-au-Prince. Seit 167 Stunden
liegt Anna Zizi (69) in den Trümmern der
katholischen Kathedrale „Notre Dame de L’Assomption“.
167 Stunden ohne Wasser.
Ohne Essen. Niemand hat in den sieben
Tagen ihre Rufe gehört. Erst als ein
Suchgerät anschlägt, wissen die Retter:
Hier hat ein Mensch überlebt!
Pablo ist seit Samstag mit
dem 14-köpfigen Team der „Deutschen
Erdbebenrettung“ aus Merzenich (NRW) in
Haiti. Er wird nach der Meldung sofort von
Hundeführerin Anja Fiedler (42) in die
Trümmer der Kathedrale geschickt.
Fiedler: „Pablo bellte,
schlug gleich an der Stelle an, wo wir die
Frau dann gefunden haben.“
Ein mexikanisches
Rettungsteam schafft es nach fünf
Stunden, die mit Staub bedeckte Frau zu
bergen. Als sie auf einer Trage zum
Krankenwagen gebracht wird, sagt sie: „Ich
bin okay, sozusagen.“ Ihre Ärzte
stellen fest: Sie hat ein gebrochenes
Bein, eine ausgerenkte Hüfte, war fast
ausgetrocknet.
Die deutschen Retter sind
stolz auf ihren „Wunderhund Pablo“.
Frauchen Anja Fiedler: „Pablo ist dazu
unermüdlich. Es ist toll, mit ihm zu
arbeiten. Als Belohnung hat er einen
Hundekuchen bekommen.“
|
Trotz dieser schlimmen Zustände
ist die Situation nach Angaben der UN aber ruhig
und nicht gewalttätig. "Die allgemeine
Lage ist stabil, die Situation ist unter
Kontrolle", sagte der amtierende Chef der
UN-Mission in Haiti, Edmond Mulet. "Ja, es
hat so etwas wie Plünderungen gegeben. Aber das
waren Menschen, die Nahrungsmittel aus
zusammengestürzten Supermärkten genommen
haben. Das halte ich angesichts der Situation
für verständlich", sagte Mulet.
Eine Woche nach der
Naturkatastrophe mit geschätzten 200.000 Toten
verstärkt die internationale
Staatengemeinschaft massiv ihre
Hilfsanstrengungen für Haiti. Die Vereinten
Nationen stocken ihr Kontingent in dem
Karibikstaat um 3.500 Blauhelmsoldaten und
Polizisten auf insgesamt mehr als 12.500 auf.
Die Welternährungsorganisation
will fünf "humanitäre Korridore"
einrichten, um auf dem Luft-, Land- und Seeweg
Nahrungsmittel nach Haiti zu bringen. Binnen
einer Woche sollen die Lebensmittel eine Million
Menschen erreichen. Allein Mexiko will 750
Tonnen Hilfsgüter auf dem Seeweg nach Haiti
bringen.
Ein Engpass bei der Versorgung
bleibt der Flughafen von Port-au-Prince, wo
nicht alle Hilfsflüge landen können. Das
Technische Hilfswerk (THW) liefert mittlerweile
dringend benötigtes Trinkwasser. Mit zwei
Anlagen kann das THW mindestens 30.000 Menschen
am Tag mit Wasser versorgen.
Bei vielen Kindern hilft nur die
Amputation
Besonders gefährdet sind nach
Angaben des Kinderhilfswerks 'terre des hommes'
tausende traumatisierte Kinder, die allein durch
die Straßen irren. Das Kinderhilfswerk warnt
vor Kinderhändlern und Schleppern. Die nutzen
erfahrungsgemäß Notlagen wie jetzt in Haiti
aus. Auch UNICEF fordert absolute Priorität der
Hilfe für Kinder und Schwangere. Im
Krisengebiet lebten rund 37.000 schwangere
Frauen. UNICEF hat mit Partnern die
Registrierung unbegleiteter Kinder begonnen und
ein erstes Schutzhaus für 200 Kinder
eingerichtet.
|
|
Erschütternde Szenen spielen
sich in den behelfsmäßigen Krankenhäusern des
Erdbebengebiets ab. Medizinische Hilfe heißt
hier oft nur Amputation, wie Dr. Peter Tinnemann
gegenüber RTL erklärt. Weil die offenen Wunden
nicht rechtzeitig versorgt werden und sich dann
entzündeten haben die Ärzte oft keine Wahl:
sie müssen die Füße, Beine oder Arme der
kleinen Patienten amputieren. "Es ist
natürlich schlimm gerade bei so kleinen
Kindern", so Tinnemann. Er sorgt sich vor
allem um die Versorgung der Patienten in der
Zukunft. Deshalb würden auch schnelle Prothesen
gebraucht.
Die Malteser befürchten, dass
es für viele verletzte Kinder kaum Hoffnung
gibt. Eine grundlegende medizinische Versorgung
werde zwar zunehmend möglich, sagte ein
Mediziner der Malteser Hilfe, fügte aber hinzu:
"Für die schwer Verletzten gibt es kaum
Hoffnung." Von Bundesbürgern adoptierte
Kinder aus Haiti, die noch in ihrer Heimat sind,
sollen möglichst rasch nach Deutschland
gebracht werden. |
Die Zahl der vermissten
Deutschen hat sich auf acht verringert. Bisher
wurde ein deutsches Todesopfer unter den
Trümmern gefunden. Berichte über ein zweites
Opfer aus der Bundesrepublik wurden in
Regierungskreisen nicht bestätigt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU) sagte in einer TV-Spendengala, die
Bundesregierung werde sich "auf lange Frist
für Haiti verantwortlich fühlen" und um
den Wiederaufbau kümmern. "Wir müssen
jetzt aufpassen, dass nicht eines Tages das
Elend wieder aus den Schlagzeilen verschwindet
und der Wiederaufbau in Haiti trotzdem noch
nicht geschafft ist." Sie kündigte zudem
eine Aufstockung der deutschen Soforthilfen für
das UN- Welternährungsprogramm um 2,5 Millionen
auf 10 Millionen Euro an.
|
|
|
|
Qualvoller
Hunger: Die Menschen essen sogar Haustiere, hier eine
Katze
Ein
Beitrag vom "Verein
zum Schutz gefährdeter Kinder i. G."
und
Klaus-Peter Kolbatz
|
|

|
Fast zwei Wochen nach dem
Horror-Beben sind Lebensmittel noch immer knapp.
Chaos und Zerstörung erschweren die
Hilfsbemühungen ausländischer Retter.
„Das Ausmaß der Zerstörung und
die katastrophalen Folgen sind beispiellos“,
sagte die Leiterin der US-Entwicklungsbehörde,
Rajiv Shah. „Wir werden die Not nie so schnell
lindern können, wie wir es gerne tun würden.“
Foto links: Das das ganze
Leid der Kinder von Haiti zeigt: Restro (4), der
seine rechte Hand beim Erdbeben verloren hat,
bittet um etwas Essen
Foto rechts: Qualvoller
Hunger: Die Menschen essen sogar Haustiere, hier
eine Katze |

|
|
|
|
Gott vergib
ihnen denn sie wissen nicht was sie in ihrer Not
tun
|
|

|
DER MANN IST EIN
PLÜNDERER. JETZT SOLL ER ZUR STRAFE GELYNCHT
WERDEN!
Sie haben ihn schon
halbtot geschlagen, an seinem rechten Arm ist die
Haut aufgeplatzt.
Eine Gruppe von
Männern und Jugendlichen folgt dem Zug, einer hat
noch einen Stock in der Hand.
Zielstrebig gehen
die beiden „Vollstrecker“ ihres Weges.
Anschließend, berichtet die „New York Times“,
legen sie ihn an einem Müllhaufen ab.
Und schlagen wieder
auf ihn ein. Wehren kann der Mann sich schon lange
nicht mehr, liegt hilflos da. Vielleicht ist er
inzwischen bewusstlos.
Doch sein Martyrium
ist noch nicht vorbei: Die Männer bewerfen ihn
mit Müll und Unrat – und zünden den Haufen an. |

|
|
|
|
Die folgenschwersten Naturkatastrophen
30. September 2009: Ein
Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert die indonesische Insel
Sumatra, mehr als tausend Menschen kommen ums Leben.
6. April 2009: Bei einem Beben
der Stärke 6,2 in der italienischen Abruzzenregion um L'Aquila
sterben 295 Menschen.
12. Mai 2008: In der Provinz
Sichuan im Südwesten Chinas sterben bei einem verheerenden
Beben der Stärke 8,0 mindestens 70.000 Menschen, rund 18.000
Menschen werden bis heute vermisst.
27. Mai 2008: Bei einem
starken Erdbeben nahe der indonesischen Stadt Yogyakarta kommen
6000 Menschen ums Leben. 1,5 Millionen Menschen verlieren ihr
Obdach.
Mai 2008: Der Zyklon "Nargis"
verwüstet große Teile von Birma. Angaben staatlicher Medien vom
Montag zufolge wurden mindestens 82.000 Menschen getötet, weitere
30.000 gelten als vermisst.
8. Oktober 2005: Mehr als
75.000 Menschen sterben bei einem Erdbeben der Stärke 7,6 im
Nordwesten Pakistans und Kaschmir, etwa 3,5 Millionen verlieren
ihre Häuser.
August 2005: Beim Hurrikan „Katrina“
an der Golfküste der USA sterben in Louisiana und Mississippi
mindestens 1.600 Menschen.
28. März 2005: Bei einem
Erdbeben auf der indonesischen Insel Nias vor Sumatra kommen 900
Menschen ums Leben.
26. Dezember 2004: Ein
schweres Unterwasser-Erdbeben vor der Küste Sumatras löst eine
gigantische Tsunami-Welle aus. In mehreren Anrainerstaaten des
Indischen Ozeans sterben etwa 220.000 Menschen. Indonesien ist
mit 168.000 Toten am stärksten betroffen.
26. Dezember 2003: Bei einem
Beben der Stärke 6,7 in der iranischen Stadt Bam werden mehr
als 31.000 Menschen getötet und 18.000 weitere verletzt.
26. Januar 2001: Im indischen
Bundesstaat Gujarat sterben 25.000 Menschen bei einem
verheerenden Beben. Mehr als 160.000 Menschen werden verletzt.
17. August 1999: Bei einem
Beben der Stärke 7,6 in der Westtürkei kommen fast 20.000
Menschen ums Leben.
Oktober 1998: In Mittelamerika sterben während
des Hurrikans "Mitch" rund 9.000 Menschen.
April 1991: Ein Zyklon in Bangladesch reißt
140.000 Menschen in den Tod.
Juni 1990: Ein Erdbeben der Stärke 7,7 im
Nordwesten von Iran tötet 50.000 Menschen.
|
Naturkatastrophen
Verheerende Erdbeben seit 1900
Beben mit mehr als 15.000 Toten seit Beginn des 20. Jahrhunderts
| Anzahl der Toten* |
Hauptsächlich betroffene Region |
Datum |
Stärke |
655.000**
240.000*** |
Ostchina |
27.07.1976 |
7,5 |
| 280.000**** |
Indonesien / Sri Lanka /
Indien / Thailand |
26.12.2004 |
9,0 |
| 200.000 |
Zentralchina |
16.12.1920 |
8,6 |
| 200.000 |
nördliches Zentralchina |
22.05.1927 |
8,3 |
| mehr als 142.000 |
Zentraljapan |
01.09.1923 |
8,3 |
110.000**
20.000*** |
Turkmenistan |
05.10.1948 |
7,3 |
| mehr als 80.000 |
Süditalien |
28.12.1908 |
7,5 |
| 70.000 |
nördliches Zentralchina |
25.12.1932 |
7,6 |
| 67.000 |
Zentralperu |
31.05.1970 |
7,8 |
bis zu
50.000 |
südwestliches Pakistan |
30.05.1935 |
7,5 |
| 40.000 |
Nordwestiran |
20.06.1990 |
7,7 |
| 31.000 |
Südostiran |
26.12.2003 |
6,5 |
| 30.000 |
Osttürkei |
26.12.1939 |
8,0 |
| 30.000 |
Mittelitalien |
13.01.1915 |
7,5 |
| 28.000 |
Zentralchile |
25.01.1939 |
8,3 |
| 25.000 |
Armenien |
07.12.1988 |
6,9 |
| 23.000 |
Guatemala |
04.02.1976 |
7,5 |
| 20.000 |
Zentralchile |
17.08.1906 |
8,6 |
| 20.000 |
Westindien |
26.01.2001 |
7,7 |
| 20.000 |
Südchina |
10.05.1974 |
6,8 |
| 19.000 |
Himalaya / Indien |
04.04.1905 |
8,6 |
| 17.100 |
Nordwesttürkei |
17.08.1999 |
7,4 |
| 15.000 |
Westiran |
16.09.1978 |
7,8 |
|
15.000
|
Bali
|
21.01.1917
|
unbek.
|
* In den Schätzungen sind auch Opfer inbegriffen, die durch Flutwellen,
Feuer oder ähnliche Folgeereignisse ums Leben kamen.
** westliche Schätzungen
*** offizielle Zahlen
**** vorläufige Zahlen |
|
|
Erdbeben in Haiti: So
können Sie helfen
|
Aktionsbündnis
Katastrophenhilfe
Telefon-Hotline:
0137 36 36 36
(14
ct/Min. aus dem deutschen Festnetz,
Mobilfunkpreise
können abweichen)
|
Cap
Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V.
Stichwort:
Haiti
Spendenkonto:
2 222 222
Sparkasse
KölnBonn
BLZ:
370 501 98
|
Deutsches
Rotes Kreuz
Stichwort:
Haiti
Spendenkonto:
41 41 41
Bank
für Sozialwirtschaft
BLZ:
370 205 00
|
HelpAge
Stichwort:
Haiti
Spendenkonto:
55 5 17
Sparkasse
Osnabrück
BLZ:
265 501 05
|
Misereor
Stichwort:
Erdbeben Haiti
Spendenkonto:
10 10 10
Pax-Bank
Aachen
BLZ:
370 601 93
|
|
Aktion
Deutschland Hilft
Stichwort:
Erdbeben Haiti
Spendenkonto:
10 20 30
Bank
für Sozialwirtschaft
BLZ:
370 205 00
|
Care
Deutschland-Luxemburg e.V.
Stichwort:
Nothilfe Haiti
Spendenkonto:
44 0 40
Sparkasse
KölnBonn
BLZ:
370 501 98
|
Deutsche
Welthungerhilfe e.V.
Stichwort:
Nothilfe Haiti
Spendenkonto:
11 15
Sparkasse
KölnBonn
BLZ:
370 501 98
|
humedica
e. V.
Stichwort:
Erdbeben Haiti
Spendenkonto:
47 47
Sparkasse
Kaufbeuren
BLZ:
734 500 00
|
Missionszentrale
der Franziskaner
Stichwort:
Erdbeben Haiti
Konto:
800 589 00
Bank
für Orden und Mission
BLZ:
510 917 11
|
|
Ärzte
der Welt e.V.
Stichwort:
Nothilfe Haiti
Spendenkonto:
2 88 88
Bayerische
Landesbank
BLZ:
700 500 00
|
Caritas
international
Stichwort:
Erdbeben Haiti
Spendenkonto:
202
Bank
für Sozialwirtschaft Karlsruhe
BLZ:
660 205 00
|
Diakonie
Katastrophenhilfe
Stichwort:
Erdbeben Haiti
Konto
502 707
Postbank
Stuttgart
BLZ:
600 100 70
|
Johanniter-Unfall-Hilfe
e.V.
Stichwort:
Erdbeben Haiti
Konto:
102030
Bank
für Sozialwirtschaft
BLZ:
370 205 00
|
Oxfam
Deutschland e.V.
Stichwort:
Erdbeben Haiti
Spendenkonto:
13 13 13
Bank
für Sozialwirtschaft Köln
BLZ:
370 205 00
|
|
Bündnis
Entwicklung Hilft
Stichwort:
Haiti
Spendenkonto:
51 51
Bank
für Sozialwirtschaft
BLZ:
370 205 00
|
CBM
Christoffel-Blindenmission
Deutschland
e.V.
Stichwort:
Haiti
Spendenkonto:
20 20
Bank
für Sozialwirtschaft
BLZ:
370 205 00
|
Heilsarmee:
Stichwort:
Haiti
Kontonummer:
40 777 77
Bank
für Sozialwirtschaft
BLZ:
370 205 00
|
Kindernothilfe
Stichwort:
"Erdbeben Haiti"
Spendenkonto:
45 45 40
KD
Bank eG
BLZ:
350 601 90
|
Plan
International Deutschland e.V.
Stichwort:
Haiti/Katastrophenhilfe
Spendenkonto
0001 623 207
Postbank
Hamburg
Bankleitzahl
200 100 20
|
|
SOS-Kinderdorf
e.V.
Stichwort:
Nothilfe Haiti
Spendenkonto:
780 800 5
Bank
für Sozialwirtschaft
BLZ:
700 205 00
|
terre
des hommes
Hilfe
für Kinder in Not
Stichwort:
Erbeben Haiti
Spendenkonto:
700 800 700
Volksbank
Osnabrück eG
BLZ:
265 900 25
|
|
|
|
|
Literatur:
Der Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz
schreibt hierzu in seinem Buch "Kapitalverbrechen
an unseren Kindern - Das Geschäft
mit der Zerstörung -
ISBN 3833406240
auf Seite 302: "Vulkanausbrüche
können mit tektonischen Verschiebungen verbunden sein, diese
lassen Rückschlüsse auf Bodenschätze einschließlich Öl zu.
In der Natur hat alles seinen Sinn. Dient das
Öl um ruckartige Verschiebungen zwischen den einzelnen Erdplatten
zu mildern?
Seit Entdeckung des Erdöls wurden
unvorstellbare Mengen aus der Erde geholt. Sind hier Parallelen zu
sehen zu den Heute gehäuft auftretenden starken Erbeben???"
|
|
|
|
|
|
|
Sind
im laufe der Evolution bei dem Menschen die Quanten-Dirigenten
im Gehirn verloren gegangen?
Der
Wissenschaftler Klaus-Peter Kolbatz sagt hierzu “Ja” und zieht
Beweise aus der Natur heran.
Wieso
spüren Tiere ein nahendes Erdbeben?
So
wie Tiere lange vorher den Wechsel von Wetter und Jahreszeiten
fühlen können, können sie oft auch drohende Erdbeben
spüren. Durch ihr
ungewöhnliches
Verhalten warnten Tiere etwa im Jahr 1975 die Menschen in
China vor einem Erdbeben.
Die
Flutwelle in Asien hat Zehntausende Leichen zurückgelassen,
Kadaver von Tieren sind dagegen kaum gefunden worden. Dass
Tiere Katastrophen
vorausahnen,
wird von Forschern längst nicht mehr als Erfindung abgetan.
Mit dem Tsunami in Asien kommen weitere Geschichten hinzu: Im
Yala-
Nationalpark
in Sri Lankas beispielsweise wurden die Leichen von Hunderten
Menschen gefunden, aber keine Tierkadaver - obwohl das
Reservat etliche
Krokodile,
Wildschweine, Wasserbüffel, Affen und Elefanten beherbergt.
Berichte
seit der Antike:
Tributsch,
der sich seit Jahrzehnten mit dem "sechsten Sinn"
der Tiere beschäftigt, hat etliche Anekdoten über
hysterische Hunde, aus dem Wasser
hüpfende
Fische und nervöses Weidevieh vor schweren Erdbeben
zusammengetragen. Schon der römische Schriftsteller Plinius
der Ältere habe
über
unruhige Vögel als ein Erdbeben-Vorzeichen berichtet.
"Alexander von Humboldt berichtete 1797, dass die Tiere
verrückt spielten, bevor in der Stadt
Cumana
(Venezuela) die Erde bebte", sagte Tributsch.
Die
Wissenschaft vermutet, dass die Tiere wahrscheinlich die
Schallwellen und Vibrationen über den Meeresboden rasenden
Schockwelle wahrnehmen
können.
Kolbatz glaubt hieran nicht und vermutet einen
Zusammenhang mit dem Quantenprozesse im Gehirn.
Wir
blockieren uns selber im Denken und Fühlen. Tiere leben eben
noch mit der Natur und reagieren sensibel auf sie. Wir bewegen
uns immer weiter von
ihr
weg. Unsere Lebenserfahrung prägt unserer
"Gehirn/Verstand" und nur darauf können wir noch
reagieren.
Die
meisten Regionen des Gehirns enthalten fünf Millionen
Magnetit-Kristalle pro Gramm, die schützende Gehirnmembran
sogar 100 Millionen.
Wozu
allerdings das Gehirn die magnetischen Kristalle bildet,
bleibt für die Forscher bislang ein Rätsel. Spekulationen über
einen verschütteten magnetischen Sinn, der
Menschen
ähnlich wie Walen die Orientierung erleichtert oder Wünschelrutengänger
zu Wasseradern führt, werden dadurch zur Überlegung: „Es
gibt derzeit noch keinen
Beweis,
dass die mikroskopisch kleinen Magnetitteilchen bei Menschen
irgendeine Sinneswahrnehmung bewirken.“ "Immerhin aber
bieten sie möglicherweise einen ersten
Ansatz
zur Klärung, wie Tiere diese, z.B. bei Gefahr nutzen und
darauf reagieren könnten", glaubt Kolbatz. „Magnetit
reagiert mehr als eine Million mal stärker auf ein
äußeres
Magnetfeld als jedes andere biologische Material. Wenn nur
eine von einer Million Zellen Magnetit enthält, kann ein
Magnetfeld (z.B. auch das Erdfeld, und die
Sonnenflecken)
das Gehirn direkt beeinflussen.“
Quelle/Auszug: Bedient
sich unsere Seele der Quanten und beeinflusst so unsere.....
|
|
|
Frühwarnung in Japan - Sekunden für die Rettung
|
|

|
Der Japanischen Wetterdienstes (JMA) betreibt
seit 2008 das landesweite Erdbeben-Frühwarnsystem. Erdbeben gibt
es in Japan jeden Tag. Das Frühwarnsystem macht sich dabei eine
Laune der Natur zunutze. Ein Erdbeben erzeugt zuerst sogenannte
P-Schockwellen im Untergrund. Die sind sehr schnell, nicht für
Menschen spürbar. Erst danach kommen die stärkeren
S-Schockwellen, die an der Oberfläche Zerstörungen hervorrufen.
Wenn man also die P-Wellen misst, hat man einen Zeitvorsprung. |
|
|
Landesweit gibt es etwa 1000 moderne Sensoren, die
diese P-Wellen messen können. Sie sind an die Großrechner des
Wetterdienstes gekoppelt. Automatisch wird daraus eine Frühwarnung
generiert und mit Informationen zum Ort und zur Stärke des Bebens
weitergegeben. Das gibt den Japanern heute eine Vorwarnzeit von fünf
bis 30 Sekunden, je nachdem wo das Beben stattfand. Diese Zeit reicht
immerhin aus, um die Atomreaktoren in der Umgebung abzuschalten, die
Computerdaten der Unternehmen zu sichern und die Schnellzüge
anzuhalten.
Wenn das Handy ruft in der Nacht - Per Mobilfunk
werden die Warnungen in Sekundenbruchteilen verteilt.
Minoru Eto war an der Entwicklung der Handysysteme
beteiligt, die heute Millionen Menschen vor Großbeben warnen. Das
Problem für die Warn-Server des japanischen Mobilfunkanbieters NTT
Docomo: Japan ist 3000 km lang. Wenn es in Tokio bebt, sollen die
Handynutzer im Süden nicht gewarnt und erschreckt werden. Also haben
sie ein System entwickelt, das eine solche Warnung nur an die Nutzer
schickt, die sich im Umfeld eines Bebens befinden.
|
|
|
15. April 2008 - Wolken können Erdbeben vorhersagen
|

|
Möglicherweise können
bestimmte Wolkenformen ein drohendes Erdbeben anzeigen. Forscher
hatten auf Satellitenfotos vom Dezember 2004 eine ungewöhnliche
Wolkenlücke über der größten geologischen Verwerfungszone
des südlichen Iran entdeckt. 69 Tage später ereignete sich
dort ein Erdbeben, das 600 Menschen tötete.
VIDEO:
Erdbeben Frühwarnungen
|
Möglicherweise können bestimmte Wolkenformen
ein drohendes Erdbeben anzeigen. Diese Vermutung äußern die
chinesischen Geophysiker Guangmeng Guo und Bin Wang von der Nanyang
Normal University in Henan.
Wie das Wissenschaftsmagazin "New Scientist"
unter Bezugnahme auf das "International Journal of Remote Sensing"
berichtet, haben die Forscher auf Satellitenaufnahmen von Dezember
2004 eine ungewöhnliche Wolkenlücke über der größten geologischen
Verwerfungszone des südlichen Iran entdeckt. Die Lücke erstreckte
sich über Hunderte von Kilometern exakt entlang der Verwerfungszone.
Sie war mehrere Stunden sichtbar und verharrte an genau dieser Linie,
obwohl sich die Wolken in der Umgebung weiterbewegten. Zugleich, so
berichten die Wissenschaftler, zeigten Wärmebildaufnahmen derselben
Region, dass die Temperatur des Bodens an der Verwerfung erhöht war.
69 Tage später ereignete sich hier ein Erdbeben, das 600 Menschen
tötete. Zu einem gleichartigen Zusammentreffen einer
charakteristischen Wolkenlücke und einem etwa zwei Monate später
sich ereignenden Erdbeben kam es im Dezember 2005. Die
Geowissenschaftler vermuten, dass es an der Bruchzone zu einem
Ausbruch von heißen Gasen gekommen ist. Die aus der Bruchzone
aufsteigende Wärme könnte die Wassertropfen der Wolken dann zur
Verdunstung gebracht haben - sodass sie sich auflösten. Eine andere
Theorie besagt, dass beim Zusammenpressen von Gesteinen, wie es an
geologischen Verwerfungen üblich ist, positiv geladene Ionen in die
Luft abgegeben werden. Diese Ionen könnten ebenfalls die
Wolkenbildung - oder ihre Auflösung beeinflussen.
Noch ist aber unter Guos und Wangs Kollegen
umstritten, ob die Beobachtung tatsächlich eine Erdbebenvorhersage
ermöglicht, ja, ob es überhaupt einen ursächlichen Zusammenhang
gibt. Mike Blanpied vom Geologischen Dienst der Vereinigten Staaten
entgegnet: Es existiere keine wissenschaftlich fundierte Erklärung
dafür, warum diese meteorologische Erscheinung auftauchen und wieder
verschwinden und es volle zwei Monate später zu einem Erdbeben kommen
könnte.
|
|
|
|
|
|
Forscher vermuten natürlichen Kernreaktor im
Erdinneren
Er hätte die Kraft von 5000 Atomkraftwerken:
Zwei Forscher aus Südafrika und den Niederlanden vermuten, dass tief
im Inneren der Erde ein riesiger nuklearer Reaktor existiert.
Allerdings sind längst nicht alle Wissenschaftlerkollegen von der
Theorie überzeugt.
|
London - Etwa 2900 Kilometer unter der Erdoberfläche
brennt das nukleare Feuer eines riesigen, natürlichen Kernreaktors.
Das vermuten jedenfalls der Physiker Rob de Meijer von der
Universität in Kapstadt und der Geochemiker Wim van Westrenen von der
Freien Universität in Amsterdam. Die Theorie der Forscher: An der
Grenze zwischen Erdkern und Erdmantel könnten sich große Mengen
Uran, Thorium und Plutonium stark genug konzentriert haben, um eine
atomare Kettenreaktion in Gang zu halten. Über die These der
Geowissenschaftler berichtet "Nature News".
|

|
Natürliche Kernreaktoren sind auf
der Erde bisher nur in einer Region bekannt: Vor etwa 1,7
Milliarden Jahren begann in einer Felsformation im heutigen
Gabun in Afrika eine nukleare Kettenreaktion, die rund 500.000
Jahre lang andauerte. Ausgelöst wurde sie durch eine
außergewöhnlich hohe Konzentration des Elements Uran im
Gestein. Die Reaktion wurde durch eindringendes Wasser gesteuert
- ähnlich wie bei einem künstlichen Kernreaktor, der durch
Wasser moderiert wird, wie Kerntechniker sagen.
Weitaus energiereicher müsste das nukleare
Feuer der Kernreaktoren sein, die Westrenen und Meijer viel
weiter unter der Erdoberfläche vermuten. Nach den Berechnungen
der Wissenschaftler könnten die Reaktoren dort Leistungen von
rund fünf Terawatt aufweisen, was etwa der Wärmeproduktion von
5000 Kernkraftwerken entspricht. Ein solcher Reaktor könnte
sogar als eine Art Schneller Brüter arbeiten und - einmal in
Gang gesetzt - seinen Brennstoff selbst herstellen. |
Allerdings sind laut den Berechnungen der Forscher
die Konzentrationen der spaltbaren Elemente in dieser Zone im
Durchschnitt um den Faktor 20 zu niedrig. Doch könnten
Schmelzprozesse und andere geologische Vorgänge die Materialdichte so
weit erhöht haben, dass eine Reaktion in Gang gekommen ist. Für
diese These sprechen zudem Untersuchungen an Edelgasen wie Helium und
Xenon in Magma aus dem Erdinneren. Bei diesen wurden bisher
unerklärliche Isotopenverhältnisse entdeckt, die auf Kernreaktionen
zurückgehen könnten.
Doch Rainer Kind, Seismologe am Geoforschungszentrum
(GFZ) Potsdam, ist eher skeptisch: Voraussetzung für die Hypothese,
so sagt er im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE, sei die Existenz einer
über Milliarden Jahre ungestörten Zone an der Grenze zwischen
Erdkern und -mantel. "Ich glaube, eine solche ungestörte Zone
gibt es dort nicht." Der Kern sei wie eine Kochplatte, die
besonders den unteren Teil des Mantels, die sogenannte
D-zwei-Strich-Zone, aufheize und damit mobilisiere. Seismisch sei
diese Zone besonders kompliziert - und zu unruhig für die Theorie von
Westrenen und Meijer.
Die schlagen folgenden Nachweis für die von ihnen
postulierten Reaktionen vor: Bei den Reaktionen tief im Erdinneren
würden Antineutrinos frei, die nahezu unbehelligt die Erde
durchqueren könnten - und sich mit speziellen Detektoren nachweisen
ließen. Derzeit entwickeln Wissenschaftler Detektoren, mit denen sich
auch die Richtung nachweisen lässt, aus der die Teilchen kommen. So
könnte die Position der natürlichen Kernreaktoren bestimmt werden -
falls sie existieren.
|
|
|
|
Der
Ausbruch des Nyiragongo - eine HAARP-Aktion?
Vulkanausbrüche
können mit tektonischen Verschiebungen verbunden sein, diese lassen
Rückschlüsse auf Bodenschätze einschließlich Öl zu.
Am 17.01.2002 brach wiederum aus der
Nyiragongo/Kongo, der als
aktivster Vulkan Afrikas gilt, gelegen im Dreiländer-Eck
Kongo/Ruanda/Uganda. Ist das eine HAARP-Aktion,
vielleicht als - vorläufiger - Ersatz für den Krieg gegen Somalia,
der infolge der Indiskretion von Rudolf Scharping verschoben wurde?
Ein schwerer Ausbruch des Nyiragongo mit mehr
als 2.000 Toten ereignete sich 1977, ein Jahr nach dem 200. Jahrestag
von 1776. Das Erdbeben in Tangshan/China mit mindestens 250.000 Toten
war seismologisch schwer erklärlich. Jedoch fand es im Juli 1976
statt, also auf den Monat genau 200 Jahre nach der US-Unabhängigkeitserklärung
und ebenso 200 Jahre nach Gründung der Illuminaten. Somit ist ein künstlich
von HAARP
ausgelöstes Erdbeben in Betracht
zu ziehen. Ebenso ist HAARP in Betracht zu ziehen, wenn im
erdbebenruhigen Deutschland Erdbeben
ganz ungewohnter Stärke auftreten. Ein solches auf HAARP verdächtiges
Beben trat vor einigen Jahren in der Nacht zu einem 13. April auf. Das
Epizentrum lag im Dreiländereck Deutschland-Holland-Belgien. Im Juli
2001 brach zeitgleich mit dem G8-Gipfel in Italien der Ätna aus.
(siehe hierzu auch "Tsunami"
und "Gletscher
schmelzen" und
"Antarktis
schmizt")
„Die Menschheit muss durch Zwist, Hass, Streit,
Neid, ja selbst durch Entbehrungen, Hunger,
Einimpfen von Krankheiten
so erschöpft werden, dass sie keinen anderen Ausweg sieht, als ihre
Zuflucht zu unserer vollständigen Oberherrschaft zu nehmen.“
10. Illuminaten Protokoll v. 1897.
|
|
© Klaus-Peter Kolbatz |
|
Literatur: "Kapitalverbrechen
an unseren Kindern" ISBN
3833406240
|
|
|
|
|
|

|
Der Kröte ins Maul geschaut
132 n.Chr. das wahrscheinlich erste
Gerät zur Ortung von Erdbeben. Eine Vase aus Bronze war mit
acht nach außen gerichteten Drachenköpfen verziert. Jeder
der Drachen trug in seinem Maul eine Bronzekugel. Erreichte
eine Erschütterung das Gefäß, so wurde im Inneren ein
Mechanismus ausgelöst und einer der Drachen ließ die Kugel
in das weit geöffnete Maul einer der acht
Kröten-Nachbildungen fallen, die sich direkt unter den
Drachen befanden. So konnten auch noch Erdbeben aus weiter
Entfernung richtungsgenau registriert werden, lange bevor
erste Boten mit der Schreckensnachricht eintrafen.
Bild Quelle: Mystisches |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

|
Poolalarm wurde eigentlich
konzipiert um unbeaufsichtigte Kinder und Kleintiere vor dem
Ertrinken in Swimmingpools zu bewahren und rechtzeitig Alarm
zu geben.
Eines Tages wurde in einem Swimmingpool
in Berlin ohne erkennbaren Grund
Alarm ausgelöst. Nachforschungen hatten ergeben, dass einige
Stunden zuvor am 17.08.1999 ein Erdbeben in Türkei der
Stärke 7,6 stattfand und hierbei ca. 18.000 Menschen starben.
Nach Auskunft des Seismologischen Institutes Ruhr-Universität
Bochum, wurde als Grund hierfür, Langwellen im Erdreich
benannt.
Das Gerät wurde entsprechend technisch
geändert und mit Justiermöglichkeiten dem eigentlichen Sinn angepasst.
FOTO Quelle:
Poolalarm
weiter
zu "Tsunami Frühwarnsystem".......> |
|
|
|
| Publikationen und Auszug aus
interne Schriftwechsel (pdf): |
|
|
|
|
| Das
Haarp Projekt, Kapitalverbrechen an unseren Kindern v. Klaus-Peter
Kolbatz |
| Saubere
Luft heizt Europa ein - Von Volker Mrasek |
| Ist
die Klimaerwärmung durch Industrieabgase eine Ente !? v.
Klaus-Peter Kolbatz |
| Mobilfunktürme
heizen das ErdKlima auf! von Sophia Iten |
| Aus
der die Staub- Aerosolforschung von www.klimaforschung.net |
| Der
Golfstrom als Motor für unsere globale Zentralheizung v. K.-P.
Kolbatz |
|
|
| Interner Schriftwechsel: |
| An
Bundesumweltminister-Gabriel_Dynamopark-ersetzt-Atomkraftwerke_11.04.2009.pdf |
| An
das Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, Frau
Dr. Claudia Mäder, vom 26. Oktober
2007 |
| An
das Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, Frau
Dr. Claudia Mäder, vom 10. Juni 2007 |
| Vom
Umweltbundesamt für Mensch und Umwelt, Frau
Dr. Claudia Mäder, vom 03.05.2007 |
| An
das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz .... (BMU), Herrn
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, vom 10. März 2007 |
| An
die Bundeskanzlerin Angela Merkel, vom 10. März 2007 |
| An
Herrn Jürgen Trittin, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und
Reaktorsicherheit vom 14. Januar 2003 |
| Vom
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit,
Prof. Klaus- Töpfer, vom 14. Juli 1994 u. 22.Juni 1994
|
|
|
|
|
|
|
|